Tongli, Akupressur-Punkt

Tongli: Der Akupressur-Punkt gegen die Januar-Erschöpfung

07.01.2026 - 04:25:12

Forschungsergebnisse untermauern die traditionelle Akupressur-Technik. Der Druckpunkt Tongli soll das Nervensystem regulieren und speziell gegen Müdigkeit bei innerer Getriebenheit helfen.

Ein altes Wissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erfährt neue wissenschaftliche Bestätigung. Der Druckpunkt „Herz 5“ soll das Nervensystem regulieren und gegen Müdigkeit bei innerer Unruhe helfen.

Die ersten Tage des neuen Jahres zeigen oft ein paradoxes Bild: Trotz Erholung in den Feiertagen fühlen sich viele Menschen erschöpft und gleichzeitig innerlich unruhig. Als Antwort auf diesen verbreiteten „Januar-Blues“ rückt diese Woche eine spezifische Technik aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) in den Fokus. Nach neuen Forschungsergebnissen und breiter Medienberichterstattung wird der Akupressur-Punkt Herz 5 (Tongli) von Gesundheitsexperten als Schlüsselwerkzeug gegen diese Doppelbelastung gepriesen.

Wissenschaft trifft auf Lifestyle: Die Renaissance der TCM

Die erste Januarwoche 2026 bringt der Alternativmedizin unerwarteten Rückenwind. Am vergangenen Sonntag veröffentlichten Forscher eine Studie, die traditionelle chinesische Behandlungen mit Standard-Pharmazeutika zur Stimmungsregulation verglich. Die in ScienceDaily vorgestellten Ergebnisse zeigen: Bestimmte TCM-Methoden können die Produktion hirnunterstützender Proteine steigern, die mit besserer Laune in Verbindung stehen. Damit liefern die Wissenschaftler eine mögliche Erklärung für Wirkmechanismen, die seit Jahrhunderten genutzt werden.

Parallel dazu hat Lifestyle-Medien die Akupressur für ein breites Publikum zugänglich gemacht. Ein Bericht von Marie Claire UK vom Dienstag, Ergebnis einer einmonatigen Untersuchung, beschreibt die Selbstbehandlung zu Hause als hocheffektiv gegen „ruhelose Nächte“ und zur Regulierung des Nervensystems. Die konsequente Anwendung führte demnach zu deutlich besserer Schlafqualität und weniger körperlichem Stress.

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Diese Kombination aus klinischer Forschung und öffentlichem Interesse lenkt den Scheinwerfer nun auf einen bestimmten Punkt: Herz 5 (Tongli). Er gilt in der TCM als spezifische Antwort auf das, was viele Arbeitnehmer derzeit plagt – tiefe Erschöpfung bei gleichzeitiger mentaler Getriebenheit.

Herz 5 (Tongli): Der Anker für den unruhigen Geist

Der Punkt mit dem Namen Tongli („Verbindendes Inneres“) liegt auf dem Herz-Meridian. TCM-Experten bezeichnen ihn als „Luo-Verbindungspunkt“. Ihm wird eine einzigartige Fähigkeit zugeschrieben: Er soll die inneren Organe mit den äußeren Energiebahnen (Qi) verbinden.

Lage und Funktion:
Zu finden ist Tongli an der Innenseite des Unterarms, etwa einen Daumenbreit oberhalb der Handgelenksfalte. Seine Hauptaufgabe in der TCM-Lehre ist es, den Shen (Geist) zu beruhigen. Die Theorie besagt: Ist die Herz-Energie durch Burnout, Schlafmangel oder emotionale Belastung gestört, wird der Shen unruhig. Die Folge ist kein reines Müdigkeitsgefühl, sondern der paradoxe Zustand „erschöpft, aber aufgekratzt“ – begleitet von Herzklopfen, Angst und der Unfähigkeit, trotz Erschöpfung zur Ruhe zu kommen.

Anders als belebende Punkte wirke Herz 5 speziell regulierend, so Experten. Er soll den Geist verankern und sei damit die ideale Intervention für die spezifische Restlessness der Januarwochen.

Warum der Punkt jetzt so passt: Erschöpfung und die „Heart-Brain“-Achse

Die Aktualität von Herz 5 hängt mit dem modernen Konzept der „Herz-Gehirn-Kommunikation“ zusammen. Die Berichte über die proteinsteigernde Wirkung der TCM passen zur traditionellen Ansicht, dass der Herz-Meridian für mentale Klarheit und emotionale Stabilität zuständig ist.

Bei Erschöpfung mit Unruhe vermutet die TCM-Theorie eine Störung im Gleichgewicht zwischen Herz (Feuer-Element) und Niere (Wasser-Element). Die Stimulation von Tongli zielt darauf ab, den Fluss von Qi und Blut zum Herz wiederherzustellen und so das Nervensystem zu „erden“. Der Marie Claire-Bericht unterstützt diese Anwendung und beobachtet, dass tägliche Akupressur den Vagustonus beeinflussen kann – also die Fähigkeit des Körpers, vom Stress- in den Entspannungsmodus zu wechseln.

Einzug in den Alltag: TCM als Teil des modernen Wellness

Die Entwicklungen der letzten 72 Stunden deuten auf einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Fatigue hin. Statt sich nur auf Stimulanzien zu verlassen, rückt die Regulation in den Mittelpunkt.

Branchenbeobachter erwarten, dass spezifische Akupressur-Protokolle – wie die Stimulation von Herz 5 – 2026 Standard in betrieblichen Gesundheitsprogrammen und digitalen Health-Apps werden könnten. Die wissenschaftliche Untermauerung durch die Studie vom 4. Januar baut dabei eine Brücke für skeptischere Nutzer.

Weitere Forschung soll nun die genauen Biomarker identifizieren, die durch die Stimulation von Punkten wie Tongli beeinflusst werden. Die sofortige Botschaft für alle, die unter dem Januar-Tief leiden, ist jedoch simpel und nicht-invasiv: Der rhythmische Druck auf die Innenseite des Handgelenks könnte den physiologischen Reset liefern, der für die Anforderungen des neuen Jahres nötig ist.

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