Super Micro Aktie: Zahlenfokus
03.02.2026 - 19:09:31Heute Abend wird es für Super Micro Computer ernst. Nach Monaten mit vielen Fragezeichen rund um Lieferketten, neue Nvidia-Generation und Margen steht der nächste Lackmustest an: die Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal. Entscheidend ist weniger „ob“ geliefert wurde – sondern wie sauber das Unternehmen seine AI-Server-Dynamik in Umsatz und Profitabilität übersetzt.
Analysten setzen auf Rückenwind
Rosenblatt Securities hat gestern die Kaufempfehlung bestätigt und ein Kursziel von 55 US-Dollar bekräftigt. Analyst Kevin Cassidy verweist vor allem auf mögliche Entlastung in der Lieferkette – konkret bei flüssigkeitsgekühlten Server-Racks, die für leistungsstarke KI-Cluster gebraucht werden.
Der Gedanke dahinter: Wenn Engpässe nachlassen, können mehr Systeme ausgeliefert werden. Und das würde sich direkt in den Quartalszahlen widerspiegeln.
Worauf der Markt heute Abend schaut
Für das anstehende Update hat die Wall Street klare Messlatten gesetzt. Erwartet werden rund 10,4 Mrd. US-Dollar Umsatz – das liegt innerhalb der firmeneigenen Prognosespanne von 10 bis 11 Mrd. US-Dollar. Beim Gewinn je Aktie (EPS) stehen 0,49 US-Dollar im Konsens.
Der eigentliche Kurstreiber dürfte aber das Management-Statement zur Einführung von Nvidias Blackwell-GPUs werden. Kann Super Micro konkrete Aussagen zu Auslieferungsplänen und Auftragsbestand liefern – und gibt es Hinweise, dass Produktionshürden kleiner werden?
Wichtige Eckdaten für heute (nach US-Börsenschluss):
– Ereignis: Q2-Zahlen (GJ 2026)
– Konsens Umsatz: ca. 10,4 Mrd. US-Dollar (Guidance: 10–11 Mrd.)
– Konsens EPS: 0,49 US-Dollar
– Rosenblatt: „Buy“, Kursziel 55 US-Dollar
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Margen bleiben die Sollbruchstelle
So wichtig das Wachstum ist: Die Bruttomarge steht besonders unter Beobachtung. Der Grund ist bekannt – um Marktanteile im umkämpften KI-Servergeschäft zu gewinnen, wurde laut Quelltext in der Vergangenheit aggressiv gepreist. Das drückt schnell auf die Profitabilität, erst recht, wenn gleichzeitig Komponenten teurer werden.
Unterm Strich geht es also um die Balance: Wachstum ja – aber nicht um jeden Preis. Passend dazu bleibt der Titel schwankungsanfällig. Mit zuletzt 29,71 US-Dollar liegt die Aktie deutlich unter früheren Niveaus, was zeigt, dass ein Teil der Vorsicht bereits im Kurs steckt.
Nach Börsenschluss werden dann vor allem drei Punkte zählen: trifft Super Micro die Umsatz-Erwartung innerhalb der eigenen Spanne, wirkt die Marge stabilisiert – und liefert das Management greifbare Signale zu Blackwell-Auslieferungen und Auftragslage.
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