SWU, Webmail-Login

SWU warnt vor gefälschtem Webmail-Login

03.02.2026 - 00:39:12

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm melden eine neue Betrugskampagne mit gefälschten Login-Seiten für Webmail. Parallel häufen sich unseriöse Haustürgeschäfte unter falscher Identität.

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) warnen eindringlich vor einer neuen Phishing-Welle. Betrüger versuchen mit täuschend echten Login-Seiten, die Zugangsdaten für das SWU TeleNet Webmail-Portal zu stehlen. Die aktuelle Kampagne fällt in eine Zeit, in der auch betrügerische Haustürgeschäfte in der Region zunehmen.

So funktioniert die digitale Falle

Kunden erhalten gefälschte E-Mails oder SMS, die angeblich von der SWU stammen. Unter Vorwänden wie einer angeblichen Sicherheitsüberprüfung werden sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken. Dieser führt zu einer perfekt nachgemachten Login-Seite.

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  • Das Design inklusive Logos und Farben imitiert das Original täuschend echt.
  • Das Ziel: Wer dort Benutzername und Passwort eingibt, übermittelt sie direkt an die Kriminellen.

Die SWU stellt klar: Diese Seiten stammen nicht vom Unternehmen. Das offizielle Webmail-Portal sollte nur über die bekannte SWU-Webadresse aufgerufen werden.

Analoge Betrüger an der Haustür

Parallel zur digitalen Attacke häufen sich Berichte über unseriöse Haustürgeschäfte. Unbekannte geben sich als SWU-Mitarbeiter aus, um Zutritt zu Wohnungen zu erhalten oder Vertragsunterlagen einzusehen. Oft geht es darum, Kunden zum Wechsel zu einem Drittanbieter zu drängen.

Marcus Deutenberg, Vertriebsleiter der SWU Energie GmbH, betont: „Unsere Mitarbeiter führen keine unangekündigten Besuche zum Vertragsabschluss durch.“ Die Stadtwerke kündigen rechtliche Schritte bei solchen Vorfällen an.

So schützen Sie sich wirksam

Die SWU gibt konkrete Verhaltenstipps:

  • Klicken Sie niemals auf Links in unerwarteten E-Mails oder Nachrichten, die zur Passworteingabe auffordern.
  • Rufen Sie Webmail immer manuell über die offizielle SWU-Webseite auf.
  • Prüfen Sie die URL: Sichere Seiten beginnen mit „https://“ und zeigen ein Schlosssymbol. Achten Sie auf Abweichungen in der Adresse.
  • Geben Sie niemals Passwörter, PINs oder Vertragsnummern auf Seiten ein, die Sie per Link erreicht haben.
  • Im Zweifel anrufen: Bei Unsicherheit kontaktieren Sie direkt den SWU-Kundenservice.

Energieversorger im Visier der Kriminellen

Der Fall bei der SWU ist kein Einzelfall. Energieversorger werden für Cyberkriminelle immer attraktiver – sie verwalten sensible Kundendaten wie Adressen, Bankverbindungen und Verbrauchswerte. Gestohlene Zugangsdaten können Türöffner für Identitätsdiebstahl oder Finanzbetrug sein.

Die Methoden der Betrüger werden ständig professioneller. Für Verbraucher bedeutet das: Wachsamkeit bei der Nutzung digitaler Dienste ist unerlässlich. Unternehmen müssen ihre Kunden proaktiv über solche Gefahren informieren.

@ boerse-global.de