TargoBank-Kunden im Visier neuer Phishing-Welle
31.12.2025 - 22:51:11Verbraucherschützer warnen vor einer gezielten Betrugsoffensive gegen TargoBank-Kunden. Cyberkriminelle nutzen die Feiertagsruhe und den Jahreswechsel für eine neue Phishing-Kampagne. Sie locken mit gefälschten Nachrichten zu angeblichen Sicherheitsupdates auf betrügerische Webseiten.
Besonders perfide ist das Timing: Kurz vor dem Jahreswechsel wirken Aufforderungen zur Kontobestätigung auf den ersten Blick plausibel. Banken aktualisieren in dieser Zeit oft ihre Geschäftsbedingungen.
Die Betrüger setzen auf psychologisch raffinierte Methoden. In SMS und E-Mails suggerieren sie dringenden Handlungsbedarf. Typische Vorwände sind:
* „Wichtige Sicherheitsverbesserungen“, die eine Datenbestätigung erfordern.
* „Drohende Kontoeinschränkung“ innerhalb von 24 bis 48 Stunden.
* „Aktualisierung der Kontoinformationen“ zum neuen Jahr.
Die Nachrichten enthalten Links zu täuschend echten Kopien der TargoBank-Login-Seite. Wer dort seine Zugangsdaten eingibt, liefert sie direkt an die Kriminellen. Oft werden im nächsten Schritt auch Mobilfunknummern oder TANs abgefragt, um die Zwei-Faktor-Authentifizierung auszuhebeln.
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Warum das Jahresende so gefährlich ist
Die aktuelle Welle steht nicht isoliert da. Branchenbeobachter verzeichnen zum Jahresende traditionell mehr Phishing-Aktivitäten. Kriminelle spekulieren auf weniger Aufmerksamkeit der Kunden.
Neben der TargoBank waren zuletzt auch Kunden anderer Finanzdienstleister wie SumUp oder der Commerzbank betroffen. Es handelt sich um eine breite Offensive gegen den deutschen Finanzsektor.
Die Fälschungen werden dabei immer professioneller. Frühere Erkennungsmerkmale wie Rechtschreibfehler sind seltener. Ein wichtiges Indiz bleibt die unpersönliche Ansprache („Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“), während Banken ihre Kunden normalerweise namentlich ansprechen.
Die Gefahr lauert auf dem Smartphone
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbreitung per SMS, auch Smishing genannt. Während E-Mails oft in Spam-Filtern landen, erreichen SMS direkt den Sperrbildschirm – einem Ort mit hohem Vertrauen.
Da viele Bankgeschäfte über das Smartphone abgewickelt werden, ist die Hemmschwelle, auf einen Link zu klicken, geringer. Auf den kleinen Bildschirmen ist es zudem schwer, die echte Webadresse zu prüfen. Die gefälschten Seiten sind oft speziell für die mobile Ansicht optimiert.
Die Links führen auf Domains, die nichts mit der offiziellen targobank.de zu tun haben, aber ähnlich klingen, wie targo-sicherheit-update.com.
So schützen Sie sich richtig
Die TargoBank und Verbraucherschützer raten zu erhöhter Vorsicht. Diese drei Indikatoren verraten die Betrüger:
- Dringlichkeit: Banken setzen nie ultrakurze Fristen von wenigen Stunden per E-Mail oder SMS. Drohungen mit Kontosperrungen sind ein klassisches Druckmittel.
- Links: Seriöse Institute fordern ihre Kunden nie per Mail oder SMS auf, sich über einen Link einzuloggen. Der sichere Weg führt immer über die manuelle Eingabe der Webadresse oder die offizielle App.
- Absender: Hinter einem seriösen Anzeigenamen verbirgt sich oft eine kryptische E-Mail-Adresse.
Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte niemals auf den Link klicken oder Daten preisgeben. Löschen Sie die Nachricht oder verschieben Sie sie in den Spam. Im Zweifel rufen Sie den Kundenservice über die Nummer von Ihrer Bankkarte an – nicht über eine Nummer aus der Mail.
Was tun, wenn Daten bereits preisgegeben wurden?
In diesem Fall zählt jede Minute. Betroffene müssen umgehend:
* Ihre Bank kontaktieren, um den Zugang und alle Karten sperren zu lassen.
* Anzeige bei der Polizei erstatten.
Experten gehen davon aus, dass die Phishing-Versuche auch in den ersten Januarwochen anhalten werden. Die Betrugsmaschen werden sich dann vermutlich anpassen – etwa mit Verweis auf neue steuerliche Regelungen oder EU-Richtlinien. Eine gesunde Skepsis bleibt der wichtigste Schutz.
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