Soho International: Experten warnen vor Betrugsplattform
10.01.2026 - 14:24:12Verbraucherschützer schlagen Alarm vor der Trading-Plattform “Soho International”. Anleger berichten von verweigerten Auszahlungen und massivem Druck. Die Warnungen erreichen heute ihren Höhepunkt.
Die Plattform soho-international.com steht im dringenden Verdacht, Anlegergelder systematisch zu veruntreuen. In den letzten 48 Stunden häuften sich die Meldungen über massive Probleme. Betroffene berichten, dass Auszahlungen verweigert werden – oft unter fadenscheinigen Begründungen.
Das perfide System der Plattform
“Soho International” lockt Opfer über Social Media und gefälschte Nachrichten auf ihre Seite. Dort simuliert sie eine professionelle Handelsumgebung. Das Muster ist Ermittlern bekannt: Nach ersten, vermeintlichen Gewinnen beginnt der Ärger, sobald Kunden ihr Geld abheben wollen.
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Plötzlich tauchen angebliche Gebühren, Steuern oder “Liquiditätsnachweise” auf. Die angeblichen Broker fordern weitere Zahlungen, bevor sie das ursprüngliche Kapital freigeben. Wer skeptisch wird, erfährt massiven psychologischen Druck.
Die typischen Warnsignale:
* Keine reguläre Lizenz der BaFin oder FMA
* Aggressive Kontaktaufnahme per Telefon oder Messenger
* Undurchsichtiges Impressum und verschleierte Betreiberidentität
Vorsicht vor der zweiten Falle: Recovery Scams
Sicherheitsexperten warnen vor einer Folgegefahr. Nach einem Verlust melden sich oft angebliche “Rettungsfirmen” oder “Hacker”. Sie versprechen, das Geld gegen Vorabgebühr zurückzuholen – ein klassischer weiterer Betrug.
Echte Behörden wie die Polizei fordern niemals Gebühren per Telefon oder Kryptowährung für ihre Ermittlungen. Der dringende Rat lautet: Ignorieren Sie solche unaufgeforderte Kommunikation.
Ein globales Phänomen mit neuen Methoden
Der Fall ist symptomatisch für eine besorgniserregende Entwicklung. Die neuen Betrugsplattformen agieren schneller und manipulativer als je zuvor. Sie nutzen den Hype um Themen wie Kryptowährungen und KI-Trading für ihre Zwecke.
Für den seriösen Online-Handel sind diese Vorfälle ein Problem. Sie untergraben das allgemeine Vertrauen und schaden der gesamten Branche. Branchenverbände fordern daher schärfere internationale Kooperationen, um solche Seiten schneller vom Netz zu nehmen.
Was Betroffene jetzt tun sollten
Für die kommenden Tage rechnen Juristen mit einer Welle von Strafanzeigen. Spezialisierte Kanzleien bereiten bereits Sammelklagen vor. Der Fokus der Ermittlungen liegt auf der Nachverfolgung von Zahlungsströmen, oft über Kryptowährungen.
Für Anleger gilt ab sofort:
* Keine weiteren Zahlungen an “Soho International” leisten.
* Kontaktversuche der Plattform ignorieren.
* Vor jeder Investition die Lizenzierung des Anbieters bei der BaFin oder FMA prüfen.
Der Fall unterstreicht eine goldene Regel: Seriöse Broker setzen ihre Kunden niemals unter Druck, sofort Geld zu überweisen.
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