BARMER, Standard

TK und BARMER schaffen neuen Standard in der Schmerztherapie

03.02.2026 - 00:05:12

TK und BARMER etablieren mit einem Qualitätsvertrag eine neue Versorgungsstruktur für chronische Schmerzpatienten. Das Netzwerk spezialisierter Kliniken wächst auf 26 Standorte und soll die Behandlungso­dyssee beenden.

Zwei große Krankenkassen etablieren mit einem bundesweiten Qualitätsvertrag eine neue Versorgungsstruktur für chronische Schmerzpatienten. Das Netzwerk spezialisierter Kliniken wächst stetig.

Gemeinsam mit der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. setzen die Techniker Krankenkasse (TK) und die BARMER neue Maßstäbe. Ihr Ziel: Die oft zermürbende Behandlungso­dyssee für Millionen Betroffener beenden. Ein wegweisender Vertrag zur interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) wird nun aktiv ausgebaut. Jüngst stieß die Algesiologikum Tagesklinik in München zum Netzwerk hinzu. Damit verbessert sich die Versorgungslage für über 20 Millionen Versicherte der beiden Kassen spürbar.

Goldstandard gegen den Dauerschmerz

Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Viele sind in ihrem Alltag stark eingeschränkt. Die multimodale Schmerztherapie gilt hier als Goldstandard. Sie kombiniert Physio- und Psychotherapie mit spezialisierter ärztlicher Behandlung. So adressiert sie den Schmerz in all seinen Dimensionen – körperlich, seelisch und sozial.

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Genau diesen ganzheitlichen Ansatz fördert der neue Qualitätsvertrag. Seine rechtliche Grundlage ist § 110a SGB V. Entwickelt wurde er in enger Kooperation zwischen den Kassen und der Fachgesellschaft. Er soll Patienten schneller den Weg zur bestmöglichen Behandlung ebnen.

Netzwerk wächst auf 26 Standorte

Anfang Februar 2026 umfasst das Vertragsnetzwerk bereits 26 Standorte in ganz Deutschland. Die neu hinzugekommene Münchner Tagesklinik stärkt die Versorgung im süddeutschen Raum. Für Patienten bedeutet der Ausbau: mehr Zugang zu intensiver, interdisziplinärer Betreuung.

Die Behandlung in den spezialisierten Kliniken dauert zwischen sieben und 28 Tagen. Sie ist deutlich umfassender als die Regelversorgung. Kernelement ist die enge, patientenzentrierte Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen unter einem Dach.

Qualität wird messbar gemacht

Ein innovativer Kern des Vertrags ist die verpflichtende Nutzung des KEDOQ-Schmerzregisters. Alle teilnehmenden Kliniken dokumentieren dort systematisch die Behandlungsverläufe. Für die Patienten entsteht dadurch kein Mehraufwand.

Die Daten haben einen klaren Nutzen: Sie machen die Wirksamkeit der Therapien wissenschaftlich messbar. So können Therapiestandards kontinuierlich evaluiert und optimiert werden. Das Register hilft auch dabei, geeignete Patienten für die intensive Behandlung zu identifizieren.

Blaupause für das Gesundheitssystem?

Die Initiative ist mehr als ein neuer Vertrag. Sie ist ein strategischer Schritt zur Etablierung eines neuen Versorgungsstandards. Die Bündelung der Kräfte zweier Krankenkassen-Riesen sendet ein starkes Signal an den gesamten Gesundheitssektor.

Experten sehen in der multimodalen Therapie den Schlüssel, um die Chronifizierung von Schmerzen zu verhindern. Langfristig soll das Netzwerk auf bis zu 20 Hauptstandorte wachsen. Die vertragliche Verankerung von Qualität und wissenschaftlicher Begleitung könnte zur Blaupause für andere Krankheitsbilder werden. Weitere Krankenkassen dürften dem Modell folgen.

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