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Todoist erhöht Preise: KI-Revolution im Produktivitätsmarkt

29.11.2025 - 00:51:12

Die letzte Novemberwoche 2025 bringt eine Zeitenwende für digitale Produktivitäts-Apps. Was bislang simple To-Do-Listen waren, verwandelt sich in intelligente Assistenten, die aktiv beim Arbeiten helfen – und das lassen sich die Anbieter bezahlen.

Todoist, einer der beliebtesten Task-Manager weltweit, hat am 27. November einen Paukenschlag verkündet: Ab dem 10. Dezember steigt der Preis für das Pro-Abo von 5 auf 7 Dollar monatlich – umgerechnet etwa 6,60 Euro. Die erste Preiserhöhung seit Jahren kommt nicht ohne Grund: Parallel führt das Unternehmen “Ramble” ein, ein KI-Feature, das die Art und Weise revolutionieren könnte, wie wir Aufgaben erfassen.

Was macht Ramble so besonders? Anders als klassische Sprachassistenten, die starre Befehle erwarten, versteht die Funktion natürliche Sprache. Nutzer können einfach drauflos reden – über Pläne, Ideen, wirre Gedankenfetzen. Die zugrundeliegende KI strukturiert dieses “Brain Dump” automatisch in saubere Aufgaben mit Fälligkeitsdaten, Prioritäten und Projekt-Tags.

Während Todoist auf Sprachsteuerung setzt, treibt Notion seine “Notion Agents” voran. Branchenanalysen vom 28. November zeigen: Diese autonomen Agenten entwickeln sich von passiven Chatbots zu aktiven Workflow-Teilnehmern. Sie analysieren mittlerweile Kommentare, gleichen Kalender-Daten ab und verfassen sogar Antworten auf private Slack-Nachrichten in vernetzten Arbeitsumgebungen.

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Die Botschaft ist klar: Produktivität wird vom manuellen Handwerk zur assistierten Disziplin. Die KI übernimmt den administrativen Overhead, der oft zu digitalem Burnout führt.

Gamification schlägt Leistungsdruck

Während Enterprise-Tools auf KI-Agenten setzen, erobert im Endkundenmarkt eine ganz andere Philosophie die Herzen: “Cozy Productivity” und neuroinclusive Designs. Die Google Play Best of 2025 Awards kürten Anfang November “Focus Friend” zur App des Jahres – ein bemerkenswertes Signal.

Die von Honey B Games entwickelte und von YouTuber Hank Green unterstützte App verkörpert sanfte Produktivität. Statt rigider Timer und strafender Blocker nutzt Focus Friend einen spielerischen Ansatz: Ein virtueller “Bean”-Charakter strickt Socken und verschönert seine Wohnumgebung, während der Nutzer fokussiert bleibt.

Kann Gamification wirklich gegen Prokrastination helfen? Die Marktentwicklung spricht dafür. Auch Apples App Store Award-Finalisten, die diese Woche diskutiert wurden, favorisieren visuelle und barrierefreie Planer. Tiimo, entwickelt für Menschen mit Neurodiversität, und Structured, das Tage als Timeline-Segmente visualisiert, landeten beide auf den vorderen Plätzen für iPhone- und iPad-App des Jahres.

Der Trend ist eindeutig: Weg von der Hustle-Culture-Ästhetik, hin zu Tools, die mentales Wohlbefinden und kognitive Zugänglichkeit fördern.

Microsoft misst Wohlbefinden im Konzern

Im Unternehmensbereich wird digitales Wohlbefinden zur messbaren Kennzahl. Microsoft veröffentlichte am 26. November Updates für seine Microsoft 365 Roadmap: Neue “Copilot Academy”-Reporting-Funktionen innerhalb von Microsoft Viva Insights ermöglichen es Unternehmen, nicht nur die Akzeptanz von KI-Tools zu tracken, sondern deren “Wellness-Impact”.

Das neue Analytics-Dashboard liefert Führungskräften granulare Daten darüber, wie KI-Agenten die Arbeitsbelastung und Stimmung der Mitarbeiter beeinflussen. Durch die Korrelation von Nutzungsdaten mit Sentiment-Analysen können Firmen theoretisch messen, ob ihre Produktivitäts-Tools Burnout tatsächlich reduzieren – oder nur das Arbeitstempo erhöhen.

Samsung integriert derweil tiefergehende Wellness-Metriken in sein Ökosystem. Berichte vom 28. November zeigen: Galaxy Watch 8 und Galaxy Ring nutzen “Sleep Coaching” und einen branchenweit einzigartigen “Antioxidant Index” für eine ganzheitliche Gesundheitsansicht. Diese Features arbeiten mit Produktivitäts-Apps zusammen und unterstreichen die 2025er-Philosophie: Physische Erholung ist Voraussetzung für digitalen Fokus.

Fokus wird zur Premium-Ware

Die Entwicklungen Ende November 2025 zeigen einen reifenden Markt, in dem “Fokus” zur Premium-Ware wird. Todoists Preiserhöhung – die erste seit Jahren – signalisiert: Eigenständige Produktivitäts-Apps sind von ihrem Wertversprechen überzeugt, trotz kostenloser Alternativen von Apple und Google.

“Wir beobachten eine Aufspaltung des Marktes”, so eine Branchenanalyse vom 28. November. “Auf der einen Seite stehen hochspezialisierte, Premium-KI-Tools wie Notion und Todoist, die als Executive Assistants fungieren. Auf der anderen Seite gamifizierte, wellness-zentrierte Apps wie Focus Friend, die als digitale Begleiter dienen. Die Mitte – einfache To-Do-Listen-Apps – verschwindet rapide.”

Ausblick: Wenn die Smartwatch den Kalender umschreibt

Mit Blick auf Dezember 2025 zeichnet sich eine weitere Integration ab: Cross-Plattform-“Wellness-Daten” werden zum Standard. Der nächste logische Schritt? Produktivitäts-Apps, die Arbeitslasten basierend auf biometrischen Daten anpassen – die automatisch Deep-Work-Sessions verschieben, wenn der Sleep-Score niedrig ist.

Die Botschaft der letzten Novembertage ist eindeutig: Die Zukunft der Produktivität bedeutet nicht, mehr Dinge schneller zu erledigen. Es geht darum, intelligentere Tools zu nutzen, die Zeit und mentale Energie in einer zunehmend lauten digitalen Welt schützen.

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