Targobank-Kunden im Visier neuer Phishing-Welle
19.01.2026 - 03:54:12Targobank-Kunden werden derzeit mit einer perfiden Phishing-Kampagne attackiert. Kriminelle verschicken massenhaft gefälschte E-Mails, um an Zugangsdaten und TANs zu gelangen. Verbraucherschützer und IT-Experten warnen eindringlich vor der neuen Betrugswelle, die durch täuschend echte Aufmachung und psychologischen Druck auffällt.
So sieht die perfide Masche aus
Die Angreifer setzen auf professionell gestaltete Nachrichten mit dem offiziellen Logo der Bank. Die Betreffzeilen lauten etwa „Wichtige Sicherheitsmitteilung zu Ihrem Konto“ oder „Handlungsbedarf: Überprüfung Ihrer Daten“. Darin wird behauptet, das Sicherheitssystem habe „ungewöhnliche Aktivitäten“ festgestellt oder ein „Sicherheitscheck“ sei nötig.
Die sprachliche Qualität ist auffallend hoch – ein klarer Unterschied zu früheren, oft fehlerhaften Phishing-Versuchen. Der enthaltene Link führt auf eine gefälschte Login-Seite, die dem Original der Targobank täuschend ähnlich sieht.
Aktuelle Phishing-Mails sehen täuschend echt aus und setzen Betroffene mit Kontosperrungs-Drohungen massiv unter Druck. Wer schnell weiß, worauf es ankommt – etwa wie Links geprüft, Meldeadressen genutzt und Konten sofort gesperrt werden – kann Schaden verhindern. Das Anti-Phishing-Paket erklärt in einer klaren 4‑Schritte-Anleitung die typischen Psychotricks der Täter und zeigt konkrete Sofortmaßnahmen für Privatpersonen und Firmen. Mit Checklisten und Beispielen erkennen Sie Fälschungen schneller und handeln richtig. Jetzt kostenlosen Anti-Phishing-Guide herunterladen
Druckmittel: Die Kontosperrungs-Drohung
Das perfide Detail: Die Betrüger arbeiten mit kurzen Fristen. In den E-Mails wird gedroht, das Konto „aus Sicherheitsgründen“ innerhalb von 24 oder 48 Stunden zu sperren, falls der Nutzer nicht sofort reagiert. Diese künstliche Verknappung soll das kritische Denken ausschalten und zu unüberlegtem Handeln drängen.
IT-Rechtsexperten betonen: Seriöse Banken würden ihre Kunden niemals per E-Mail unter Androhung einer sofortigen Sperre zur Dateneingabe über einen Link auffordern. Diese Dringlichkeit ist ein klares Betrugs-Indiz.
Verbraucherschützer und Experten schlagen Alarm
Die Verbraucherzentrale hat die Welle in ihrem Phishing-Radar registriert. Auch IT-Sicherheitsportale wie CHIP berichten seit Anfang Januar über die Zunahme der Angriffe. Analysten zufolge passt die Kampagne in einen breiteren Trend: Auch Kunden der Commerzbank und der DKB sind derzeit ähnlichen Attacken ausgesetzt.
Die gefälschten Seiten sind oft nur kurz online, bevor sie unter einer neuen Adresse wieder auftauchen. Das erschwert die Strafverfolgung erheblich.
Das sollten Betroffene jetzt tun
Wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten:
* Keinesfalls auf Links klicken oder Anhänge öffnen.
* Die Nachricht an die Meldeadresse der Targobank weiterleiten: onlinesicherheit@targobank.de.
* Die E-Mail im Anschluss löschen.
Falls Sie bereits Daten eingegeben haben, ist schnelles Handeln entscheidend:
1. Sofort den Sperr-Notruf 116 116 anrufen oder direkt die Bank kontaktieren.
2. Den Online-Banking-Zugang sperren lassen.
3. Die PIN ändern.
4. Anzeige bei der Polizei erstatten.
Die Angriffe werden voraussichtlich anhalten. Der Grund: Betrüger setzen zunehmend KI-gestützte Textgeneratoren ein, um ihre Nachrichten noch überzeugender zu gestalten. Der beste Schutz bleibt eine gesunde Skepsis gegenüber jeder unaufgeforderten Nachricht, die Handlungsdruck erzeugt.
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