Targobank warnt vor neuer Welle gefälschter SMS
03.02.2026 - 07:40:12Kunden der Targobank werden aktuell mit einer aggressiven Smishing-Welle attackiert. Cyberkriminelle versenden gefälschte SMS, um an Online-Banking-Daten zu gelangen. Die Nachrichten simulieren dringende Warnungen der Bank.
Falsche Daten-Aktualisierung als Vorwand
Im Zentrum steht eine SMS, die zur sofortigen Aktualisierung der Kundendaten auffordert. Ein Link soll angeblich zur echten Bankseite führen. Tatsächlich verbirgt sich dahinter eine professionell gefälschte Phishing-Seite.
Die Targobank stellt klar: Adressen wie „targo.bundesnachweis.info“ haben keinen Bezug zur Bank. Wer dort Login, Passwort oder easyTAN-Daten eingibt, liefert sie direkt an die Betrüger aus. Diese können dann unautorisierte Transaktionen tätigen.
Smishing- und Phishing-Angriffe wie jene gegen die Targobank nehmen stark zu – viele Opfer bemerken erst zu spät, dass es sich um gefälschte Login-Seiten handelt. Das kostenlose Anti-Phishing-Paket bietet eine 4-Schritte-Anleitung: Wie Sie verdächtige Links erkennen, psychologische Tricks durchschauen, technische Schutzmaßnahmen prüfen und im Notfall richtig reagieren. Praktische Checklisten helfen sofort weiter. Jetzt Anti-Phishing-Paket kostenlos herunterladen
So setzen die Täter unter Druck
Die Masche nutzt psychologischen Druck. Die SMS droht mit Kontosperrungen oder der Deaktivierung des TAN-Verfahrens, um schnelles Handeln zu erzwingen. Die Nachrichten wirken oft täuschend echt.
Doch woran erkennt man den Betrug? Die Bank betont: Sie fordert Kunden niemals per SMS oder E-Mail auf, über einen Link Passwörter oder TANs einzugeben. Offizielle Mitteilungen kommen über das gesicherte Online-Banking-Postfach oder die App.
Diese Schutzmaßnahmen sind jetzt entscheidend
Was können betroffene Kunden tun? Experten und die Bank empfehlen klare Regeln:
- Nie auf Links in unaufgeforderten Bank-SMS oder E-Mails klicken.
- Bei Zweifeln die Bank direkt über offizielle Kanäle kontaktieren – nicht über die Nummer in der verdächtigen Nachricht.
- Verdächtige Nachrichten an die Sicherheitsabteilung der Targobank weiterleiten.
Wer bereits Daten eingegeben hat, muss sofort handeln: Den Online-Banking-Zugang und betroffene Karten sperren lassen. Zudem sollte das genutzte Gerät auf Schadsoftware überprüft werden.


