Studie, Gallenblasen-Meridian

Studie prüft Gallenblasen-Meridian als Schlüssel bei Nackenschmerzen

24.12.2025 - 11:39:12

Eine neue klinische Studie aus China will den wissenschaftlichen Beweis antreten: Spezifische Punkte auf dem Gallenblasen-Meridian sind der Schlüssel zur Diagnose und Behandlung chronischer Nacken-Schulter-Schmerzen. Das Protokoll wurde am 23. Dezember im Journal of Pain Research veröffentlicht.

Forscher der Zhejiang Chinese Medical University haben den Rahmen für eine randomisierte kontrollierte Studie geschaffen. Sie untersucht, ob Akupunktur an speziell „sensibilisierten“ Punkten wirksamer ist als Scheinakupunktur bei der Zervikalspondylose vom Nackentyp (NTCS). Diese weit verbreitete Erkrankung verursacht Schmerzen, Steifheit und eingeschränkte Beweglichkeit.

Die Studie setzt nicht auf Röntgenbilder, sondern auf eine funktionelle Diagnosemethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Demnach „sendet“ der Körper interne Funktionsstörungen über bestimmte Meridianbahnen. Bei Nackenleiden sind es oft Punkte auf dem Gallenblasen-Meridian des Fuß-Shaoyang, die eine deutlich niedrigere Schmerzschwelle aufweisen.

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„Sensibilisierte“ Punkte wie Fengchi (GB-20) am Schädelansatz, Jianjing (GB-21) auf dem Schulterhöhepunkt oder Yanglingquan (GB-34) am Knie gelten als aktive „Hot Spots“. Die Behandlung dieser individuell empfindlichen Stellen soll effektiver sein als das starre Nadeln festgelegter Punkte. Dies könnte die Lücke zwischen jahrtausendealter Theorie und moderner personalisierter Medizin schließen.

Warum der Gallenblasen-Meridian im Fokus steht

Die Wahl dieses Meridians ist klinisch begründet. Die Analyse des Forschungsteams um Chaoran Li und Junyi Wang zeigt: Bei der Akupunkturbehandlung von Nacken-Schulter-Syndromen wird der Gallenblasen-Meridian am häufigsten genadelt – er ist für 21,9 Prozent aller klinischen Anwendungen verantwortlich.

In der TCM-Theorie verläuft dieser Meridian vom Fuß die Körperseite hinauf, über die Schulter (den Trapezmuskel) bis in den Kopf. Die Studie unterstreicht damit eine oft übersehene Verbindung: Schulterprobleme können Teil eines größeren, systemischen Musters sein, das mit dem Gallenblasen-Funktionskreis zusammenhängt.

Ausblick: Neue Wege in der Schmerztherapie?

Die Veröffentlichung des detaillierten Studienprotokolls in einem internationalen Fachjournal setzt den Trend fort, TCM-Konzepte strenger wissenschaftlicher Prüfung zu unterziehen. Klare, messbare Kriterien – wie die Druck-Schmerz-Schwelle (PPT) – ebnen den Weg, Meridiandiagnostik in die Schmerztherapie zu integrieren.

Für die wachsende TCM-Branche in Europa und Nordamerika bietet die Studie zeitgemäße Validierung. Sollten die Ergebnisse, deren Erhebung 2026 beginnt, die Hypothese bestätigen, könnten sich hybride Diagnoseprotokolle etablieren. Diese würden westliche Bildgebung mit der TCM-Meridianpalpation kombinieren und so die Behandlung chronischer Schmerzen neu definieren.

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