Tennenmälzerei, Herz

Tennenmälzerei startet als kulturelles Herz von Graz-Reininghaus durch

09.01.2026 - 11:24:12

Der sanierte Industriebau von 1888 etabliert sich als neues Stadtteilzentrum mit festem Kultur- und Gemeinschaftsprogramm für die wachsende Nachbarschaft.

Die historische Tennenmälzerei in Graz-Reininghaus startet mit einem umfangreichen Programm in ihre erste volle Saison. Das denkmalgeschützte Gebäude etabliert sich damit endgültig als neuer Treffpunkt und Kulturort für den gesamten Stadtteil.

Nach der erfolgreichen Eröffnung im April 2025 geht der Backsteinbau nun in den regulären Betrieb über. Das bedeutet: mehr Leben, mehr Veranstaltungen und ein festes Angebot für die Nachbarschaft. Aus der einstigen Malz-Produktionsstätte von 1888 ist ein lebendiges Zentrum geworden.

Vom Industriecharme zur Event-Location

Architektonisch setzt das Haus Maßstäbe. Ein sensibles „Haus-im-Haus“-Konzept bewahrt den rauen Industriecharme und kombiniert ihn mit modernen Elementen. Herzstück ist die Veranstaltungsebene im Erdgeschoss. Auf 600 Quadratmetern finden hier bis zu 240 Personen Platz für Märkte, Konzerte oder Ausstellungen.

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Der markante Stahlvorbau dient heute als Eingang und „Fenster zur Vergangenheit“. Die Sanierungskosten beliefen sich auf rund eine Million Euro. Ein gelungenes Beispiel für adaptive Wiederverwendung, das die Stadt Graz als öffentlichen Raum erhalten hat.

Fixprogramm für Familien und Nachbarn

Ab sofort bietet die Tennenmälzerei regelmäßige Formate an, die gezielt die wachsende Bevölkerung im Viertel ansprechen. Das Obergeschoss fungiert als Community-Ebene, von der aus das Stadtteilmanagement Reininghaus die Aktivitäten koordiniert.

  • Eltern-Kind-Frühstück: Jeden Dienstag treffen sich junge Familien zum gemeinsamen Frühstück und Austausch.
  • Winterspielräume: Bis März verwandelt sich das Haus in einen Indoor-Spielplatz für Kinder – eine wichtige Infrastruktur im dicht bebauten Quartier.

Diese niedrigschwelligen Angebote sollen die soziale Durchmischung in Reininghaus fördern. Für bis zu 10.000 zukünftige Bewohner schafft die Location den dringend benötigten „Dritten Ort“ zwischen Wohnung und Arbeitsplatz.

Kultur mit Lokalkolorit und Ausblick

Auch kulturell ist das Haus aktiv. Nach Formaten wie den Audiowalks „Shifting Common Grounds“ stehen für das Frühjahr 2026 bereits neue Kooperationen mit Grazer Kulturinitiativen an. Die Strategie ist klar: Sie setzt auf kleinteilige, nachbarschaftsorientierte Projekte statt auf große, kommerzielle Events.

Mit den wärmeren Temperaturen wird auch der Außenbereich an Bedeutung gewinnen. Der abgesenkte Vorplatz und der angrenzende „Micro-Forest“ sollen das Gebäue dann noch stärker mit der UNESCO-Esplanade vernetzen.

Die anfängliche Skepsis gegenüber dem reinen Wohnviertel scheint verflogen. Die Tennenmälzerei beweist: Reininghaus hat nun ein historisches Herz, das im Takt der Gegenwart schlägt.

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