TOP, Ausbildungsbetrieb

TOP Ausbildungsbetrieb 2026: Heute endet die Bewerbungsfrist

31.01.2026 - 00:44:12

Die Frist für das begehrte IHK-Siegel 'TOP Ausbildungsbetrieb' endet heute. Es gilt als strategischer Vorteil im Fachkräftemangel und signalisiert hohe Ausbildungsqualität.

Die letzte Chance für Unternehmen, sich als Top-Ausbilder zu zertifizieren, endet heute. Industrie- und Handelskammern wie Rostock und Halle-Dessau drängen ihre Mitglieder, die Unterlagen für das begehrte Qualitätssiegel noch einzureichen. In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Auszeichnung ein strategisches Werkzeug im Kampf um die besten Talente.

Ein Siegel als Trumpf im Personalmarketing

Das Zertifikat „TOP Ausbildungsbetrieb“ hat sich zu einer wichtigen Orientierungshilfe für Schulabgänger und deren Eltern entwickelt. Es signalisiert: Hier wird in exzellente duale Ausbildung investiert. Für Betriebe ist es mehr als nur eine Auszeichnung – es ist ein sichtbarer Beweis für hohe Standards und ein klares Signal an den Nachwuchs. In einem leergefegten Bewerbermarkt kann dieser Vertrauensvorsprung den entscheidenden Unterschied machen.

Was suchen junge Menschen heute? Laut IHK-Experten stehen eine gute Organisation, verlässliche Betreuung und strukturierte Lernprozesse ganz oben auf der Liste. Unternehmen, die dies nachweislich bieten, punkten doppelt: Sie gewinnen motivierte Azubis und stärken nachhaltig ihre Arbeitgebermarke.

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Hohe Hürden für hohe Qualität

Der Weg zum Siegel ist anspruchsvoll. Ein umfassender Kriterienkatalog muss erfüllt werden, der den gesamten Ausbildungszyklus abdeckt. Eine Jury aus IHK-Vertretern bewertet unter anderem:

  • Aktivität in der Berufsorientierung: Wie wirbt das Unternehmen bei Schülern?
  • Strukturierter Start: Gibt es ein organisiertes Onboarding für neue Azubis?
  • Qualität der Lehre: Wie wird individuelle Förderung sichergestellt?
  • Prüfungsvorbereitung: Welche Unterstützung gibt es für die Abschlussprüfung?
  • Karriereperspektiven: Welche Chancen bieten sich nach der Ausbildung?

Bei der IHK Rostock kommt eine weitere Hürde hinzu: Betriebe müssen seit mindestens fünf Jahren durchgehend in IHK-Berufen ausbilden. Die Vergabe erfolgt dort zudem in zwei Größenklassen, um faire Vergleiche zu ermöglichen.

Was nach der Frist kommt

Nach heutigem Fristende beginnt die Juryarbeit. Die eingereichten Online-Bewerbungen werden sorgfältig geprüft. Die feierliche Titelverleihung ist für das Frühjahr 2026 geplant. Für die prämierten Betriebe beginnt dann die Phase des aktiven Azubi-Marketings: Sie dürfen das Siegel in ihrer Außendarstellung nutzen, um sich als zertifizierter Wunscharbeitgeber in der Region zu positionieren.

Für alle, die die Deadline verpasst haben, bleibt der Blick nach vorn. Die nächste Runde kommt bestimmt. Die Zeit bis dahin kann genutzt werden, um die internen Ausbildungsprozesse zu analysieren und zu optimieren. In der heutigen Wirtschaftslage ist eine erstklassige Ausbildung nicht nur ein Kostenfaktor, sondern eine zentrale Investition in die eigene Zukunft – und in den Standort Deutschland.

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