Spannungskopfschmerz, Gezielte

Spannungskopfschmerz: Gezielte Gymnastik kann helfen

03.02.2026 - 05:24:12

Gezielte Bewegung und Dehnung der Nacken- und Schultermuskulatur können Spannungskopfschmerzen vorbeugen und lindern. Experten empfehlen einen proaktiven Ansatz mit Übungen und Ergonomie.

Gezielte Rücken- und Schulterübungen lindern Spannungskopfschmerz. Diese häufige Schmerzform entsteht oft durch Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich. Aktuelle physiotherapeutische Ansätze setzen daher auf Bewegung statt nur auf Tabletten.

Der drückende, ziehende Schmerz wird meist durch Muskelverhärtungen ausgelöst. Sie können auf Nervenbahnen drücken. Faktoren wie Stress, langes Sitzen und eine schlechte Haltung begünstigen die Verspannungen. Experten sehen in gezielter Gymnastik einen wirksamen Weg zur Vorbeugung und Linderung.

Warum der Schmerz oft aus dem Nacken kommt

Die Ursache liegt häufig in der Halswirbelsäule. Sie muss den Kopf tragen und beweglich bleiben. Dauerhaftes Sitzen, besonders mit vorgebeugtem Kopf, überlastet die Muskulatur. Es entstehen schmerzhafte Triggerpunkte, die in den Kopf ausstrahlen können.

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Mediziner nennen dies ein Zervikalsyndrom. Gereizte Nerven im oberen Halsbereich verursachen dann die Kopfschmerzen. Regelmäßige Bewegung lockert diese Verspannungen, fördert die Durchblutung und korrigiert die Haltung.

Diese Übungen lockern die Muskulatur

Physiotherapeuten empfehlen eine Mischung aus Dehnung und Kräftigung. Integrieren Sie diese Übungen besonders bei sitzenden Tätigkeiten in den Alltag.

Effektive Übungen für zwischendurch:

  • Schulterkreisen: Langsam und kontrolliert vor- und rückwärts kreisen lassen. Lockert den gesamten Schultergürtel.
  • Seitliche Nackendehnung: Kopf zur Seite neigen und die Dehnung sanft mit der Hand verstärken. Dehnt die seitliche Halsmuskulatur.
  • Nacken lockern: Hände hinter dem Kopf verschränken und den Kopf vorsichtig nach vorne unten ziehen.
  • Brustöffnung: Seitlich an einen Türrahmen stellen, Unterarm anlegen und mit einem Schritt nach vorne eine Dehnung in Brust und Schulter spüren.

Führen Sie alle Bewegungen langsam und ohne Schmerzverstärkung aus. Bei akuten Beschwerden sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Vorbeugen ist besser als behandeln

Neben akuter Linderung zählt die Prävention. Regelmäßige Bewegung wie Schwimmen oder Radfahren reduziert Häufigkeit und Intensität der Schmerzen. Sie baut Stress ab – einen der Hauptauslöser.

Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein weiterer Schlüssel:
* Höhenverstellbarer Schreibtisch
* Ergonomischer Bürostuhl
* Korrekt positionierter Bildschirm

Entspannungstechniken wie Yoga oder progressive Muskelentspannung senken die Grundspannung. Ein regelmäßiger Tagesablauf mit ausreichend Schlaf rundet die Vorbeugung ab.

Der Trend geht zum proaktiven Selbstmanagement

Die Medizin setzt zunehmend auf nicht-medikamentöse Ansätze. Schmerzmittel bergen bei dauerhafter Einnahme die Gefahr eines Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerzes. Experten raten, sie nicht an mehr als zehn Tagen pro Monat zu nehmen.

Stattdessen gewinnen Betroffene durch gezielte Gymnastik und Haltungsschulung die Kontrolle zurück. Die Kombination aus Bewegung, guter Ergonomie und Stressbewältigung ist die nachhaltigste Strategie gegen den drückenden Schmerz.

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