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Steam Machine: Valves Luxus-Konsole könnte über 1000 Euro kosten

12.01.2026 - 22:30:12

Valves neue Steam Machine fürs Wohnzimmer könnte deutlich teurer werden als aktuelle Konsolen. Das legen neue Leaks nahe, die Preis und Hardware des Geräts enthüllen.

Die Gerüchteküche brodelt: Kürzlich aufgetauchte Daten aus dem Quellcode tschechischer Elektronikhändler deuten auf einen Premium-Preis für Valves kommende Steam Machine hin. Das Gerät, das PC-Spiele auf den Fernseher bringen soll, könnte damit weit über den Kosten einer PlayStation 5 oder Xbox Series X liegen. Die noch unbestätigten Informationen bieten den ersten konkreten Einblick in Valves Strategie für die Rückkehr ins Wohnzimmer.

Den Leaks zufolge plant Valve mindestens zwei Versionen. Das Basismodell mit 512 GB Speicher soll umgerechnet etwa 950 US-Dollar kosten. Eine Variante mit 2 TB Speicher liegt bei rund 1070 US-Dollar. Die Preise stammen aus dem Backend der Händler Smarty.cz und Alza und könnten Aufschläge enthalten.

Analysten vermuten einen Händleraufschlag von bis zu 17 Prozent. Dann läge der Direktpreis von Valve bei etwa 814 bzw. 916 Dollar. Selbst in diesem Fall positioniert sich die Steam Machine als High-End-Gerät – deutlich teurer als die Top-Modelle von Sony und Microsoft.

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Hochleistungs-Hardware für 4K-Gaming

Die geleakten Spezifikationen versprechen hohe Leistung. Der Kern des Systems soll ein semi-custom AMD-Chip mit 6-Kern-CPU der Zen-4-Generation sein. Die Grafikeinheit basiert wohl auf RDNA-3-Technik mit 28 Compute Units und 8 GB GDDR6-Speicher. Dazu kommen 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher und eine NVMe-SSD.

Valve will damit ein robustes 4K-Gaming-Erlebnis liefern. Das Gerät soll sechsmal leistungsstärker sein als der tragbare Steam Deck und mit einer neuen Version von SteamOS laufen, Valves Linux-basiertem Betriebssystem.

Warum der Preis so hoch liegt

Der potenzielle Preis kommt nicht von ungefähr. Die gesamte Tech-Branche kämpft mit steigenden Komponentenkosten, besonders für Arbeitsspeicher. Die hohe Nachfrage nach leistungsstarkem RAM für KI-Rechenzentren hat zu Engpässen auf dem Konsumentenmarkt geführt. Diese „RAM-ageddon“ genannte Situation treibt die Preise für Komponenten wie DDR5-Speicher in die Höhe.

Ein Valve-Ingenieur hatte bereits angedeutet, dass die Kosten denen eines Gaming-PCs mit vergleichbarer Ausstattung entsprechen würden. Im Gegensatz zur Konsolenbranche, wo Hardware oft mit Verlust verkauft wird, will Valve die Steam Machine nicht subventionieren. Das Gerät ist somit eher ein optimierter Gaming-PC fürs Wohnzimmer als ein direkter Konsolen-Konkurrent.

Wird sich der Preis rechtfertigen?

Die entscheidende Frage für Spieler lautet: Rechtfertigt die Leistung den Aufpreis? Der Erfolg des Steam Deck zeigte zwar einen Markt für Steam-Hardware, dessen Reiz lag aber besonders in der Portabilität und dem zugänglichen Preis.

Die Steam Machine zielt auf eine andere Zielgruppe: den engagierten PC-Spieler, der ein nahtloses, leistungsstarkes Gaming-Erlebnis auf der Couch will – ohne die Komplexität eines Desktop-PCs. Die geleakten Preise lösten bereits Erstaunen aus. Doch wenn Valve die Brücke zwischen PC- und Konsolen-Gaming wirklich schlagen kann, könnte das Gerät eine profitable Nische besetzen.

Ein Launch „früh 2026“ erscheint plausibel. Offizielle Ankündigungen werden in den kommenden Monaten erwartet und sollen zeigen, ob die Leaks Valves nächsten großen Hardware-Launch korrekt vorwegnehmen.

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