SoftBank plant Milliarden-Investition in OpenAI
28.01.2026 - 03:35:12SoftBank könnte OpenAI mit bis zu 30 Milliarden Euro weiter aufrüsten – und den KI-Wettlauf neu definieren. Die Gespräche über eine weitere Mega-Finanzspritze sind im Gange.
Dieser Schritt würde die bereits engen finanziellen Bande zwischen dem japanischen Investment-Riesen und dem ChatGPT-Erfinder erheblich vertiefen. Er unterstreicht die gewaltigen Kapitalmengen, die für die nächste Generation der KI-Entwicklung nötig sind. Die Verhandlungen sind Teil einer größeren Finanzierungsrunde, mit der OpenAI bis zu 100 Milliarden Euro einsammeln will. Sollte sie vollständig realisiert werden, könnte der Unternehmenswert von OpenAI auf schwindelerregende 830 Milliarden Euro steigen. Damit wäre das Unternehmen einer der wertvollsten Technologiekonzerne der Welt. Offizielle Bestätigungen liegen von beiden Seiten noch nicht vor.
Eine milliardenschwere Partnerschaft wird vertieft
Die aktuellen Gespräche setzen eine klare Strategie fort. Erst 2025 investierte SoftBank unter Führung von Masayoshi Son 41 Milliarden Euro in OpenAI und sicherte sich damit etwa 11 Prozent der Anteile. Allein Ende Dezember 2025 flossen 22,5 Milliarden Euro. Die nun diskutierten 30 Milliarden Euro wären ein weiteres, gewaltiges Bekenntnis.
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Doch warum diese astronomischen Summen? Die Entwicklung immer leistungsfähigerer KI-Modelle hat einen unersättlichen Hunger nach Rechenleistung und Spitzenforschung. OpenAI benötigt kontinuierlich Kapital, um die besten Köpfe zu binden und die riesigen Rechenzentren zu bauen und zu betreiben, auf denen seine Technologie läuft.
Für SoftBank ist die potenzielle Investition eine strategische Verdopplung auf ihre vielversprechendste KI-Wette. Das Unternehmen würde seine Position als zentraler Geldgeber im KI-Sektor weiter festigen. So könnte OpenAI seine Wettbewerbsvorteile gegen Konkurrenten wie Google oder Meta halten und ehrgeizige Projekte vorantreiben.
Der Masterplan: Kontrolle über die gesamte KI-Kette
SoftBank denkt dabei weiter als nur in Aktienanteilen. Der Konzern investiert strategisch in die gesamte Infrastruktur, die der KI-Revolution zugrunde liegt. Kürzlich pausierte SoftBank zwar die Gespräche zur vollständigen Übernahme des US-Rechenzentren-Betreibers Switch. Doch Verhandlungen über eine Teilinvestition oder Partnerschaft könnten weiterlaufen.
Hintergrund ist das „Stargate“-Projekt von OpenAI – ein milliardenschwerer, mehrjähriger Plan zum Aufbau riesiger KI-Rechenzentren. SoftBank will eine zentrale Rolle im gesamten KI-Ökosystem spielen: vom Chip-Design über seine Beteiligung an Arm bis hin zu den physischen Rechenzentren, in denen KI-Modelle trainiert werden. Über seine Tochter SB Energy engagiert sich das Unternehmen bereits beim Aufbau von KI-Rechenzentren in den USA.
Ein neues Zeitalter der Mega-Finanzierungen bricht an
Die Berichte über die Gespräche kommen inmitten eines globalen KI-Investitionsbooms. OpenAIs Suche nach bis zu 100 Milliarden Euro neuer Mittel zeigt die eskalierenden Kapitalanforderungen in diesem Feld. Der Unternehmenswert hat eine meteorische Entwicklung genommen: von rund 300 Milliarden Euro nach der Investition 2025 auf etwa 500 Milliarden Euro bei einem Aktienverkauf im Oktober desselben Jahres. Die aktuellen Gespräche könnten ihn nun auf 830 Milliarden Euro katapultieren.
Dieser potenzielle Deal lässt andere Venture-Capital-Aktivitäten verblassen und läutet eine neue Ära von Mega-Finanzierungsrunden ein. Er spiegelt den Glauben großer Investoren wider, dass die Entwicklung fortgeschrittener KI und einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) beispiellosen wirtschaftlichen Wert schaffen wird. Das rechtfertige die kolossalen Vorabinvestitionen.
Für OpenAI ist die Finanzierung überlebenswichtig im Wettbewerb gegen andere gut ausgestattete Forschungslabore und Tech-Giganten, die selbst Milliarden in ihre KI-Forschung pumpen. Sollte die Investition zustande kommen, erhält das Unternehmen einen gewaltigen Kriegsschatz, um seine Roadmap zu beschleunigen. Das Kapital würde wahrscheinlich in den Ausbau der Computer-Infrastruktur, exklusiven Zugang zu Hochleistungs-Chips und die Gewinnung der weltbesten KI-Forscher fließen.
Der erfolgreiche Abschluss dieser Runde würde nicht nur OpenAI stärken, sondern den Wettbewerbsdruck in der gesamten Technologiebranche verschärfen. Er würde weitere Investitionen und Konsolidierungen im KI-Sektor vorantreiben, während Unternehmen um Talente und Ressourcen konkurrieren. Für SoftBank wäre dieser Deal der Höhepunkt seiner strategischen Hinwendung zur KI – und die Platzierung im Herzen der wohl bedeutendsten technologischen Transformation des 21. Jahrhunderts.
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