TCM-Studie, Arthrose-Schmerzmechanismus

TCM-Studie entschlüsselt Arthrose-Schmerzmechanismus

07.01.2026 - 04:24:12

Eine Studie identifiziert den NGF/TrkA-Signalweg als Schlüsselmechanismus, durch den traditionelle Kombinationstherapien Schmerz und Entzündung bei Arthrose lindern.

Forscher der Beijing University of Chinese Medicine haben den molekularen Schlüssel für die Wirkung traditioneller Therapien bei Kniearthrose identifiziert. Die heute veröffentlichte Studie erklärt erstmals, warum Kombinationstherapien aus Wärme- und Handgriffbehandlung so effektiv sind.

Durchbruch in der Schmerzforschung

Ein internationales Team unter Leitung von Yiming Fu und Jian-Feng Tu hat im Journal of Pain Research bahnbrechende Daten veröffentlicht. Sie entschlüsselten den NGF/TrkA-Signalweg, der für Schmerzweiterleitung und Knorpelabbau verantwortlich ist. Die gezielte Stimulation durch Akupunktur und Moxibustion hemmt diesen Pfad deutlich – und liefert damit den lang gesuchten wissenschaftlichen Beweis.

„Das ist der Missing Link zwischen jahrhundertealter Praxis und moderner Medizin“, kommentiert eine unabhängige Expertin die Ergebnisse. Die Studie zeigt konkret: Traditionelle Verfahren reduzieren Entzündungsmarker wie IL-1β und TNF-α auf zellulärer Ebene.

Warum die Kombination besser wirkt

Die Erkenntnisse erklären endlich, warum die in der TCM übliche Kombination aus Moxibustion und Tuina Patienten oft besser hilft als Einzeltherapien. Während die Wärmebehandlung auf biochemischer Ebene Entzündungen hemmt, löst die manuelle Therapie strukturelle Blockaden.

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„Moxibustion greift direkt in die Schmerzsignalisierung ein“, erklärt Studienleiter Fu. „Tuina verbessert parallel den Gelenkstoffwechsel. Zusammen unterbrechen sie die Entzündungskaskade effektiver.“ Genau diese Synergie macht den Therapie-„Doppelpack“ so erfolgreich.

Mehr Akzeptanz für integrative Medizin

Die Veröffentlichung kommt zur rechten Zeit. Das Interesse an evidenzbasierter TCM wächst in Europa stetig. Erst 2025 hatten Meta-Analysen das Potenzial von „Thunder Fire Moxibustion“ hervorgehoben. Die aktuelle Studie geht nun weiter: Sie zeigt nicht nur dass es wirkt, sondern wie.

Für deutsche Patienten und Therapeuten bedeutet das zunehmende Validierung. Krankenkassen und Orthopäden könnten integrative Ansätze künftig stärker anerkennen. Die identifizierten Biomarker ermöglichen zudem präzisere Erfolgskontrollen in künftigen Studien.

Ausblick auf die Praxis

Die Beijing University of Chinese Medicine bestätigt mit dieser Forschung ihre Vorreiterrolle. Millionen Arthrose-Patienten erhalten neue Hoffnung – und Therapeuten eine wissenschaftliche Basis für ihre tägliche Arbeit.

In den kommenden Monaten sollen weitere klinische Studien folgen. Sie werden speziell die Kombination aus Moxibustion und Tuina untersuchen – gestützt auf die nun bekannten molekularen Marker. Der Weg zu einer integrativen, evidenzbasierten Schmerztherapie ist damit ein Stück weiter geebnet.

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