Super Micro Computer Aktie: Absturz oder Chance?
28.11.2025 - 21:24:31Super Micro Computer erlebt massive Kursverluste von 37 Prozent, während das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 64 Prozent für 2026 ankündigt. Die gesunkene Bruttomarge stellt die Profitabilität in Frage.
Super Micro Computer erlebt einen schwarzen November und zählt aktuell zu den größten Verlierern im Tech-Sektor. Doch während Anleger angesichts massiver Kursverluste nervös das Weite suchen, präsentiert das Management einen Plan, der fast schon trotzig wirkt: Statt Konsolidierung wird ein gigantischer Wachstumssprung versprochen. Ist das purer Optimismus oder eine massive Kaufgelegenheit, die der Markt gerade völlig übersieht?
Realitätscheck für Anleger
Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und Unternehmensprognose könnte kaum extremer sein. Während die Aktie allein in diesem Monat rund 37 Prozent an Wert verloren hat, bestätigte das Management am Donnerstag ein extrem ambitioniertes Ziel: 36 Milliarden US-Dollar Umsatz für das Geschäftsjahr 2026. Das würde ein massives Wachstum von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeuten – eine Ansage, die angesichts der aktuellen Stimmung fast wie eine Provokation wirkt.
Der Markt reagiert jedoch verhalten, denn das Vertrauen hat Risse bekommen. Im ersten Fiskalquartal 2026 brachen die Umsätze um über 15 Prozent ein, vor allem weil Einnahmen durch kurzfristige Kundenänderungen in das nächste Quartal verschoben werden mussten. Noch schwerer wiegt jedoch die Profitabilität: Die Bruttomarge ist auf ein historisches Tief von rund 9,3 Prozent abgerutscht. Investoren fragen sich zu Recht: Was nützt Umsatzwachstum, wenn unterm Strich immer weniger hängen bleibt?
Die KI-Hoffnung lebt
Um das Ruder herumzureißen und die skeptischen Analysten zu überzeugen, setzt der Konzern alles auf die Karte “Künstliche Intelligenz”. Das Management sieht in modularen Rechenzentrumslösungen den Schlüssel, um Großkunden zu gewinnen.
Zusätzliche Fantasie weckt die Produktpipeline: Erst kürzlich wurde das Portfolio um neue KI-Server mit AMD Instinct MI355X GPUs erweitert, die zweistellige Leistungssteigerungen versprechen. Auch die enge Partnerschaft mit Nvidia und die Integration der Blackwell-Infrastruktur bleiben zentrale Säulen der Strategie. Theoretisch ist der Hunger nach KI-Datenzentren unersättlich – Super Micro muss “nur” beweisen, dass sie diese Nachfrage auch profitabel bedienen können.
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Bewährungsprobe steht bevor
Wir befinden uns in einer klassischen “Show me”-Phase. Versprechungen allein reichen nicht mehr aus, um den Abwärtstrend zu stoppen. Anleger blicken nun gespannt auf die Ausführung im zweiten Quartal: Werden die verzögerten Umsätze tatsächlich nachgeholt?
Technisch gesehen ist der Titel nach dem Ausverkauf im November massiv überverkauft. Sollte es dem Unternehmen gelingen, die Margenschwäche glaubhaft zu adressieren, könnte 2026 eine deutliche Neubewertung anstehen. Bis dahin bleibt das Papier jedoch ein heißes Eisen für spekulative Anleger, die darauf wetten, dass die Bodenbildung im Bereich von 30 bis 33 US-Dollar hält.
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