Sparda-Bank, Welle

Sparda-Bank warnt vor neuer Welle perfider Betrugsanrufe

13.01.2026 - 00:51:12

Eine neue Welle professioneller Betrugsanrufe erschüttert derzeit Kunden der Sparda-Banken. Kriminelle geben sich als Bankmitarbeiter aus und locken ihre Opfer mit einer angeblichen “Rückabwicklung” in die Falle. Die Täter nutzen gefälschte Telefonnummern und psychologischen Druck, um an Geld zu kommen. Bank und Polizei verschärfen ihre Warnungen und mahnen zu höchster Vorsicht.

Die Betrüger rufen an und lassen die offizielle Nummer der Sparda-Bank auf dem Display erscheinen – eine Technik namens Call-ID-Spoofing. Das schafft Vertrauen. Der angebliche Mitarbeiter behauptet, verdächtige Umsätze auf dem Konto entdeckt zu haben. Um den Schaden abzuwenden, sei eine sofortige “Stornierung” nötig.

Unter diesem Vorwand weisen sie das Opfer an, sich in die Mobile-Banking-App einzuloggen und eine Transaktion zu bestätigen. Was als Rückbuchung verkauft wird, ist in Wahrheit eine Echtzeit-Überweisung direkt auf ein Konto der Kriminellen.

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Klare Alarmzeichen: Woran Sie einen Betrug erkennen

Trotz der professionellen Inszenierung gibt es eindeutige Warnsignale. Die Sparda-Bank betont: Echte Mitarbeiter werden Sie niemals am Telefon nach PIN, Passwort oder TAN fragen. Ein weiteres Alarmsignal ist der massive Zeitdruck. Die Anrufer drängen auf sofortiges Handeln, damit keine Zeit zum Nachdenken oder für eine Rückfrage bei der Bank bleibt.

  • Frage nach sensiblen Daten (PIN, Passwort, TAN)
  • Aufforderung zur Transaktionsfreigabe in der Banking-App
  • Aufbau von extremem Zeitdruck
  • Anrufe außerhalb der Geschäftszeiten

Experten von Polizei und Verbraucherzentralen sind sich einig: Legen Sie in solchen Fällen sofort auf.

Das müssen Betroffene jetzt tun

Die Handlungsempfehlung von Bank und Polizei ist klar: Legen Sie sofort auf. Wählen Sie nicht zurück, sondern kontaktieren Sie Ihre Bank über die bekannte, offizielle Nummer oder deren Webseite. Haben Sie bereits Daten preisgegeben oder eine Transaktion freigegeben, handeln Sie schnell:

  1. Sperren Sie umgehend den Online-Banking-Zugang und Ihre Karten.
  2. Nutzen Sie den zentralen Sperr-Notruf 116 116 oder wenden Sie sich direkt an Ihre Bank.
  3. Erstatten Sie bei der Polizei Anzeige.

Vishing: Ein Angriff auf die ganze Branche

Die Masche ist kein Einzelfall, sondern Teil des Trends “Vishing” (Voice Phishing). Sie trifft die gesamte Finanzbranche. Kriminelle kombinieren technische Tricks wie Nummern-Spoofing mit ausgeklügelter Psychologie. Sie spielen mit der Angst vor Verlust.

Während die Sicherheitssysteme der Banken immer besser werden, bleibt der Mensch oft das schwächste Glied. Daher setzen Institute und Verbraucherschützer verstärkt auf Aufklärung. Die Frage ist: Können Kunden mit der wachsenden Raffinesse der Betrüger Schritt halten?

Die Zukunft: Noch raffiniertere Angriffe drohen

Cybersicherheitsexperten warnen vor einer weiteren Professionalisierung. Der Einsatz von KI-gestützter Stimmensynthese könnte Anrufe täuschend echt wirken lassen. Die grundlegenden Schutzregeln behalten aber ihre Gültigkeit. Eine gesunde Skepsis und die Weigerung, Daten am Telefon herauszugeben, sind die beste Verteidigung. Banken müssen indes weiter in Früherkennung und sichere App-Designs investieren, um den Kriminellen voraus zu sein.

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