Studie: Laufen und Krafttraining schützen das Gehirn am besten
15.01.2026 - 20:43:12Eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining bietet den größten Schutz für die kognitive Gesundheit. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass beide Trainingsformen das Gehirn auf unterschiedliche, sich ergänzende Weise stärken. Experten raten daher zu einem abwechslungsreichen Mix.
Lange stritten Fitnessanhänger darüber, was besser für den Geist sei: Laufen oder Hanteln stemmen. Die aktuelle Wissenschaft gibt nun eine klare Antwort: Beides. Die Kombination beider Methoden wirkt sich am umfassendsten auf Gedächtnis, Denkvermögen und den Schutz vor Krankheiten wie Alzheimer aus.
Laufen: Der Booster für neue Nervenzellen
Ausdauersport wie regelmäßiges Laufen gilt als klassischer Gehirn-Dünger. Es verbessert die Durchblutung und regt die Bildung neuer Nervenzellen an – besonders im Hippocampus, der für Lernen und Gedächtnis zuständig ist.
- Der Botenstoff BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) spielt eine Schlüsselrolle. Er wird durch Ausdauertraining vermehrt ausgeschüttet und wirkt wie ein Wachstumshormon für das Gehirn.
- Zusätzlich hebt Laufen die Stimmung, indem es die Produktion von Glückshormonen wie Dopamin ankurbelt.
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Krafttraining: Stärkt die Denk-Autobahnen
Krafttraining wurde lange unterschätzt, zeigt inzwischen aber enorme Vorteile für komplexe Denkprozesse. Es stärkt vor allem die exekutiven Funktionen – also Planen, Problemlösen und die Steuerung der Aufmerksamkeit.
Forscher fanden heraus, dass Widerstandstraining den Abbau der weißen Substanz verlangsamt. Diese bildet die Leitbahnen im Gehirn und sorgt für schnelle Kommunikation zwischen verschiedenen Regionen. Einige Studien deuten sogar an, dass intensives Krafttraining die BDNF-Ausschüttung stärker anregen könnte als gemäßigtes Laufen.
Die perfekte Mischung für den Geist
Die überzeugendsten Effekte erzielt die Kombination beider Methoden. Sie scheinen sich synergetisch zu verstärken: Während Ausdauertraining die Grundlage für neue Nervenzellen schafft, könnte Krafttraining helfen, diese Zellen stabil in bestehende Netzwerke zu integrieren.
Die Vielfalt der Reize aktiviert unterschiedliche Gehirnareale und fördert so eine umfassendere kognitive Fitness. Die wichtigste Regel bleibt die Regelmäßigkeit, denn die positiven Effekte bilden sich bei Inaktivität schnell wieder zurück.
Ein aktiver Lebensstil als Demenz-Vorsorge
In einer alternden Gesellschaft gewinnt diese Erkenntnis an Bedeutung. Körperliche Inaktivität ist ein bekannter, vermeidbarer Risikofaktor für kognitiven Abbau. Ein Mix aus Laufen und Krafttraining stellt eine kostengünstige und wirksame Strategie dar, die geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.
Die Forschung arbeitet nun an personalisierten Empfehlungen. Ziel ist es, die optimale Dosis und Kombination für verschiedene Altersgruppen und Risikoprofile zu finden. Eines steht heute schon fest: Die Investition in einen aktiven Lebensstil ist eine der besten Versicherungen für ein gesundes Gehirn.
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