Sparda-Bank warnt vor neuer Telefonbetrugs-Welle
01.02.2026 - 01:00:12Eine perfide Betrugsmasche zielt aktuell auf Kunden von Mobile-Banking-Diensten ab. Besonders die Sparda-Bank warnt ihre Kunden: Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeiter des Bankverbandes aus, um an Kontodaten und TANs zu gelangen. Ihr Vorwand ist stets eine angebliche fehlerhafte Überweisung, die gemeinsam „rückabgewickelt“ werden müsse.
Die Anrufer gehen äußerst professionell vor. Sie nutzen Call-ID-Spoofing, um auf dem Display des Opfers eine legitime Banknummer oder sogar die Polizei-Notrufnummer erscheinen zu lassen. Im Gespräch schildern sie einen dringenden Sachverhalt – etwa eine verdächtige Transaktion – und setzen ihr Gegenüber massiv unter Druck. Das Ziel: Die Angerufenen sollen unüberlegt Zugangsdaten preisgeben oder Transaktionen in ihrer Banking-App freigeben.
Die heimtückische „Rückabwicklungs“-Masche
Diese Masche ist besonders tückisch, weil sie das Sicherheitsdenken der Kunden gegen sie wendet. Die Täter behaupten, eine unautorisierte Abbuchung stoppen zu wollen. Für die angebliche Stornierung brauche es die Mithilfe des Kunden.
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In Wirklichkeit leiten die Betrüger ihre Opfer dazu an, eine Überweisung auf ein fremdes Konto freizugeben. Sie drängen zur schnellen Eingabe der TAN und argumentieren mit großer Eile, um einen Schaden abzuwenden. Tatsächlich verursachen sie ihn erst. Die Sparda-Banken betonen: Echte Mitarbeiter würden niemals telefonisch zur Eingabe von TANs auffordern.
Banken und Verbraucherschützer schlagen Alarm
Dieser Betrug trifft nicht nur Sparda-Kunden. Verbraucherzentralen und der Bankenverband warnen seit Längerem vor der Zunahme solcher Angriffe. Die Legenden der Anrufer variieren: Mal geben sie sich als Bankmitarbeiter aus, mal als Ermittler von Europol oder der Finanzaufsicht BaFin.
Das Ziel bleibt immer gleich: der Zugriff auf Passwörter, PINs und TANs. Experten sehen die Gefahr in der initialen Panik, die einen klaren Gedanken verhindert. Verbraucherschützer raten deshalb zu äußerster Vorsicht bei unaufgeforderten Anrufen.
So schützen Sie sich effektiv
Die wichtigste Regel lautet: Banken fragen niemals unaufgefordert nach sensiblen Daten am Telefon. Bei einem entsprechenden Anruf sollten Sie das Gespräch sofort beenden.
- Eigeninitiative zeigen: Rufen Sie Ihre Bank zurück – aber nutzen Sie dafür ausschließlich die Nummer von der offiziellen Webseite oder Ihren Unterlagen.
- Druck ignorieren: Drohungen mit Kontosperrungen sind klassische Manipulationstaktiken.
- Schnell handeln: Falls Sie bereits Daten preisgegeben haben, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Die digitale Kompetenz der Nutzer wird zur entscheidenden Verteidigungslinie. Während Banken in technische Sicherheit investieren, bleibt der Mensch oft das schwächste Glied. Anhaltende Aufklärung über solche Maschen ist daher unerlässlich.
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