Studie, Wassermangel

Studie: Wassermangel erhöht Stresshormon um 50 Prozent

25.12.2025 - 05:00:12

Dehydration gefährdet die mentale Stabilität an Feiertagen. Das belegen neue Richtlinien von Gesundheitsinstitutionen, die sich auf bahnbrechende Studiendaten aus diesem Jahr stützen. Bereits leichter Flüssigkeitsmangel kann demnach die Cortisol-Ausschüttung massiv verstärken.

Die Warnungen kommen pünktlich zu Weihnachten, traditionell einer der stressreichsten Zeiten. Gesundheitsbehörden wie Island Health und Experten der Universitas Airlangga (UNAIR) betonen in aktuellen Veröffentlichungen: Neuronale Stabilität ist ohne ausreichendes Trinken kaum aufrechtzuerhalten.

In den letzten Tagen haben Organisationen weltweit ihre Empfehlungen verschärft. Prof. Dr. Theresia Indah Budhy von der UNAIR warnte am 23. Dezember vor einem direkten Zusammenhang zwischen Flüssigkeitsaufnahme und emotionaler Regulation. Die Kombination aus Reisehektik und harntreibenden Getränken wie Alkohol oder Kaffee führe zu einer “akuten neuronalen Belastung”.

Parallel listet der “Holiday Health Guide” von Island Health Hydration erstmals als primäre Strategie zur Stabilisierung von Stimmung und Fokus – noch vor klassischen Entspannungstechniken. Dehydration gilt damit nicht mehr nur als körperliches, sondern als psychisches Risiko.

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Die wissenschaftliche Grundlage

Das Fundament bildet eine viel beachtete Studie der Liverpool John Moores University von 2025. Ein Team um Dr. Daniel Kashi und Prof. Neil Walsh wies nach: Menschen, die weniger als 1,5 Liter täglich trinken, sind signifikant stressanfälliger.

Die Kernaussagen der Studie sind eindeutig:
* Cortisol-Reaktion um 50% erhöht: Unter psychosozialem Stress stieg das Stresshormon bei dehydrierten Probanden um die Hälfte mehr an als bei gut Hydrierten.
* Stressor ohne Durstgefühl: Tückisch ist, dass die Teilnehmer oft keinen Durst verspürten, ihr Körper aber bereits im “Kampf-oder-Flucht”-Modus war.

“Dehydration ist kein passiver Zustand, sondern ein aktiver Stressor für das Gehirn”, so die Schlussfolgerung der Experten.

Warum das Gehirn so empfindlich reagiert

Der Schlüssel liegt im Hormon Vasopressin. Bei leichtem Wassermangel (1-2% des Körperwassers) schüttet der Körper es aus, um Flüssigkeit zu sparen. Doch Vasopressin wirkt auch direkt auf die Stresszentren im Gehirn – die Amygdala und den Hypothalamus.

Das Gehirn erhält so das Signal einer existenziellen Bedrohung. Kommt dann externer Stress hinzu, ist die Schwelle für eine Überreaktion bereits überschritten. Zusätzlich leiden Konzentration, Planung und Impulskontrolle messbar.

Ein Paradigmenwechsel für mentale Gesundheit

Die aktuellen Entwicklungen markieren einen Wendepunkt. Statt sich nur auf psychologische Methoden wie Achtsamkeit zu konzentrieren, rückt nun die physiologische Basis in den Fokus. “Wir können das Gehirn nicht beruhigen, wenn das Milieu, in dem es arbeitet, mangelhaft ist”, kommentiert ein Branchensprecher.

Die Folge: Hydrations-Tracker finden zunehmend Einzug in Mental-Health-Apps. Arbeitgeber erwägen Trinkprogramme als Teil der Burnout-Prävention. Im Vergleich zum Vorjahr wird Wasser nicht mehr nur für Sport, sondern als fundamentale Neuroprotektion verstanden.

Was kommt als Nächstes?

Für das kommende Jahr zeichnen sich konkrete Entwicklungen ab:
* Langzeitstudien sollen klären, ob chronischer, leichter Wassermangel das Risiko für Depressionen erhöht.
* Wearables der nächsten Generation könnten den Hydrationsstatus präzise messen und mit Stressdaten verknüpfen.
* Psychotherapeuten könnten den Flüssigkeitshaushalt routinemäßig in der Anamnese abfragen.

Die Botschaft für die Feiertage bleibt aber simpel: Das wirksamste Mittel gegen Stress steht oft schon auf dem Tisch – ein Glas Wasser.

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