Tourismus, Rekorde

Tourismus bricht 2025 alle Rekorde und stützt die Wirtschaft

31.12.2025 - 06:54:12

Die österreichische Reisebranche verzeichnet ein historisches Jahr mit Rekordnächtigungen und wirkt als Konjunkturstütze, während die Gesamtwirtschaft stagniert. Fachkräftemangel bleibt die größte Herausforderung.

Der Tourismus in Österreich steuert 2025 auf ein historisches Rekordjahr zu. Während die Gesamtwirtschaft stagniert, stabilisiert die boomende Reisebranche mit einem Sommerhoch und einem starken Winterstart die heimische Wertschöpfung.

Sommermärchen 2025: Neue Bestmarke bei Nächtigungen

Das Fundament für das Rekordjahr legte der Sommer. Von Mai bis Oktober 2025 verzeichnete Österreich laut Statistik Austria 83,4 Millionen Nächtigungen. Das ist ein Plus von 2,2 Prozent und übertrifft den Vorjahresrekord.

Besonders erfreulich: Internationale Gäste kehrten zurück.
* Traditionelle Märkte wie Deutschland blieben stark.
* Fernmärkte erlebten eine Renaissance, vor allem Gäste aus den USA und China.
* Europäische Nachbarn aus Tschechien und Italien sorgten für weitere Zuwächse.

Ein weiterer Trend gewinnt an Bedeutung: Die Nebensaison wird stärker. Diese Entzerrung der Besucherströme gilt als Schritt zu einem nachhaltigeren Qualitätstourismus.

Winterstart: Solider Auftakt für die Saison

Auch der Beginn der Wintersaison 2025/26 macht Hoffnung. Für den November 2025 meldeten die Statistiker rund 5,73 Millionen Nächtigungen – ein solides Plus.

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Regionale Analysen zeigen, wer profitiert:
* Wien glänzte mit einem Nächtigungsplus von über 9 Prozent.
* Klassische Winterdestinationen in Tirol und Salzburg verzeichneten Zuwächse von etwa 6 Prozent.

Die Buchungslage für die Weihnachtsfeiertage und Silvester wird branchenweit als “sehr zufriedenstellend” beschrieben. Kurzfristige Buchungen prägen weiterhin den Markt.

Konjunkturanker in schwierigen Zeiten

Die Bedeutung der Rekordzahlen wird im Gesamtkontext klar. Wirtschaftsforschungsinstitute wie WIFO und IHS prognostizieren für 2025 lediglich eine Stagnation oder ein minimales Wachstum von rund 0,5 Prozent für die Gesamtwirtschaft. Der Tourismus wächst dagegen dynamisch.

Ökonomen betonen: Die direkte und indirekte Wertschöpfung des Tourismus hat eine Rezession wohl verhindert. Der Sektor trägt über 6 Prozent zum BIP bei und sichert Kaufkraft, besonders in ländlichen Regionen.

Doch Vorsicht: Rekordumsätze sind nicht gleich Rekordgewinne. Viele Betriebe kämpfen mit gestiegenen Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal, die sie nicht vollständig weitergeben können.

Ausblick: Kann der Boom 2026 anhalten?

Für 2026 prognostizieren Wirtschaftsforscher ein moderates Wachstum von 1,0 bis 1,2 Prozent. Der Tourismus soll weiter eine überdurchschnittliche Rolle spielen – vorausgesetzt, Inflation und geopolitischen Spannungen bremsen nicht erneut.

Die größte Herausforderung bleibt der Fachkräftemangel. Die Strategie für 2026 setzt daher auf Digitalisierung und Initiativen, um den Arbeitssektor attraktiver zu machen. Nur so lässt sich das hohe Serviceniveau trotz Personalknappheit halten.

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