Sparkasse Invest: Betrüger locken mit gefälschtem Bitcoin-Projekt
19.01.2026 - 08:26:12Eine neue Betrugsmasche missbraucht den Namen der Sparkasse, um Anleger in gefälschte Bitcoin-Investments zu locken. Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe warnt aktuell vor der als „Sparkasse Invest“ auftretenden Bande.
Die Täter gehen in zwei Schritten vor. Zuerst platzieren sie Werbung oder Falschnachrichten auf seriös wirkenden, nachgebauten Nachrichtenportalen. Diese Artikel preisen ein angebliches Bitcoin-Projekt mit hohen, schnellen Gewinnen an. Interessierte werden zur Eingabe ihrer Kontaktdaten gelockt.
Im zweiten Schritt melden sich dann angebliche Investmentberater telefonisch. Sie bauen gezielt Druck auf und drängen dazu, Geld auf eine gefälschte Handelsplattform zu überweisen.
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Das perfide Spiel mit gefälschten Gewinnen
Das Herzstück des Betrugs ist eine täuschend echte Handelsplattform. Nach einer ersten, oft kleinen Einzahlung zeigt sie den Opfern schnelle, fingierte Gewinne an. Dies soll Vertrauen schaffen und zu immer höheren Investitionen verleiten. Die Betreuung per Telefon und Messenger ist dabei intensiv.
Das böse Erwachen folgt beim Versuch, Geld abzuheben. Auszahlungen werden blockiert oder mit fadenscheinigen Gründen verzögert. Manchmal fordern die Betrüger sogar noch mehr Geld für angebliche Steuern. Am Ende steht der Totalverlust. Die Sparkasse betont: Überzogene Gewinnversprechen sind immer ein Alarmsignal.
So schützen Sie sich vor der Masche
Das Computer-Notfallteam der Sparkassen warnt eindringlich. Die Sparkasse selbst kontaktiert Kunden niemals unaufgefordert für Krypto-Investments oder fordert sensible Daten wie TANs am Telefon ab.
Experten raten zu diesen Schutzmaßnahmen:
* Skepsis bei Versprechen: Unrealistisch hohe Gewinne in kurzer Zeit sind ein klassisches Betrugsmerkmal.
* Anbieter prüfen: Seriöse Finanzdienstleister sind bei der BaFin registriert. Eine Überprüfung in deren Datenbank ist vor jeder Investition Pflicht.
* Druck ignorieren: Betrüger erzeugen künstliche Dringlichkeit. Lassen Sie sich nicht zu schnellen Entscheidungen drängen.
* Daten schützen: Geben Sie niemals Banking-Zugangsdaten, Passwörter oder Ausweiskopien an Dritte weiter.
Verdächtige Nachrichten können Kunden zur Aufklärung an warnung@sparkasse.de weiterleiten.
Warum die Masche so gut funktioniert
Der Missbrauch bekannter Marken wie der Sparkasse ist eine gängige Strategie, um Vertrauen zu erschleichen. Diese Form des Cybertrading Fraud nimmt stark zu. Die Täter nutzen soziale Netzwerke und Werbeanzeigen, um Opfer zu finden.
Die Anonymität von Kryptowährungen wie Bitcoin kommt ihnen dabei zugute. Experten rechnen mit einer weiteren Zunahme. Die international agierenden Täter sind flexibel: Wird eine Seite abgeschaltet, taucht sie oft unter neuem Namen wieder auf.
Das sollten Betroffene tun
Wer bereits Geld überwiesen hat, muss schnell handeln. Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, um weitere Zahlungen zu stoppen und Konten zu sichern.
Wichtig ist auch eine Anzeige bei der Polizei. Die Landeskriminalämter haben spezielle Cybercrime-Abteilungen. Auch wenn die Chancen auf Rückerstattung gering sind, hilft die Anzeige der Strafverfolgung. Bewahren Sie alle Kommunikation, Verträge und Zahlungsbelege als Beweismittel auf.
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