TCM-Experten, Kältewelle

TCM-Experten warnen vor Kältewelle: Nieren-Energie jetzt schützen

03.01.2026 - 15:54:12

Neue TCM-Empfehlungen zum Sonnenabschnitt 'Kleine Kälte' fokussieren auf Nierenschutz durch Akupressur und Ernährung. Regulatorische Änderungen und KI-Forschung stärken die Traditionelle Chinesische Medizin.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ruft zur Vorsorge auf: Mit dem Sonnenabschnitt „Kleine Kälte“ ab Montag beginnt die kälteste Phase des Jahres. Neue Richtlinien betonen den Schutz der Nieren-Energie – unterstützt durch regulatorische Rückenwind.

Xiao Han 2026: Neue Richtlinien für die „Kleine Kälte“

Ab Montag, dem 5. Januar 2026, steht der Sonnenabschnitt Xiao Han („Kleine Kälte“) an. TCM-Experten weltweit haben deshalb aktualisierte Gesundheitsempfehlungen veröffentlicht. Paradoxerweise bringt diese „kleine“ Kälte oft die tiefsten Temperaturen des Winters. Die jetzt zirkulierenden Leitlinien, veröffentlicht am Freitag, dem 2. Januar, machen den Schutz des Nieren-Qi zur obersten Priorität.

Die Kälte-Energie (Han Xie) habe jetzt ihre größte Durchdringungskraft, warnen die Experten. Sie dringe besonders über die Füße in den Körper ein – genau dort, wo der Nieren-Meridian beginnt. Die Kernempfehlungen sind konkret:
* Wärmeschutz: Selbst im Schlaf sollten Socken getragen werden, um die Füße und damit den Nieren-Kanal zu schützen.
* Ernährung: Der Verzehr „schwarzer Nahrungsmittel“ wie schwarzer Sesam, schwarze Bohnen und Kastanien soll erhöht werden. Kastanien stärken demnach gezielt das Nieren-Qi.
* Bewegung: Sanfte Aktivitäten sind erlaubt, starkes Schwitzen sollte jedoch vermieden werden, da Schweiß als Verlust wertvoller Yang-Energie gilt.

Der Schlüsselpunkt: Nieren 3 (Taixi) im Fokus

Herzstück der Empfehlungen ist die Stimulation des Akupressurpunkts Nieren 3 (Taixi). Er liegt in der Vertiefung zwischen Innenknöchel und Achillessehne und gilt als Quelle der Vitalität.

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In der Zeit vom 5. bis 19. Januar ziehe sich die Yang-Energie des Körpers tief ins Innere zurück. Die regelmäßige Massage von Taixi wirke dann wie eine „Ladestation“ für die Nieren. Sie soll drei zentrale Effekte haben:
1. Extremitäten wärmen: Sie hilft, die für die kommenden Wochen vorhergesagten Frosttemperaturen besser auszuhalten.
2. Yang-Energie verankern: Symptome wie Schlaflosigkeit oder innere Unruhe, die in den dunklen Wintermonaten auftreten können, werden gelindert.
3. Immunität stärken: Indem die „Wurzel des Lebens“ gestärkt wird, sei der Körper besser gegen saisonale Atemwegserkrankungen gewappnet.

Regulatorischer Rückenwind und wissenschaftliche Validierung

Der neue Fokus auf TCM-Praktiken fällt mit bedeutenden Branchenentwicklungen zusammen, die traditionelle Therapien stärken.

Neue Ära der Kostenerstattung
Am 2. Januar 2026 berichteten Analysten über die Umsetzung der aktualisierten chinesischen Nationalen Erstattungsliste für Arzneimittel (NRDL), die am 1. Januar in Kraft trat. Die Liste enthält nun deutlich mehr TCM-Therapien. Dieser Schritt validiert die klinische Relevanz der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird den Zugang zu nierenstärkenden Kräuterrezepturen erleichtern – eine ideale Ergänzung zu Akupressur wie an Taixi.

KI trifft auf alte Weisheit
Eine am 2. Januar in Scientific Reports vorgestellte Studie zeigt zudem, wie eine neue KI-Methode die TCM-Diagnostik unterstützen kann. Die Forschung konzentriert sich zwar auf Lungenfibrose, demonstriert aber ein grundsätzliches Prinzip: Künstliche Intelligenz kann TCM-Syndrome objektiv klassifizieren. Dies könnte langfristig auch die Diagnose von „Nieren-Qi-Mangel“ präziser machen und die manuelle Arbeit der Therapeuten ergänzen.

Praxistipp: Der Taixi-Protokoll für die „Kleine Kälte“

Experten empfehlen für die Zeit vom 3. bis 19. Januar 2026 eine einfache tägliche Routine:
1. Punkt finden: Suchen Sie die Vertiefung zwischen der Spitze Ihres Innenknöchels und der Achillessehne.
2. Aktivierung: Drücken Sie mit dem Daumen fest und tief, bis ein dumpfes Gefühl oder eine leichte „Müdigkeit“ (De Qi) spürbar ist.
3. Zeitpunkt: Massieren Sie den Punkt an jedem Fuß 2–3 Minuten, idealerweise abends zwischen 17 und 19 Uhr – der Hauptzeit des Nieren-Meridians.
4. Kombination: Maximieren Sie den Effekt, indem Sie vor der Akupressur die Füße 10 Minuten in warmem Wasser mit Ingwerscheiben baden.


Hinweis: Dieser Artikel gibt Informationen auf Basis aktueller TCM-Richtlinien wieder. Er ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen immer eine qualifizierte Fachperson.

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