Studie, Zerrissenheit

Studie zeigt mentale Zerrissenheit in der DACH-Region

30.12.2025 - 16:21:12

Die Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind mit ihrem eigenen Leben zufrieden, fürchten aber die globale Zukunft. Das belegt eine aktuelle ORF-Umfrage. Während 73 Prozent ihre persönliche Situation als gut bewerten, blickt nur noch jeder Zehnte optimistisch auf die Weltlage.

Experten deuten diese Kluft als Schutzmechanismus. Der Rückzug ins Private wirkt wie eine „mentale Festung“ gegen die als überwältigend empfundene Polykrise aus Klimawandel, Krieg und gesellschaftlicher Spaltung. Doch dieser Puffer hat seinen Preis: Er kann zu einer unterschwelligen Daueranspannung führen.

Besorgniserregende Signale kommen von der jungen Generation. Die Notrufnummer „Rat auf Draht“ verzeichnete in diesem Jahr rund 40.500 Beratungen. Ein alarmierender Trend: Die Gespräche zum Thema Angst stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 29,5 Prozent.

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  • Auch Fälle von körperlicher Gewalt in der Familie nahmen um über 19 Prozent zu.
  • Beratungen zu psychischer Gewalt stiegen um fast 17 Prozent.

Diese Zahlen werden durch die COPSY-Studie des UKE Hamburg gestützt. Sie zeigt, dass sich die psychische Gesundheit von Jugendlichen noch nicht von den Pandemiefolgen erholt hat. Neu hinzugekommen sind nun Ängste vor gesellschaftlicher Spaltung. Fast ein Fünftel der Heranwachsenden berichtet von einer eingeschränkten Lebensqualität – Mädchen sind dabei überproportional betroffen.

Unternehmen setzen jetzt auf Prävention

Doch es gibt auch eine Gegenbewegung. In der Wirtschaft vollzieht sich ein Paradigmenwechsel: Mentale Gesundheit wird vom Benefit zur strategischen Priorität. Für 2026 planen viele Firmen konkrete Schritte.

Der Fokus liegt klar auf Frühintervention. Statt erst bei einer Krise zu handeln, sollen präventive Maßnahmen die Belastung von vornherein reduzieren. Dazu zählen niederschwellige digitale Angebote wie Telepsychiatrie oder die Ausbildung interner „Mental Health First Aider“.

Resilienz wird zur neuen Kernkompetenz

Was bedeutet das für das kommende Jahr? Die Reaktion auf die Dauerkrisen wird erwachsener. Es geht nicht mehr nur darum, Angst zu verwalten, sondern handlungsfähig zu bleiben. Der Markt für mentale Wellness reift – weg von reiner Selbstoptimierung, hin zu nachhaltiger Stabilität.

Experten prognostizieren für 2026 zwei große Trends: Die digitale Versorgung wird mit KI-Tools weiter ausgebaut, um Wartezeiten zu überbrücken. Gleichzeitig rücken Projekte für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Fokus. Sie gelten als Schlüssel, um das Gefühl der Ohnmacht angesichts globaler Probleme zu bekämpfen.

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