Studie: Optimale Raumtemperatur schützt Gehirn im Alter
22.01.2026 - 21:52:11Eine präzise Temperaturkontrolle im Schlafzimmer schützt die kognitive Leistungsfähigkeit älterer Menschen. Neue Studien zeigen, wie ein spezifisches Temperaturfenster Schlaf und Gehirngesundheit direkt beeinflusst.
20 bis 24 Grad: Das kognitive Wohlfühlfenster
Forscher des Hinda and Arthur Marcus Institute for Aging Research fanden heraus: Ältere Erwachsene haben die wenigsten Konzentrationsprobleme bei Raumtemperaturen zwischen 20 und 24 Grad Celsius. Verlässt das Thermometer diesen Bereich, verdoppelt sich das Risiko für Aufmerksamkeitsdefizite bereits bei einer Abweichung von etwa vier Grad.
Die Wissenschaftler, eine Tochtergesellschaft der Harvard Medical School, überwachten dafür ein Jahr lang die häuslichen Temperaturen und die Aufmerksamkeitsleistungen von Erwachsenen über 65. Diese praxisnahen Daten aus dem echten Lebensumfeld geben den Ergebnissen besonderes Gewicht.
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Warum Hitze den Schlaf stört
Die neuen Erkenntnisse bauen auf früheren Forschungen desselben Teams auf. Eine Studie aus 2023 zeigte bereits: Die erholsamste Nachtruhe für Senioren findet zwischen 20 und 25 Grad statt. Bei 30 Grad sackte die Schlafeffizienz um bis zu 10 Prozent ab.
Eine aktuelle Studie der Griffith University aus Australien erklärt einen physiologischen Grund: Zu warme Temperaturen erhöhen den nächtlichen Stresspegel. Der Körper muss das Herz stärker arbeiten lassen, um Blut zur Haut zu pumpen und Wärme abzugeben. Diese Belastung beeinträchtigt die Erholung – besonders im Alter.
Schlechter Schlaf altert das Gehirn vor
Weitere Studien untermauern den fatalen Zusammenhang zwischen gestörtem Schlaf und Gehirngesundheit:
* Eine Untersuchung vom Oktober 2025 zeigte: Ungesunder Schlaf kann das biologische Alter des Gehirns beschleunigen. MRT-Aufnahmen wiesen bei Betroffenen auf eine fortgeschrittene Alterung hin.
* Ergebnisse vom September 2025 deuten an, dass chronische Schlaflosigkeit das Risiko für Gedächtnisprobleme und Demenz erhöht. In Gehirnscans fanden sich vermehrt Altersindikatoren.
Die genaue Ursache wird noch erforscht. Doch die Hinweise mehren sich: Guter Schlaf in der richtigen Temperatur könnte eine präventive Rolle spielen.
Personalisierung statt Pauschalempfehlung
Die neuen Daten verschieben den Fokus. Während oft 16 bis 19 Grad für optimale Hirnprozesse empfohlen werden, liegt der ideale Bereich für Ältere offenbar höher und ist individuell verschieden. Klar ist: Sowohl Kälte als auch Hitze stören die nächtliche Erholung.
Der Klimawandel verschärft das Problem. Häufigere Hitzewellen treffen besonders nachts Menschen ohne Klimaanlage – oft jene mit geringerem Einkommen. Die Forschung liefert damit eine dringende Grundlage für politische Maßnahmen wie den Ausbau von Grünflächen oder klimaresilientem Wohnraum.
Die einfache Anpassung der Schlafzimmertemperatur könnte sich als kostengünstige Prävention für die Gehirngesundheit erweisen. Die Investition in ein gutes Raumklima ist letztlich eine Investition in die mentale Fitness bis ins hohe Alter.
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