TCM-Kongress 2026 rückt geschlechtsspezifische Schmerzen in den Fokus
01.02.2026 - 15:10:12Geschlechtermedizin wird Kongress-Leitthema
Unter dem Motto „Lebensphasen – Genderspezifische Krankheits- und Schmerzmuster“ will der Kongress eine Lücke schließen. Die Erkenntnis wächst: Biologisches Geschlecht und soziokulturelle Rollen prägen Schmerzwahrnehmung, Krankheitsverlauf und Therapieerfolg entscheidend. Die Veranstalter der Arbeitsgemeinschaft für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (AGTCM) reagieren damit auf einen globalen Trend.
Während die TCM traditionell individuelle Behandlung betont, ist die explizite Integration moderner geschlechtermedizinischer Prinzipien ein progressiver Schritt. Das Programm soll zeigen, wie hormonelle Phasen und Lebenszyklen das Schmerzmanagement beeinflussen. Ziel ist es, Therapeuten neue Strategien an die Hand zu geben – für Beschwerden, die sich bei Männern und Frauen oft grundlegend unterscheiden.
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Rückkehr an den historischen Ursprungsort
Ein weiteres Highlight: Der Kongress kehrt 2026 an seinen traditionellen Veranstaltungsort zurück. Das Wildbad Tagungszentrum in Rothenburg ob der Tauber mit seiner parkähnlichen, entspannenden Atmosphäre gilt als idealer Rahmen für den ganzheitlichen Ansatz der TCM. Nach Jahren mit wechselnden Locations soll der historische Ort den persönlichen Austausch unter den erwarteten internationalen Teilnehmern fördern.
Das Format nutzt die besondere Architektur: Praktische Workshops, morgendliche Qi-Gong-Begrüßungen und spezielle Firmensymposien sollen akademisches Lernen mit Gemeinschaftserlebnis verbinden. Ein Konzept, das bei Stammgästen bereits jetzt Begeisterung auslöst.
Neuer Forschungspreis für praxisnahe Projekte
Parallel zum Kongress startet eine neue Ära der wissenschaftlichen Förderung. Am 30. Januar endete die Einreichungsfrist für den erstmals ausgelobten AGTCM Forschungspreis. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis, gestiftet von der ehemaligen AGTCM-Vorsitzenden Dr. Martina Bögel-Witt und Dr. Peter Breckling, zeichnet herausragende Forschung aus, die die therapeutische Praxis der TCM direkt voranbringt.
„Der Preis ist ein starkes Instrument, um Forschende zu motivieren, die sich mit praktischen Fragen der Chinesischen Medizin beschäftigen“, betonte AGTCM-Vorsitzende Birgit Ziegler. Der Preisträger soll während des Mai-Kongresses geehrt werden. Die Auszeichnung unterstreicht das Engagement des Verbands für eine evidenzbasierte Weiterentwicklung des Fachgebiets.
Antwort auf den „Gender Pain Gap“
Die Fokussierung kommt zur rechten Zeit. Das Thema „Gender Health“ gewinnt global an Bedeutung. Medizinanalysten sehen in der Aufarbeitung des „Gender Pain Gap“ eine große Chance für TCM-Therapeuten. Gemeint ist das Phänomen, dass Schmerzen von Frauen im medizinischen System häufig unterschätzt oder unzureichend behandelt werden – verglichen mit denen von Männern.
Der Kongress will diese Disparitäten aufschlüsseln. Die Teilnehmer erhalten diagnostische Werkzeuge, die biologische Variablen wie Menstruationszyklus, Wechseljahre oder spezifisch männliche physiologische Muster berücksichtigen. Damit positioniert sich die TCM im Trend zur Präzisionsmedizin, bei der die Behandlung auf die individuelle genetische und physiologische Konstitution zugeschnitten wird.
Ausblick auf einen wegweisenden Fachtreff
Mit einem diverses Programm aus eingereichten Vorträgen und Postern könnte der 57. TCM Kongress zu einem der bedeutendsten Fachtreffen der Disziplin außerhalb Asiens werden. Die Branche rechnet mit einer hohen Teilnehmerzahl. Therapeuten wollen ihre Fähigkeiten in geschlechtssensibler Diagnostik auf den neuesten Stand bringen.
Die Integration dieses modernen medizinischen Paradigmas in den klassischen TCM-Rahmen wird voraussichtlich neue Behandlungsprotokolle hervorbringen. Diese könnten die Schmerztherapie-Standards in Europa in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen. Die Weichen dafür werden im Mai in Rothenburg gestellt.
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