Tech-Mentoring in Lincoln: Studenten schließen digitale Kluft für Senioren
30.01.2026 - 22:57:12Ein lokales Programm in Nebraska verbindet Generationen und macht Ältere digital fit. Tech-affine Studierende der University of Nebraska–Lincoln coachen Senioren bei Alltagsfragen zu Smartphone und Internet. Die Initiative „Aging Partners“ zeigt, wie Gemeinden die digitale Spaltung überwinden können.
Persönliche Hilfe statt starrem Lehrplan
Seit etwa zwei Jahren treffen sich die Generationen monatlich. Der Ansatz ist einfach, aber wirkungsvoll: Die älteren Teilnehmer bringen ihre eigenen Geräte und konkrete Fragen mit. Es gibt keinen festen Unterricht. Stattdessen lösen die studentischen Mentorinnen und Mentoren individuelle Probleme – vom Sichern von Fotos aus E-Mails bis zur sicheren Internetnutzung.
„Das Programm reagiert direkt auf Bedürfnisse, die aus der Gemeinde kommen“, sagt Andrew Brown von der Universität. Für die jungen „Digital Natives“ ist es eine Übung in Geduld und klarer Kommunikation. Für die Senioren schafft es ein angstfreies Umfeld. Die Förderung durch die US-Seniorenvertretung AARP half beim Start.
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Schwerpunkt: Sicherheit im Netz
Ein zentrales Thema der Treffen ist der Schutz vor Betrug. Die Workshops vermitteln, wie man Online-Abzocke erkennt und persönliche Daten schützt. Diese Kompetenz ist entscheidend. Denn viele Ältere fühlen sich von der Technik überfordert oder gezielt ausgeschlossen.
Das Lincoln-Programm ist Teil eines Trends. Bibliotheken und Gemeindezentren in den USA bieten vermehrt kostenlose Digitalkurse für Erwachsene an. Ziel ist es, die nötige Sicherheit für Videoanrufe, Soziale Medien oder Gesundheitsportale im Netz zu vermitteln.
Ein nationaler Trend mit doppeltem Nutzen
Ähnliche generationenübergreifende Tech-Programme entstehen bundesweit. Nichtregierungsorganisationen vermitteln junge Freiwillige an Senioren. Die Pandemie hat diese Notwendigkeit verstärkt: Soziale Isolation und der Bedarf an digitalem Zugang wuchsen.
Die Vorteile sind wissenschaftlich belegt. Studien zeigen, dass digitale Aktivitäten den geistigen Abbau im Alter verlangsamen können. Sie trainieren Gedächtnis und Problemlösungsfähigkeit. Soziale Technologien helfen zudem, Kontakte zu Familie und Freunden zu pflegen. Videospiele werden auch unter Senioren immer beliebter.
Lokale Initiativen als Schlüssel zur Teilhabe
Die digitale Spaltung hat viele Ursachen: Zugang, Kosten und Know-how. Während die US-Regierung den Breitbandausbau vorantreibt, kümmern sich lokale Projekte wie in Lincoln um die Schulung. Diese Graswurzel-Initiativen sind unverzichtbar, damit niemand abgehängt wird.
Langfristig könnten aus den Workshops feste Einrichtungen werden – etwa digitale Cafés oder Gemeindezentren für Senioren. Der Schritt von gelegentlicher Hilfe zum sozialen Treffpunkt für digitales Lernen liegt nahe. In einer zunehmend vernetzten Welt gewinnen solche Brücken zwischen den Generationen weiter an Bedeutung. Sie sichern die Teilhabe aller.
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