Stehendes Core-Training: Der neue Trend für eine starke Mitte
31.01.2026 - 20:39:12Stehende Core-Übungen ersetzen Crunches und Planks. Der neue Fitness-Trend trainiert die Körpermitte funktional, gelenkschonend und ohne Matte. Experten sehen darin eine ganzheitlichere Alternative zum klassischen Bauchmuskeltraining.
Warum Stehen besser sein kann als Liegen
Das Training im Stehen ahmt alltägliche Bewegungen nach. Beim Heben, Drehen oder Balancieren ist der Rumpf permanent gefordert. Diese funktionale Herangehensweise aktiviert mehr Muskelgruppen gleichzeitig.
Neben den Bauchmuskeln stärken die Übungen auch den unteren Rücken, die Hüften und das Gesäß. Das verbessert Kraft, Koordination und Gleichgewicht. Viele empfinden die stehende Position zudem als angenehmer für Nacken und Wirbelsäule.
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Drei effektive Übungen ohne Geräte
Die Basis für ein starkes Zentrum bilden Rotations- und Anti-Rotationsübungen. Sie benötigen meist nur wenig oder kein Equipment.
- Stehende Russian Twists: Halten Sie ein leichtes Gewicht wie eine Wasserflasche eng an der Brust. Drehen Sie den Oberkörper kontrolliert aus der Mitte heraus, während die Hüfte stabil bleibt. Das fördert Rotationskraft und Beweglichkeit.
- Front Kicks: Treten Sie ein Bein kontrolliert nach vorne, während der Rumpf angespannt bleibt, um ein Hohlkreuz zu vermeiden. Diese Übung kombiniert Core-Stabilität mit Koordination.
- Stehende „Bicycle Crunches“: Führen Sie abwechselnd ein Knie diagonal zum gegenüberliegenden Ellbogen. Das spricht besonders die schrägen Bauchmuskeln an.
Mehr als nur ein Sixpack: Bessere Haltung, weniger Schmerzen
Eine starke Core-Muskulatur wirkt wie ein stützendes Korsett für die Wirbelsäule. Sie sorgt für eine aufrechte Haltung und kann Verspannungen im Nacken vorbeugen.
Der stabile Rumpf ist zentral für die Verletzungsprävention. Er überträgt die Kraft zwischen Ober- und Unterkörper. Ist diese Mitte schwach, steigt das Risiko für Fehlbelastungen – besonders im Rücken und in den Knien.
Der Trend zum Training für jeden Ort
Stehende Core-Routinen passen perfekt in den Trend zu flexiblen Fitnesslösungen. Die Übungen lassen sich im Büro, zu Hause oder unterwegs durchführen, ganz ohne Matte.
Immer mehr Online-Plattformen und Apps nehmen solche „No-Mat“-Workouts in ihr Programm auf. Der Fokus verschiebt sich vom isolierten Muskeltraining hin zu ganzheitlicher, funktionaler Stabilität.


