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The Crew Motorfest: Das Open-World-Autofest, das Forza-Fans aufhorchen lässt

11.01.2026 - 17:35:01

Immer die gleichen Rennspiele, immer die gleiche Karte, immer derselbe Grind? The Crew Motorfest will genau das durchbrechen: eine offene, ständig pulsierende Autoparty auf Hawaii, bei der du nicht nur fährst, sondern lebst. Ist das der Neuanfang, den Racing-Fans gesucht haben?

The Crew Motorfest: Wenn dein Racing-Alltag plötzlich nach Benzin, Meer und Neonlichtern riecht

Du kennst das: Du startest ein Rennspiel, drehst ein paar Runden, grindest Credits, schaltest Autos frei – und nach ein paar Abenden fühlt sich alles gleich an. Die Karte wirkt leer, die Events wiederholen sich, deine Freunde haben längst aufgehört mitzuziehen. Es ist schnell, laut, hübsch – aber es fehlt etwas Entscheidendes: dieses Festival-Gefühl, bei dem sich jede Session wie ein Abend auf einem Autotreffen anfühlt.

Genau in diese Lücke will The Crew Motorfest springen. Kein weiteres Standard-Rennspiel, sondern eine dauerhafte, spielbare Autoparty auf O?ahu, Hawaii. Sonnenuntergänge über der Küste, Neon in der Nacht von Honolulu, Offroad im Vulkangebiet und Highspeed über den Highway – und mittendrin: du, deine Garage und ein Festival, das nie wirklich endet.

Doch hält das Spiel dieses Versprechen wirklich? Und wie schlägt es sich gegen Genre-Giganten wie Forza Horizon? Zeit für einen ehrlichen Reality-Check.

Die Lösung: The Crew Motorfest als spielbares Autotreffen

The Crew Motorfest, entwickelt und veröffentlicht von Ubisoft (Ubisoft Entertainment S.A., ISIN: FR0000054470), inszeniert sich als lebendiges Autofestival rund um die Insel O?ahu. Statt dir einfach nur Rennen vor die Nase zu setzen, kuratiert das Spiel Erlebnisse: sogenannte "Playlists" – thematische Kampagnen, die dich von japanischer Tuningkultur über amerikanische Muscle-Cars bis hin zu E?Fahrzeugen und Oldtimern schicken.

Du startest nicht als Niemand, der sich mühsam hocharbeitet. Du steigst mitten in eine laufende Party ein: überall Events, Challenges, Drifts, Sprünge, Zeitrennen, Fotoaufgaben, Community-Herausforderungen. Und das Ganze in einem nahtlosen, stets zugänglichen Multiplayer-Rahmen.

Die große Frage: Ist das nur hübsches Marketing – oder ändert Motorfest wirklich, wie sich ein Open-World-Racer anfühlt?

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Im Kern konkurriert The Crew Motorfest mit Forza Horizon, Need for Speed & Co. Aber es geht an ein paar entscheidenden Stellen bewusst andere Wege – und genau das spürst du beim Spielen.

