Trickbetrüger, Handy-Diebe

Trickbetrüger und Handy-Diebe: So schützen Sie sich im Alltag

23.01.2026 - 05:40:12

Die Polizei informiert über aktuelle Betrugswellen von Schockanrufen bis zu digitalen Angriffen und gibt konkrete Verhaltenstipps zum Schutz vor finanziellen Schäden.

Die Polizei warnt vor neuen Betrugswellen und gibt konkrete Verhaltenstipps. Kriminelle nutzen raffinierte Methoden, um an Geld und Daten zu gelangen – vom klassischen Enkeltrick bis zum digitalen Identitätsdiebstahl.

Aktuelle Betrugsmaschen: Vom Telefon bis zum Messenger

Betrüger setzen auf Schock und Druck. Bei Schockanrufen geben sie sich als Polizisten oder Ärzte aus und behaupten, ein Angehöriger benötige dringend Geld für eine Kaution oder Behandlung. Eine Variante ist der bekannte “Enkeltrick”.

Die Polizei rät:
* Beenden Sie solche Gespräche sofort.
* Geben Sie keine persönlichen Daten preis.
* Rufen Sie den betroffenen Angehörigen direkt unter der bekannten Nummer zurück.
* Informieren Sie die Polizei.

Im Netz lauern andere Gefahren: Phishing-E-Mails und Smishing-SMS fordern unter falschen Identitäten wie Banken oder Paketdiensten zur Eingabe von Passwörtern auf. Aktuell kursieren etwa gefälschte Mails im Namen von Volksbanken.

Auch über WhatsApp kontaktieren Betrüger mit unbekannten Nummern. Sie geben sich als Kinder mit einem angeblichen Handyschaden aus und bitten um Geld. Die Regel ist einfach: Niemals aufgrund einer Textnachricht überweisen, ohne die Identität zu klären.

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Prävention: Ein gesundes Misstrauen schützt am besten

Behörden und Banken fordern niemals am Telefon oder per E-Mail nach Passwörtern, PINs oder Bargeld auf. Halten Sie sich an diese Grundregeln:

  • Seien Sie skeptisch bei unerwarteten Kontakten mit Geldforderungen.
  • Geben Sie keine Daten preis – weder am Telefon noch über unsichere Links.
  • Legen Sie auf, wenn ein Gespräch verdächtig wird.
  • Melden Sie jeden Versuch der Polizei, auch wenn kein Schaden entstand.

Kürzlich gab es vermehrte Warnungen vor Telefonbetrügern in Regionen wie dem Landkreis Fulda. In Bremen nahm die Polizei falsche Wasserwerker fest.

Handy-Diebstahl: Mehr als nur ein Gerät verloren

Ein gestohlenes Smartphone ist das Einfallstor zu Ihrer digitalen Identität. Mit diesen technischen Vorkehrungen minimieren Sie das Risiko:

  • Sichere Bildschirmsperre per PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung einrichten.
  • Ortungsdienste wie “Mein iPhone suchen” oder “Mein Gerät finden” aktivieren.
  • SIM-PIN nutzen, um Missbrauch der Karte zu verhindern.
  • Regelmäßige Backups anlegen, um Daten wie Fotos nicht zu verlieren.

Im Alltag schützt vor allem Aufmerksamkeit:
* Bewahren Sie das Gerät in verschlossenen Innentaschen auf.
* Legen Sie es nicht offen auf Cafétische.
* Notieren Sie die 15-stellige IMEI-Nummer für eine mögliche Diebstahlanzeige.

Die Zukunft: KI-Stimmen und gefälschte QR-Codes

Die Bedrohungen werden ausgefeilter. Experten rechnen damit, dass Kriminelle künftig künstliche Intelligenz nutzen, um Stimmen zu klonen und Anrufe täuschend echt wirken zu lassen. Auch Betrug via gefälschter QR-Codes (“Quishing”) nimmt zu.

Die wichtigste Verteidigungslinie bleibt der informierte Nutzer. Polizeiliche Präventionskampagnen auf Wochenmärkten zielen darauf ab, besonders ältere Menschen direkt zu erreichen und zu sensibilisieren.

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