Tech-Giganten planen 60-Milliarden-Euro-Investment in OpenAI
30.01.2026 - 01:23:12NVIDIA, Microsoft und Amazon verhandeln über eine historische Kapitalspritze für den KI-Pionier OpenAI. Das Investment könnte bis zu 60 Milliarden Euro umfassen und den Wert des Unternehmens auf über 800 Milliarden Euro treiben.
Drei Giganten sichern sich Einfluss
Die Tech-Titanen wollen ihre strategische Allianz mit dem ChatGPT-Entwickler massiv ausbauen. Laut ersten Berichten plant der Chip-Hersteller NVIDIA mit bis zu 30 Milliarden Euro den größten Beitrag. Microsoft, bereits Hauptinvestor, erwägt weitere 10 Milliarden Euro. Für Amazon wäre es der Einstieg bei OpenAI – mit einer Beteiligung von 10 bis 20 Milliarden Euro.
Doch der Deal hat seinen Preis: Amazon könnte seine Investition von der Nutzung der eigenen Cloud-Plattform AWS durch OpenAI abhängig machen. Auch der Vertrieb von Enterprise-Produkten über Amazon-Kanäle steht im Raum. Es zeigt: Die Partnerschaften im KI-Wettrennen werden immer komplexer.
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Der enorme Preis der KI-Führerschaft
Warum braucht ein Unternehmen, das bereits Milliarden verschlingt, noch mehr Kapital? Die Antwort liegt in den exorbitanten Betriebskosten. Allein 2026 werden OpenAIs Ausgaben voraussichtlich 14 Milliarden Euro erreichen. Das Training neuer Modelle und der Betrieb für Millionen Nutzer erfordern Rechenzentren von nie dagewesener Größe.
Die Finanzierungsrunde ergänzt andere Mega-Projekte wie „Stargate“. Diese Initiative aus dem Jahr 2025 sieht den Bau spezieller KI-Rechenzentren in den USA vor – mit Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe. Das neue Kapital soll OpenAis aggressive Forschungs-Roadmap und den Infrastrukturausbau beschleunigen.
Ein geschlossenes Ökosystem entsteht
Analysten sprechen von einer „zirkulären“ Investitionsstrategie. NVIDIA liefert die essenziellen GPUs, Microsoft und Amazon die Cloud-Plattformen Azure und AWS. Indem sie in OpenAI investieren, finanzieren die Konzerne im Grunde ihren größten Kunden. Ein sich selbst verstärkendes Ökosystem entsteht.
Für NVIDIA sichert dies die Nachfrage nach Hochleistungs-Chips. Für Microsoft und Amazon bindet es einen Schlüsselkunden an ihre Cloud-Dienste. Der Erfolg von OpenAI wird direkt zum Umsatztreiber für seine Technologie-Lieferanten. Die Strategie birgt aber auch Risiken: Microsofts Engagement bei dem kapitalintensiven KI-Firmen macht bereits 45 Prozent seiner kommerziellen Leistungsverpflichtungen aus.
Wettlauf um die Vorherrschaft
Die Gespräche finden inmitten eines erbitterten KI-Wettbewerbs statt. OpenAI plant angeblich einen Börsengang für Ende 2026. Eine 60-Milliarden-Euro-Spritze aus der Privatwirtschaft wäre das perfekte Sprungbrett.
Sollte der Deal zustande kommen, wäre es ein machtvolles Vertrauensvotum in OpenAis Vision. Das Unternehmen könnte sich besser gegen Rivalen wie Anthropic und Google behaupten. Für die gesamte Tech-Branche würde es die Dominanz weniger Plattform-Anbieter zementieren. Der Kampf um die Künstliche Allgemeine Intelligenz wird immer teurer – und die Eintrittsbarrieren immer höher.
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