Sonntagsangst erreicht 2026 neuen Höhepunkt
11.01.2026 - 09:31:12Der erste “echte” Sonntag des Jahres trifft viele Arbeitnehmer mit voller Wucht. Am 11. Januar 2026 ist der Welpenschutz der ersten Januarwoche vorbei – die Realität des neuen Geschäftsjahres setzt ein. Experten sehen eine intensivierte Welle der “Sunday Scaries”, die jetzt von KI-Ängsten und wirtschaftlichem Druck befeuert wird.
KI-Angst und FOBO: Die neuen Stress-Treiber
Das klassische Grübeln über ungeliebte Chefs oder volle Postfächer bekommt Konkurrenz. Eine fundamentale “AI Anxiety” (KI-Angst) greift um sich. Im Zentrum steht “FOBO” – die Fear of Becoming Obsolete, also die Angst, beruflich überflüssig zu werden.
Diese existenzielle Unsicherheit trifft besonders Wissensarbeiter, deren Aufgaben zunehmend automatisierbar erscheinen. Der Sonntagabend wird zum Brennpunkt für Fragen nach der eigenen Relevanz. Was bedeutet meine Rolle noch in einer von KI geprägten Arbeitswelt? Diese Unvorhersehbarkeit nährt die sonntägliche Unruhe.
Viele Menschen merken, dass sich Angst körperlich zeigt – Herzrasen, flache Atmung oder ein kribbelndes Gefühl im Hals. Kurze Vagus‑Stimulationen und gezielte Atemübungen können hier oft in wenigen Minuten Erleichterung bringen. Ein kostenloser PDF‑Guide vom Orthopäden Prof. Dr. Wessinghage zeigt 17 leicht umsetzbare 3‑Minuten‑Übungen (ohne Geräte), die Sie sofort zuhause oder im Büro anwenden können, um akute Angst zu dämpfen und den Sonntagabend entspannter zu gestalten. Jetzt kostenlosen 3‑Minuten‑Wunderplan sichern
Vom TikTok-Trend zur Überlebensstrategie: Bare Minimum Mondays
Gegen die Angst vor dem Montagsberg hat sich eine bemerkenswerte Strategie etabliert. Der ehemalige Social-Media-Trend “Bare Minimum Monday” ist heute eine ernsthafte Coping-Strategie. Das Konzept: Den Montag bewusst mit reduzierter Intensität starten.
Psychologen bestätigen den Effekt. Wird der Montag als sanfter Einstieg und nicht als unüberwindbarer Berg wahrgenommen, verliert der Sonntagabend seinen Schrecken. Vor allem Arbeitnehmer der Generation Z nutzen diese Methode zur präventiven Burnout-Vermeidung. Es geht nicht um Arbeitsverweigerung, sondern um kluge Ressourcensteuerung für die ganze Woche.
Deutsche Realität: Mehr Fehltage durch psychische Belastung
In Deutschland trifft das Phänomen auf einen besorgniserregenden Nährboden. Die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage aufgrund psychischer Belastungen steigt seit Jahren. Deutsche Arbeitnehmer suchen überdurchschnittlich oft Hilfe für mentale Gesundheitsprobleme.
Der Trend zum Homeoffice verschärft das Problem paradoxerweise. Zwar schätzen viele die Flexibilität, doch die ständige Erreichbarkeit und der Laptop im Wohnzimmer verwischen die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit. Das mentale Abschalten am Sonntag fällt so immer schwerer.
Drei Anti-Angst-Strategien für 2026
Wellness-Experten empfehlen neue, konkrete Wege aus der Sonntagspanik:
- Den Körper regulieren: Techniken zur Stimulierung des Vagus-Nervs gewinnen an Bedeutung. Kurze Interventionen wie kaltes Wasser im Gesicht oder spezielle Atemübungen können akute Angst schnell dämpfen.
- Mikro-Grenzen setzen: Statt großer Vorsätze helfen “Burnout-Blocker” im Kleinen. Dazu zählt, Arbeits-Apps am Wochenende zu löschen oder feste Freizeit-Rituale zu etablieren, die dem Gehirn Entspannung signalisieren.
- Fokus auf das Machbare: Am Sonntagabend hilft es, sich strikt auf den eigenen Einflussbereich zu konzentrieren – etwa die Kleidung für morgen bereitzulegen. Das unterbricht das Grübeln über unkontrollierbare Faktoren wie die Wirtschaftslage.
Blue Monday steht noch bevor
Die aktuelle Welle ist erst der Anfang. Traditionell gilt der “Blue Monday” (dieses Jahr der 19. Januar) als der depressivste Tag des Jahres. Die Kombination aus dunkler Jahreszeit, nachlassender Festtagsstimmung und wirtschaftlichem Druck schafft einen “perfekten Sturm” für die mentale Gesundheit.
Doch der offene Umgang mit dem Thema zwingt auch Unternehmen zum Umdenken. Firmen, die Montagvormittage meetingfrei halten oder flexible Startzeiten anbieten, berichten von entspannteren und letztlich produktiveren Teams. Die Diskussion um sinnvolle Arbeitszeitmodelle, wie die 4-Tage-Woche, gewinnt so weiter an Fahrt – nicht nur aus Produktivitäts-, sondern aus Gesundheitsgründen.
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