  • Hawaii statt generischer USA-Karte: Während sein Vorgänger The Crew 2 eine riesige, aber oft leere USA bot, konzentriert sich Motorfest auf eine dicht gepackte Insel. Für dich heißt das: weniger Leerläufe, dafür mehr kuratierte Momente – Serpentinen, Küstenstraßen, Regen in Honolulu, Offroad-Pfade im Dschungel. Es fühlt sich wie eine befahrbare Postkarte an.
  • Playlists statt Grind-Karriere: Anstatt eine lineare Story wie "Werde der beste Fahrer" abzuspulen, spielst du Themen-Playlists: JDM-Nächte, nostalgische 80er-Atmosphäre, Oldtimer-Romantik, Lamborghini-Fokus, sogar Hommagen an andere Racing-Äras. Das nimmt dem Grind die Monotonie – du spielst "Kapitel" einer Autokultur.
  • Arcade-Fahrgefühl mit Tiefgang: Motorfest ist klar Arcade, aber Community-Feedback beschreibt das Handling als deutlich verfeinert gegenüber The Crew 2: Gewichte sind spürbarer, Drifts berechenbarer, Bremswege authentischer. Für dich bedeutet das: einfach reinjumpen, ohne Setup-Wahnsinn – aber genug Nuancen, um besser zu werden.
  • Hunderte Fahrzeuge – aber kuratiert: Statt nur mit einer langen Liste zu prahlen, betont Motorfest, wie du die Autos erlebst: Fotomodi, thematische Events, Special-Rennen. Reddit-User loben, dass Fahrzeuge mehr Bühne bekommen, statt bloß Sammelobjekte im Menü zu sein.
  • Always-online-Festival-Feeling: Du triffst andere Spieler in der offenen Welt, nimmst spontan an Events teil, misst dich in Live-Aktivitäten. Für dich heißt das: Die Insel fühlt sich weniger wie ein Singleplayer-Sandkasten und mehr wie ein gemeinsamer Autotreff an.
  • Cross-Gen & PC: Egal ob PS4, PS5, Xbox One, Series X|S oder PC – du kannst mit. Das senkt die Einstiegshürde im Freundeskreis massiv.

Natürlich: Es ist kein Hardcore-Simulator wie Assetto Corsa. Wenn du perfekte Telemetrie-Analyse liebst, bist du hier falsch. Aber wenn du ein gefühlvolles, schnell zugängliches Renn-Festival suchst, das du nach Feierabend anmachst und direkt im Flow bist, landet Motorfest im Sweet Spot.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Setting: O?ahu, Hawaii als offene Spielwelt Abwechslungsreiche, dichte Map mit Küstenstraßen, Stadt, Dschungel und Vulkanregion – weniger Leerlauf, mehr ikonische Strecken.
Spielmodi: Playlists, Rennen, Herausforderungen, Live-Events Du kannst täglich variieren: mal Story-ähnliche Themensequenzen, mal schnelle Challenges oder entspannte Free-Roam-Sessions.
Fahrzeuge: Hunderte Autos, inkl. Hypercars, Klassiker, Offroader Du findest fast jeden Stil, der dich reizt – vom JDM-Tuner bis zur Supersport-Ikone. Deine Garage wächst mit deiner Laune.
Plattformen: PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X|S, PC Du kannst mit fast jeder aktuellen Konsole oder deinem Gaming-PC einsteigen – und Freunde unabhängig von ihrer Hardware mitnehmen.
Fahrgefühl: Arcade-orientiert mit verfeinertem Handling Schneller Einstieg ohne Sim-Frust, aber spürbarer Fortschritt, wenn du Linien, Bremspunkte und Drifts besser beherrschst.
Multiplayer & Online-Festival Die Welt wirkt lebendig: spontane Rennen, Community-Events und Wettbewerbe halten die Motivation langfristig hoch.
Grafik & Präsentation Tropische Atmosphäre, Tag-Nacht-Zyklen und Wettereffekte sorgen für starke Screenshots und echten "Urlaub-mit-Gas"-Vibe.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man in aktuelle Reviews, Reddit-Threads und YouTube-Analysen, zeichnet sich ein klares Bild:

  • Lob für das Setting: Viele Spieler nennen Hawaii den heimlichen Star des Spiels. Gerade im Vergleich zu The Crew 2 wirkt O?ahu deutlich lebendiger, dichter und besser designt. Häufiger Kommentar: "Endlich fühlt sich die Welt nicht mehr leer an."
  • Fahrgefühl deutlich verbessert: Ein wiederkehrender Punkt in Community-Reviews: Das Handling von The Crew Motorfest sei das beste der Reihe. Nicht auf Sim-Niveau, aber kontrollierter, weniger schwammig und besser lesbar.
  • Playlists als Highlight: Besonders gelobt wird die kuratierte Struktur. Statt einfach nur Events aneinanderzureihen, erzählen die Playlists kleine Geschichten, führen dich durch Epochen, Marken oder Szenen – das motiviert stärker, als man erwartet.
  • Kritikpunkte: Genannt werden unter anderem der Live-Service-Ansatz, potenzielle Wiederholungen im Endgame und ein Monetarisierungsmodell, das manche Spieler skeptisch sehen (Ingame-Shop, kosmetische Inhalte). Auch wer absolute Sim-Physik will, fühlt sich hier nur bedingt abgeholt.
  • Allgemeine Stimmung: Die Tonlage ist erstaunlich positiv: Viele sprechen von einer Überraschung, weil sie nach The Crew 2 wenig erwartet hatten. Häufiger Tenor: "Nicht perfekt, aber genau die Art Autofestival, die ich gebraucht habe."

