Sonnengarten Limberg: Blaupause für nachhaltiges Wohnen
16.01.2026 - 08:57:12Das Wohnprojekt Sonnengarten Limberg in Zell am See hat sich als Vorbild für klimaneutrales und gemeinschaftliches Leben etabliert. Das Quartier kombiniert eine CO2-neutrale Energieversorgung mit einer autoarmen Mobilitätsstrategie und starker sozialer Infrastruktur. Was vor Jahren als innovative Vision startete, ist heute eine blühende Gemeinschaft – und dient als Blaupause für Stadtentwicklungen in ganz Österreich.
Ein preisgekröntes Energie-Konzept
Das Herzstück des Quartiers ist sein durchdachtes Nachhaltigkeitskonzept. Es wurde nach den strengen klimaaktiv-Standards geplant und mehrfach ausgezeichnet. Die Wärme liefert ein zentrales Biomasse-Heizwerk mit Pellets, ergänzt durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Die Gebäude selbst sind in Niedrigstenergiebauweise mit ökologischen Materialien errichtet. Das Ergebnis: minimale Betriebskosten für die Bewohner und ein wesentlich reduzierter CO2-Fußabdruck.
Die „Siedlung der kurzen Wege“ funktioniert
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist das Prinzip der kurzen Wege. Im Quartier selbst finden die Bewohner fast alles, was sie im Alltag brauchen:
* Ein Nahversorger für den täglichen Bedarf
* Ein viergruppiger Kindergarten
* Arztpraxen
* Gemeinschaftseinrichtungen wie Werkstatt, Musikproberaum und Jugendlounge
Eine eigene Wohnkoordinatorin unterstützt das soziale Miteinander und ist zentrale Anlaufstelle. Die Abhängigkeit vom Auto wird so drastisch reduziert.
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Autofrei leben mit smarten Alternativen
Das Innere des Quartiers ist komplett autofrei. Fahrzeuge verschwinden direkt in einer große Tiefgarage. Für die Mobilität setzt man auf ein Bündel an Alternativen:
* E-Car-Sharing
* Fahrradverleih mit eigener Werkstatt
* Hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
Echtzeit-Infoscreens in den Stiegenhäusern zeigen die nächsten Busse an. Für dieses Konzept erhielt das Projekt den VCÖ-Mobilitätspreis.
Gemischte Gemeinschaft als Ziel
Der Sonnengarten Limberg bietet bewusst Wohnraum für verschiedene Lebensphasen und finanzielle Möglichkeiten. Auf dem 22.000 Quadratmeter großen Areal entstanden:
* 77 geförderte Mietwohnungen
* 111 Eigentumswohnungen (davon 61 förderbar)
Diese soziale Durchmischung verhindert homogene Siedlungsblöcke. Die Architektur ist modern und funktional, alle Wohnungen barrierefrei und mit privaten Freiflächen wie Balkonen oder Gärten ausgestattet. Weitläufige Grünflächen und Gemeinschaftsgärten fördern die Begegnung.
Ein Signal für den angespannten Immobilienmarkt
In Zeiten steigender Wohnkosten und wachsender Ansprüche an Energieeffizienz zeigt das Projekt einen gangbaren Weg auf. Es beweist: Durch intelligente Planung und Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privaten Bauträgern kann hochwertiger und leistbarer Wohnraum entstehen. Die Nachfrage nach Wohnkonzepten, die mehr bieten als vier Wände, wächst stetig.
Ein erprobtes Modell mit Strahlkraft
Der Sonnengarten Limberg ist längst mehr als ein Pilotprojekt. Ein mehrjähriges wissenschaftliches Monitoring liefert wertvolle Daten: Wie werden Nachhaltigkeitsziele im realen Betrieb erreicht? Was macht Bewohner zufrieden? Die Erkenntnisse daraus dienen nun anderen Gemeinden und Bauträgern als Grundlage. Das Projekt zeigt eindrücklich, dass Investitionen in Energieeffizienz, Gemeinschaft und neue Mobilität nicht nur dem Klima nützen, sondern langfristigen sozialen und ökonomischen Mehrwert für eine ganze Region schaffen.
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