SoftBank, Group

SoftBank Group Aktie: Wende gelungen?

26.11.2025 - 12:40:33

SoftBank stabilisiert seine Aktie durch Übernahme des Chipentwicklers Ampere für 6,5 Milliarden Dollar und stärkt damit die Position im KI-Infrastrukturgeschäft.

Anleger der SoftBank Group erleben derzeit ein echtes Wechselbad der Gefühle. Nach einem brutalen Absturz am Dienstag meldet sich der japanische Tech-Gigant heute eindrucksvoll zurück und beruhigt die nervösen Märkte. Während CEO Masayoshi Son seine radikale Wette auf die KI-Zukunft vorantreibt, stellt sich die entscheidende Frage: Ist das Vertrauen der Investoren durch einen milliardenschweren Zukauf wiederhergestellt?

Panikverkäufe und Konkurrenzdruck

Noch am Dienstag herrschte pure Angst auf dem Parkett. Die Aktie brach um fast 10 Prozent ein und vernichtete Milliarden an Börsenwert. Der Auslöser war fundamentaler Natur: Alphabets Veröffentlichung des neuen KI-Modells “Gemini 3” schürte massive Zweifel an der Dominanz von OpenAI.

Für SoftBank war das ein direkter Treffer ins Mark. Der Konzern hatte zuletzt aggressiv Anteile am Überflieger Nvidia verkauft, um Kapital in OpenAI umzuschichten. Die Sorge der Anleger: Hat Masayoshi Son aufs falsche Pferd gesetzt, während der Wettbewerb im KI-Sektor eskaliert?

Der 6,5-Milliarden-Dollar-Befreiungsschlag

Doch am Mittwoch wendete sich das Blatt dramatisch. Die Aktie erholte sich im Tokioter Handel um über 6 Prozent. Verantwortlich für die plötzliche Kauflaune war die Bestätigung eines massiven Deals: SoftBank hat die Übernahme des US-Chipentwicklers Ampere Computing für rund 6,5 Milliarden Dollar finalisiert.

Dieser strategische Schachzug lenkt den Fokus der Investoren zurück auf greifbare Infrastruktur-Werte. Ampere spezialisiert sich auf hocheffiziente Prozessoren auf Basis der Arm-Architektur. Damit schafft SoftBank direkte Synergien mit seiner Tochterfirma Arm Holdings und baut eine vertikale Lieferkette für zukünftige KI-Rechenzentren auf.

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“Stargate” und die Unabhängigkeit

Die Übernahme ist ein zentrales Puzzlestück im sogenannten “Stargate”-Projekt des Konzerns. Ziel ist der Aufbau riesiger KI-Serverfarmen. Durch den Kauf von Ampere sichert sich SoftBank die Kontrolle über die benötigten Spezialchips und verringert die Abhängigkeit von externen Zulieferern wie Nvidia oder AMD.

Um diesen aggressiven Expansionskurs liquide zu halten, begab das Unternehmen zudem eine neue Anleihe über 500 Milliarden Yen.

Blick nach vorn

Trotz der Erholung ist die Volatilität nicht vom Tisch. Technisch betrachtet war der Sprung zurück über die Marke von 16.000 Yen wichtig, doch der Titel kämpft weiter mit dem jüngsten Abwärtstrend. Marktbeobachter warten nun gespannt auf Bestätigungen zu weiteren geplanten Investitionen in US-Rechenzentren, die als nächster großer Kurstreiber fungieren könnten.

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