Tinnitus-Report 2026 setzt auf ganzheitliche Therapien
01.02.2026 - 13:51:11Tinnitus-Woche startet mit Fokus auf traditionelle chinesische Akupressur – Neue Leitlinien empfehlen ergänzende Selbsthilfe-Techniken.
Während sich die globale Hörgesundheits-Community auf die morgen beginnende Tinnitus Awareness Week 2026 vorbereitet, liegt bereits der neue Jahresbericht Tinnitus vor. Er zeigt einen klaren Trend: Patienten fordern zunehmend ganzheitliche Behandlungsansätze. Passend dazu rücken integrative Methoden wie die Akupressur des Punktes SI19 („Palast des Hörens“) in den Fokus. Neue, heute veröffentlichte Leitlinien machen diese Technik für Betroffene zugänglich.
Der heute, am 1. Februar 2026, veröffentlichte Jahresbericht Tinnitus wertet die globale Forschung der letzten zwölf Monate aus. Eine zentrale Erkenntnis: Die Nachfrage nach Strategien, die den gesamten Menschen in den Blick nehmen, wächst. Zwar bleiben pharmazeutische und technologische Interventionen wichtig. Doch die Zahl klinischer Studien zu Akupunktur und Akupressur als begleitende Therapien bei Tinnitus und Hörsturz steigt signifikant an.
Der Bericht bildet die Grundlage für die Tinnitus Awareness Week 2026 (2.-8. Februar). Ihr Motto „Lessons from the Last 12 Months“ lädt zu einer Bestandsaufnahme ein: Was hat sich in der klinischen Praxis bewährt – und wo klaffen weiterhin Lücken?
TCM im Rampenlicht: Der „Palast des Hörens“
Parallel zum Report veröffentlichte der TCM-Arzt Dr. Xiang Jun heute eine detaillierte Analyse des Akupressur-Punktes Tinggong (SI19). In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt dieser Punkt auf dem Dünndarm-Meridian seit jeher als „Palast des Hörens“.
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Laut Dr. Xiang Jun verbindet SI19 die physische Hörfunktion mit dem emotionalen Wohlbefinden. In der TCM-Praxis wird er bei Beschwerden wie Tinnitus, Schwerhörigkeit oder Ohrgeräuschen eingesetzt. Die Veröffentlichung zum Start der Aktionswoche ist kein Zufall: Sie bietet Millionen Betroffenen eine praktische, kostengünstige Ergänzung zur standardisierten audiologischen Behandlung.
So wenden Sie die SI19-Akupressur an
Für die Selbstanwendung ist die korrekte Lokalisierung des Punktes entscheidend. SI19 befindet sich in der Vertiefung vor dem Tragus (dem kleinen Knorpel vor dem Gehörgang) und hinter dem Kiefergelenk.
Anleitung in drei Schritten:
1. Mund leicht öffnen: Dies vertieft die Grube und erleichtert das Auffinden.
2. Die Mulde ertasten: Legen Sie einen Finger direkt vor die Mitte des Tragus. Sie spüren eine deutliche Vertiefung.
3. Druck ausüben: Sanfter, gleichmäßiger Druck oder kleine Kreisbewegungen werden empfohlen.
Therapeuten stimulieren SI19 oft zusammen mit benachbarten Punkten, um die lokale Durchblutung zu fördern. Die Methode gilt nicht als Allheilmittel, kann aber Stress und Verspannungen im Kieferbereich lindern – beides Faktoren, die Tinnitus verstärken können.
Globale Aktionen und die Zukunft der Hörgesundheit
Der Bericht und die TCM-Empfehlungen sind nur der Auftakt. Ab morgen startet die American Tinnitus Association (ATA) eine bundesweite Spendenaktion, unterstützt von großen Restaurantketten. Das Ziel: Mehr Mittel für die Forschung nach Heilung und besseren Therapien.
Internationale Webinare werden die Woche über die neuen Erkenntnisse diskutieren. Ein Höhepunkt ist die Podiumsdiskussion „Tinnitus Week 2026: Lessons from the Last 12 Months“ am Abend des 2. Februar. Audiologen, HNO-Ärzte und Psychologen werden dort die Schnittstelle von Schulmedizin und komplementären Therapien ausloten.
Die Konvergenz von Spitzenforschung und zugänglichen Methoden wie der SI19-Akupressur markiert einen Wandel. Die Hörgesundheit rückt weg von der reinen Ohr-Behandlung hin zur Behandlung des ganzen Menschen – und stattet Patienten mit einem vielfältigen Werkzeugkasten für den Alltag aus.
Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Personen mit Hörverlust oder Tinnitus sollten vor Beginn einer neuen Behandlung einen qualifizierten Arzt konsultieren.
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