Telegram: Neue Phishing-Welle nutzt offizielle Login-Infrastruktur
11.02.2026 - 08:36:12Eine raffinierte Phishing-Kampagne zwingt Nutzer, Angreifern selbst die Tür zu ihren Konten zu öffnen. Die Methode umgeht klassische Sicherheitsbarrieren und stellt eine neue Bedrohung für Millionen dar.
Die in den letzten 72 Stunden aufgedeckte Angriffswelle markiert eine gefährliche Eskalation. Cyberkriminelle missbrauchen die offizielle Entwicklerschnittstelle von Telegram, um Nutzer in eine Falle zu locken. Das Ziel: Die vollständige Kontrolle über private Chats, Kontakte und Medien.
Die perfide Methode: Vertrauen als Einfallstor
Der Angriff setzt nicht auf gestohlene Passwörter, sondern auf geschicktes Social Engineering. Die Täter leiten Opfer auf täuschend echte Fake-Seiten. Dort werden sie aufgefordert, ihre Telefonnummer einzugeben oder einen QR-Code zu scannen.
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Der entscheidende Trick geschieht im Hintergrund. Mit den erbeuteten Daten starten die Hacker von ihrem eigenen Gerät einen offiziellen Login-Versuch beim Konto des Opfers. Dies löst eine legitime Benachrichtigung in der echten Telegram-App aus.
Gleichzeitig zeigt die Phishing-Seite eine gefälschte Anweisung. Sie behauptet, der Nutzer müsse diese Anfrage als „Sicherheitsüberprüfung“ bestätigen. Wer auf „Ja“ tippt, autorisiert unwissentlich das Gerät des Angreifers – und gibt ihm vollen Zugriff.
Warum klassische Sicherheit versagt
Sobald die Hacker im Konto sind, können sie alles mitlesen, Kontakte ausspähen und im Namen des Opfers Betrugsversuche starten. Das Heimtückische: Da der Login über die echte Telegram-Infrastruktur läuft, wirkt die Warnung vor einem „neuen Gerät“ nicht verdächtig.
Die Methode umgeht sogar die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Sie nutzt die menschliche Gewohnheit aus, Systembenachrichtigungen schnell zu bestätigen. Der Nutzer hebelt seinen eigenen Schutz selbst aus – ein Albtraum für die IT-Sicherheit.
Ein globaler Trend mit deutschem Bezug
Dieser Angriff ist Teil eines wachsenden Trends. Kriminelle missbrauchen zunehmend legitime Funktionen großer Plattformen. Für deutsche Nutzer ist die Gefahr besonders relevant: Telegram wird hierzulande von Millionen für private und geschäftliche Kommunikation genutzt.
Experten warnen: Die laxe Moderation bei Telegram macht die Plattform attraktiv für Kriminelle. Ähnliche Angriffe auf QR-Codes wurden bereits bei anderen Diensten beobachtet. Die aktuelle Kampagne zeigt, dass eine offizielle Benachrichtigung kein Sicherheitsgarant ist, wenn der Kontext manipuliert wird.
So schützen Sie sich vor der neuen Gefahr
Die wirksamste Abwehr liegt beim Nutzer selbst. Cybersicherheitsexperten empfehlen dringend folgende Maßnahmen:
- Nie unerwartete Logins bestätigen: Fragen Sie sich immer: „Habe ich gerade selbst einen Login versucht?“ Wenn nicht, ignorieren oder verwerfen Sie die Anfrage.
- Externe Anweisungen ignorieren: Lassen Sie sich nie von einer Webseite dazu drängen, in Ihrer App etwas zu bestätigen. Echte Sicherheitschecks laufen anders ab.
- Aktive Sitzungen prüfen: Kontrollieren Sie regelmäßig in den Telegram-Einstellungen unter „Geräte“ alle angemeldeten Sessions. Beenden Sie unbekannte Einträge sofort.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten: Richten Sie in den Einstellungen ein zusätzliches Cloud-Passwort ein. Es bietet eine weitere Schutzschicht, falls ein Angreifer Zugang erlangt.
Die Angreifer werden ihre Taktik verfeinern. Bleiben Sie wachsam: Installieren Sie Updates, informieren Sie sich über aktuelle Betrugsmethoden und behalten Sie ein gesundes Misstrauen gegenüber unerwarteten Aufforderungen.
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