St. Pölten startet Vermarktung neuer Mietkauf-Wohnungen
31.12.2025 - 11:26:12In St. Pölten gehen mehrere große geförderte Wohnbauprojekte in die entscheidende Phase. Bauträger starten die Vergabe hunderter neuer Einheiten, wobei das Modell Miete mit Kaufoption eine zentrale Rolle spielt.
Zum Jahreswechsel gehen in St. Pölten mehrere große geförderte Wohnbauprojekte in die entscheidende Phase. Bauträger starten die Vermarktung neuer Einheiten mit dem beliebten Modell „Miete mit Kaufoption“. Besonders im Fokus stehen Vorhaben in Oberwagram und der Stifterstraße.
Neustart für zwei Schlüsselprojekte
Die wichtigste Nachricht für Wohnungssuchende: Die Vergabe für hunderte neuer geförderter Wohnungen beginnt.
In der Stifterstraße realisiert der Bauträger Heimat Österreich 62 Wohneinheiten. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. Ab sofort können sich Interessenten für die 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen vormerken lassen. Das Projekt bietet Größen zwischen 50 und 82 Quadratmetern und setzt auf Gemeinschaftsflächen wie „Urban Gardening“-Hochbeete.
Parallel intensiviert sich die Vergabe für das Großprojekt der Siedlungsgenossenschaft Alpenland in Oberwagram. Auf 6.900 Quadratmetern entstehen hier 132 Wohneinheiten, deren Fertigstellung für 2026 anvisiert ist. 92 dieser Wohnungen werden durch das Land Niederösterreich gefördert. Das Konzept integriert Gemeinschaftsräume und Ateliers.
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Warum das Mietkauf-Modell boomt
Das Modell „Miete mit Kaufoption“ hat sich als krisenfeste Alternative etabliert. Es bietet Mietern eine strategische Brücke ins Eigentum.
Mieter ziehen zunächst zu geförderten Konditionen ein. Nach einer festgelegten Frist – meist fünf oder zehn Jahre – können sie die Wohnung zu einem vorab fixierten Restwert kaufen. Das ermöglicht es, Eigenkapital anzusparen und die Zinsentwicklung abzuwarten. Auch Projekte in der Kudlichstraße und am Schießstattring setzen auf dieses erfolgreiche Modell.
Städtebauliche Offensive in der Landeshauptstadt
Die neuen Projekte sind Teil einer größeren Strategie, St. Pölten als attraktiven Wohnstandort zu positionieren. Ein weiteres Beispiel ist das Quartier Mitte, wo bis Ende 2026 weitere 40 Mietwohnungen entstehen sollen.
Stadtplaner betonen die integrierte Planung: Die Standorte sind optimal an den öffentlichen Verkehr angebunden. Gleichzeitig setzen die Bauträger auf hohe Energieeffizienz und moderne Heizsysteme – ein starkes Argument bei volatilen Energiepreisen.
Geförderter Wohnbau als Marktstabilisator
Während der Markt für freifinanzierte Eigentumswohnungen 2025 abkühlte, blieb der geförderte Sektor stabil. Experten sehen hierin einen klaren Trend.
Die niederösterreichische Wohnbauförderung wirkt als Stabilisator. Subventionierte Errichtungskosten ermöglichen Mieten deutlich unter dem Marktniveau. Das zieht junge Familien und qualifizierte Arbeitskräfte an, die in Wien kaum noch leistbaren Wohnraum finden. Die Bauträger reagieren mit Grundrissen, die Home-Office und effiziente Raumnutzung priorisieren.
Was Interessenten jetzt wissen müssen
Für das erste Quartal 2026 prognostizieren Marktbeobachter eine hohe Nachfrage. Interessenten für die Projekte in Stifterstraße und Oberwagram sollten die Vormerkfristen der Genossenschaften genau im Blick behalten. Attraktive Lagen führen oft schnell zu Wartelisten.
Mit weiteren Grundstückszukäufen durch große gemeinnützige Bauträger ist 2026 mit weiteren Mietkauf-Offensiven zu rechnen. St. Pölten festigt so seinen Ruf als Hauptstadt des leistbaren Wohnens.
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