TCM-Studie, Hoffnung

TCM-Studie: Hoffnung für Millionen mit Long-COVID-Fatigue?

07.01.2026 - 23:42:12

Eine große klinische Studie in den USA untersucht erstmals nach strengen Standards, ob Akupunktur und chinesische Heilkräuter gegen Post-COVID-Fatigue helfen. Positive Ergebnisse könnten die Behandlung von Millionen Patienten verändern.

Eine große klinische Studie in den USA geht in die entscheidende Phase. Sie soll erstmals robuste Belege dafür liefern, ob Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gegen die lähmende Erschöpfung nach einer Corona-Infektion hilft. Für Millionen Betroffene weltweit könnte dies ein Wendepunkt sein.

Studie sucht Teilnehmer für validierte Therapie

Der medizinische Fortschritt im Kampf gegen Long COVID bekommt neuen Schwung. Die Southern California University of Health Sciences (SCU) hat den Status ihrer Schlüsselstudie aktualisiert. Seit dem 4. Januar 2026 sucht das Forschungsteam aktiv nach Teilnehmern für eine randomisierte, kontrollierte Studie. Untersucht wird die kombinierte Wirkung von Akupunktur und chinesischen Heilkräutern auf typische Long-COVID-Symptome wie Fatigue, „Brain Fog“ und Schmerzen.

Dieser Schritt ist bedeutend. Frühere Studien waren oft nur beobachtend. Die aktuelle Studie setzt dagegen auf den Goldstandard der klinischen Forschung. Über zwölf Wochen erhalten die Probanden individuell abgestimmte Akupunktur und Kräuterformeln wie Shenlingcao-Oral Liquid. Ziel ist es, einen klaren kausalen Nachweis für die Wirksamkeit zu erbringen. Gelingt das, könnte dies langfristig die Kostenübernahme durch Krankenkassen ermöglichen.

Anzeige

Passend zum Thema TCM-Selbsthilfe: Viele Long-COVID-Patienten suchen einfache Techniken gegen Fatigue, Schmerzen und Brain Fog. Akupressur wirkt ohne Nadeln direkt am Körper — ideal, wenn schnelle Linderung gefragt ist. Ein kostenloser PDF‑Report erklärt 101 bebilderte Druckpunkte entlang der TCM‑Meridiane und zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Verspannungen, Kopfschmerzen und Muskelbeschwerden zu Hause lindern können. Kostenlosen Akupressur-Guide sichern

Pilotdaten liefern vielversprechende Grundlage

Die neue Hauptstudie baut auf ermutigenden Vorläuferdaten auf. Eine Pilotstudie aus dem Jahr 2025 zeigte: 72 Prozent der Teilnehmer, die eine TCM-Therapie erhielten, berichteten nach acht Wochen von einer „mittleren bis deutlichen Besserung“ ihrer Fatigue. Die Werte auf der Fatigue Severity Scale (FSS) sanken im Schnitt um 34 Prozent.

Eine systematische Übersichtsarbeit in BMC bestätigte den Trend. Die Analyse von zehn Studien mit über 2.400 Patienten ergab einen statistisch signifikanten Vorteil von chinesischen Heilkräutern bei Symptomen wie Brustenge und Schlaflosigkeit – mit einem klaren Signal zur Linderung der Erschöpfung. Die aktuelle SCU-Studie will nun methodische Schwächen früherer Arbeiten beheben, indem sie die Diagnose- und Behandlungsprotokolle standardisiert.

Das Prinzip: Ganzheitliche Balance statt Einzelsymptom

Der wissenschaftliche Ansatz der TCM unterscheidet sich grundlegend von der westlichen Medizin. Während diese Fatigue oft als isoliertes Symptom behandelt, sieht die TCM darin ein Zeichen für ein systemisches Ungleichgewicht im Körper. Häufige Diagnosen sind „Qi-Mangel von Lunge und Milz“ oder „Feuchtigkeits-Stagnation“.

Die Therapie zielt darauf ab, die Energieproduktion (Qi) wiederherzustellen und entzündliche Rückstände („Feuchtigkeit“) auszuleiten, die für das schwere, benebelte Gefühl verantwortlich gemacht werden. Die untersuchten Kräutermischungen enthalten oft adaptogene Substanzen wie Astragalus membranaceus (Huang Qi). Experten vermuten, dass dieser „Multi-Target“-Ansatz mit Dutzenden Wirkstoffen besser zur komplexen Natur von Long COVID passt als Einzelmedikamente.

Markt und Medizin vor möglichem Wandel

Der Fortschritt der Studie spiegelt einen reifenden Markt für integrative Long-COVID-Therapien wider. Sollte die Wirksamkeit der Pilotstudien bestätigt werden, hätte das tiefgreifende Folgen. Bislang beschränken sich die Behandlungsoptionen für Post-COVID-Fatigue vor allem auf Schonung und Symptomlinderung.

Eine validierte TCM-Therapie könnte die erste proaktive Behandlungsform werden, die auf die zugrundeliegende Ursache abzielt. Marktbeobachter rechnen bei positiven Ergebnissen mit der Entwicklung standardisierter, pharmazeutischer Kräuterpräparate. Der globale Markt umfasst potenziell zig Millionen Patienten.

Erste vorläufige Daten aus der neuen Rekrutierungsphase werden für Ende 2026 erwartet. Bis dahin steht die aktive Studie als Zeichen der Hoffnung. Sie zeigt, dass die Suche nach wirksamen Long-COVID-Therapien die Phase der experimentellen Ansätze verlässt und den Weg der strengen wissenschaftlichen Validierung beschreitet.

Anzeige

PS: Wenn Sie TCM‑Methoden ohne Nadeln ausprobieren möchten, ist dieser Akupressur‑Report hilfreich. Er zeigt die wichtigsten SOS‑Punkte mit klaren Bildern und erklärt, wie kurze Selbstbehandlungen bei Schmerzen und Verspannungen oft sofort Entlastung bringen. Eine praktische Ergänzung zu Akupunktur oder Kräutertherapien bei Long COVID – einfach zu Hause anwendbar. Jetzt Akupressur-Report anfordern

@ boerse-global.de