Steam, Client-Support

Steam beendet Client-Support für 32-Bit-Windows

01.01.2026 - 02:02:12

Valve stellt den Steam-Client auf 64-Bit-Architektur um und beendet damit die Unterstützung für veraltete Windows-Versionen. Betroffene Nutzer müssen ihr Betriebssystem aktualisieren.

Valve schließt ein letztes Kapitel der PC-Spielegeschichte: Ab sofort erhält die Steam-Client-Software keine Updates mehr für 32-Bit-Versionen von Windows. Der weltweit größte PC-Spielevertrieb vollzieht damit einen längst erwarteten Technologiesprung.

Das Ende einer Ära für alte Systeme

Seit heute, dem 1. Januar 2026, ist es offiziell: Der Steam-Client läuft nur noch auf 64-Bit-Windows-Systemen mit voller Unterstützung. Auf Computern mit 32-Bit-Windows – zuletzt nur noch die 32-Bit-Variante von Windows 10 – gibt es keine Sicherheitsupdates, neue Funktionen oder technischen Support mehr. Zwar startet die Software auf bestehenden Installationen möglicherweise noch, doch Valve warnt: Die Funktionalität ist nicht garantiert und kann jederzeit abbrechen.

Der Schritt war seit September 2025 angekündigt. Damals begründete Valve den radikalen Schnitt mit technischen Notwendigkeiten. Kernfunktionen des modernen Steam-Clients, wie der eingebettete Browser auf Basis von Google Chrome, benötigen mittlerweile 64-Bit-Architekturen. Die Unterstützung für Windows 7, 8 und 8.1 war bereits Anfang 2024 ausgelaufen.

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Winzige Nutzerbasis macht Support unwirtschaftlich

Die Entscheidung ist nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich motiviert. Die betroffene Nutzergruppe ist verschwindend klein. Laut Valve machten 32-Bit-Windows-Nutzer im September 2025 nur noch 0,01 Prozent der aktiven Steam-Spieler aus. Für diese minimale Gruppe eine separate Software-Version zu pflegen, war zu aufwendig geworden.

„Diese Änderung ist notwendig, weil Kernfunktionen von Steam auf Systemtreiber und Bibliotheken angewiesen sind, die auf 32-Bit-Versionen von Windows nicht unterstützt werden“, heißt es in der offiziellen Erklärung des Unternehmens. Ein Client-Update vom 19. Dezember 2025 bereitete die Umstellung vor und installierte für die meisten Nutzer automatisch eine neue 64-Bit-Version.

Was betroffene Spieler jetzt tun müssen

Für die wenigen verbliebenen Nutzer alter Systeme gibt es nur einen Weg: ein Upgrade des Betriebssystems. Die gute Nachricht: Die meisten Computer der letzten 15 Jahre haben 64-Bit-fähige Prozessoren. Auf dieser Hardware lässt sich problemlos eine 64-Bit-Version von Windows 10 oder 11 installieren.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Client und Spielen: 32-Bit-Spiele aus der Bibliothek laufen weiterhin auf 64-Bit-Betriebssystemen. Das Problem betrifft ausschließlich das Steam-Startprogramm selbst. Dennoch warnt Valve vor Sicherheitsrisiken. Ein nicht mehr gepatchter Client könnte anfällig für Angriffe werden, besonders über die veralteten Browser-Komponenten.

Trend zur Modernisierung setzt sich fort

Valves Schritt folgt einem branchenweiten Trend. Microsoft selbst bietet Windows 11 nicht mehr als 32-Bit-Version an, und der Support für Windows 10 nähert sich seinem Enddatum. Auch bei Apple zog Valve bereits nach: Anfang 2024 endete der Support für ältere 64-Bit-macOS-Versionen.

Für die überwältigende Mehrheit der Nutzer ändert sich wenig. Sie profitieren künftig von einer schlankeren Entwicklung. Ohne den Ballast der 32-Bit-Kompatibilität kann Valve neue Technologien integrieren, die mehr Leistung und Stabilität versprechen. Die Botschaft des Unternehmens ist eindeutig: Das Fenster für 32-Bit-Computing bei Steam ist geschlossen. Ein Upgrade ist unumgänglich.

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