Targobank und TF Bank: Neue Phishing-Welle erfasst Kunden
12.01.2026 - 18:02:12Eine aggressive Phishing-Welle trifft Kunden der Targobank und TF Bank. Cyberkriminelle versenden massenhaft gefälschte E-Mails und SMS, um an Online-Banking-Daten zu gelangen. Verbraucherschützer warnen eindringlich vor den Links in den Nachrichten.
Die Betrugsversuche sind professionell gestaltet und setzen die Empfänger gezielt unter Zeitdruck. Diese konzertierte Aktion gegen zwei Banken markiert eine Eskalation der Cyberkriminalität im Finanzsektor.
Die Masche: Falsche Sicherheitswarnungen als Köder
Die Täter setzen auf Alarm. Betreffzeilen wie “Wichtige Sicherheitsmitteilung” oder “Ihr Konto wurde eingeschränkt” sollen Kunden in Panik versetzen.
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In den Nachrichten wird behauptet, es habe “ungewöhnliche Aktivitäten” gegeben oder ein Sicherheitsupdate müsse installiert werden. Oft wird die Verifizierung von Daten oder die Aktualisierung des TAN-Verfahrens vorgeschoben. Das Ziel: Empfänger sollen unüberlegt auf einen Link klicken, der zu einer gefälschten Banken-Webseite führt.
So erkennen Sie die Fälschung
Die Nachrichten imitieren das Design von Targobank und TF Bank oft täuschend echt. Doch es gibt verräterische Merkmale:
- Unpersönliche Anrede: “Sehr geehrter Kunde” statt des vollen Namens.
- Komplizierte Absenderadresse: Die E-Mail-Adresse des Absenders wirkt unseriös.
- Sprachliche Fehler: Oft finden sich Grammatik- oder Rechtschreibfehler.
- Die dringende Aufforderung: Der zentrale Punkt ist immer der Link, dem Sie “sofort” folgen sollen.
Banken betonen: Sie fordern Kunden niemals per E-Mail oder SMS zur Eingabe von Passwörtern oder TANs über einen Link auf. Bei Unsicherheit gilt: Die Nachricht löschen oder in den Spam-Ordner verschieben. Rufen Sie die Bank-Webseite immer manuell im Browser auf oder nutzen Sie die offizielle App.
Branche im Visier: Social Engineering auf dem Vormarsch
Der Angriff auf zwei Institute ist kein Zufall. Finanzinstitute in ganz Europa verzeichnen eine Zunahme von Social-Engineering-Angriffen. Dabei nutzen Kriminelle psychologische Tricks statt komplexer Hacks.
Der Vorwand der “Sicherheit” ist besonders wirkungsvoll. Er spricht das legitime Bedürfnis der Kunden an, ihr Vermögen zu schützen. Die Kampagnen werden zielgerichteter, die Fälschungen überzeugender. International agierende Tätergruppen passen ihre Methoden laufend an neue Sicherheitsverfahren an.
Was jetzt zu tun ist – und was kommt
Experten rechnen mit einer weiteren Zunahme solcher Angriffe. Künftige Versuche könnten noch personalisierter sein und weitere Kanäle wie Messenger-Dienste oder gefälschte Anrufe (“Vishing”) nutzen.
Was sollten betroffene Kunden tun?
- Grundskepsis bewahren: Jede unaufgeforderte Nachricht mit Link und Dateneingabe-Aufforderung ist verdächtig.
- Bei Datenpreisgabe: Sofort die Bank kontaktieren, den Online-Zugang sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
- Präventiv handeln: Nutzen Sie nur offizielle Apps aus den App-Stores und geben Sie die Bank-Webadresse immer selbst ein.
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