Auf YouTube betonen einige Creator, dass The Crew Motorfest aktuell der spannendste Arcade-Racer neben Forza Horizon ist – vor allem, wenn du auf PlayStation oder PC unterwegs bist und nach einer frischen Open-World-Alternative suchst.

Alternativen vs. The Crew Motorfest

Wie schlägt sich The Crew Motorfest im Marktumfeld? Kurz zusammengefasst:

  • Forza Horizon (Xbox/PC): Der große Platzhirsch. Mehr Jahre Feinschliff, mehr Fahrzeuge, extrem starke Physik-Basis. Aber: Xbox/PC-exklusiv. Wenn du auf PlayStation bist, ist Motorfest die moderne Open-World-Alternative – und atmosphärisch auf Augenhöhe, wenn auch technisch nicht immer.
  • Need for Speed: Stärker Story-, Polizei- und Untergrund-fokussiert, aber oft weniger konsistent in Qualität und Physik. Motorfest wirkt wie das kohärentere Festival-Erlebnis, während NfS eher Actionfilm ist.
  • Gran Turismo / Forza Motorsport: Voll auf Simulation, Rennstrecken und Präzision ausgerichtet. Die sind perfekt, wenn du Online-Ligen und Zeitenjagd suchst. Motorfest gewinnt, wenn du Freizeit-Racing willst: reinspringen, cruisen, Events mitnehmen, Festival genießen.

Preis-Leistungstechnisch positioniert sich The Crew Motorfest solide: Du bekommst eine große, abwechslungsreiche Map, hunderte Fahrzeuge und ein langfristig geplantes Live-Service-Fundament. Wenn du auf Sales wartest – was bei Ubisoft-Titeln nicht unüblich ist – wird das Paket noch attraktiver.

Der entscheidende Vorteil gegenüber vielen Alternativen: das konsequente Festival-Konzept in einem tropischen Setting, das nicht nur wie ein Menü-Hintergrund aussieht, sondern sich beim Fahren wirklich nach Urlaub anfühlt.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du mit The Crew 2 abgeschlossen hattest, weil dir die Welt zu leer und das Fahrgefühl zu beliebig vorkam, solltest du The Crew Motorfest eine zweite Chance geben. Es wirkt wie der Moment, in dem Ubisoft verstanden hat, warum Menschen Open-World-Racing lieben: nicht nur wegen der Geschwindigkeit, sondern wegen der Atmosphäre, der Community, der kleinen Geschichten zwischen Start und Ziel.

Du bekommst ein modernes, visuell starkes Autofestival, das dich nicht mit Technik-Overkill erschlägt, sondern dich jeden Abend für eine Stunde auf eine Insel schickt, auf der der Asphalt warm, der Himmel bunt und der Soundtrack laut ist. Klar, es ist nicht perfekt: Monetarisierung, Live-Service und der Fokus auf Arcade sind nicht jedermanns Sache. Aber die Frage ist: Willst du gerade maximale Simulation – oder maximalen Flow?

Wenn du eine PlayStation besitzt und neidisch auf die Forza-Horizon-Crowd geschielt hast, ist The Crew Motorfest vermutlich das nächste, was du aktuell bekommen kannst – mit eigener Identität, eigener Stimmung und einem Inselsetting, das sich tief einbrennt.

Also: Wirst du weiter durch altbekannte Städte heizen – oder gönnst du dir dein eigenes Autofestival auf Hawaii?

@ ad-hoc-news.de