The Trade Desk Aktie: Enorme Diskrepanz
08.01.2026 - 09:54:33The Trade Desk hat ein turbulentes Jahr mit massiven Kursverlusten hinter sich. Doch aktuell stehen Anleger vor einem Rätsel: Während das klassische KGV auf eine teure Bewertung hindeutet, signalisieren andere Rechenmodelle ein gewaltiges Aufholpotenzial. Inmitten dieser Unsicherheit sorgt der Start einer neuen Werbeplattform für Diskussionen über die zukünftigen Wachstumschancen.
Fundamentaler Widerspruch
Marktteilnehmer wägen derzeit äußerst widersprüchliche Signale ab. Eine aktuelle Analyse zeigt eine bemerkenswerte Lücke in der Bewertung des Unternehmens. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 42,6 wird die Aktie deutlich höher gehandelt als der Branchendurchschnitt im Mediensektor.
Gleichzeitig deuten Discounted-Cash-Flow-Modelle (DCF) darauf hin, dass das Papier um bis zu 61 Prozent unterbewertet sein könnte. Diese Divergenz macht die Entscheidung für Investoren schwierig: Handelt es sich bei den aktuellen Kursen um eine fundamentale Neubewertung oder um eine übertriebene Kapitulation des Marktes?
Strategie trifft auf Skepsis
Operativ treibt das Unternehmen seine Strategie weiter voran. Mit “OpenAds” wurde diese Woche eine neue Auktionsumgebung gestartet, die die Transparenz für Publisher und Werbetreibende erhöhen soll. Namhafte Partner wie Ziff Davis und Hearst haben sich der Initiative bereits angeschlossen.
Dennoch mahnen Experten zur Vorsicht. Die Analysten von Guggenheim senkten ihr Kursziel kürzlich auf 50 US-Dollar. Zwar behielten sie ihre Kaufempfehlung bei, verwiesen aber auf die steigende Wettbewerbsintensität im digitalen Werbemarkt. Dieser Schritt spiegelt die allgemeine Zurückhaltung der Investoren wider, die klare Beweise für eine Wachstumsbeschleunigung sehen wollen.
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Das charttechnische Bild
Der Blick auf den Chart offenbart das Ausmaß der Korrektur: Auf Jahressicht hat der Titel über 67 Prozent an Wert eingebüßt. Der Kurs notiert aktuell bei 38,65 US-Dollar und damit weiterhin deutlich unter dem langfristigen 200-Tage-Durchschnitt. Kurzfristig konnte sich die Aktie zwar stabilisieren, doch die technische Lage bleibt angespannt.
Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, ob die Bullen die Unterstützungszone im Bereich von 38 US-Dollar verteidigen können. Gelingt dies und greifen die neuen strategischen Maßnahmen, könnte sich ein Boden bilden – ein Rutsch unter diese Marke würde hingegen das Risiko weiterer Abverkäufe erhöhen.
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