Social Media: Experten fordern bewussteren Umgang für mentale Gesundheit
18.01.2026 - 05:40:12Die intensive Nutzung sozialer Medien belastet zunehmend die Psyche, besonders junger Menschen. Experten und Gesundheitsorganisationen fordern deshalb ein Umdenken und mehr Medienkompetenz. Sie sehen einen bewussten Umgang als Schlüssel für digitales Wohlbefinden.
Die ständige Konfrontation mit idealisierten Darstellungen, Nachrichtenfluten und sozialem Druck kann nachweislich zu Stress, Angst und depressiven Symptomen führen. Da Plattformen wie Instagram und TikTok tief im Alltag verankert sind, wird die aktive Steuerung des eigenen Konsums immer wichtiger. Es geht darum, nicht passiv berieselt zu werden.
Warum das Scrollen süchtig macht
Soziale Medien sind darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu binden. Likes, Kommentare und personalisierte Algorithmen aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn und fördern suchtähnliches Verhalten. Die ständige Verfügbarkeit digitaler Anerkennung kann den Selbstwert an äußere Bestätigung koppeln.
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Ein weiteres Problem ist der ständige soziale Vergleich. Bearbeitete Inhalte von perfekten Körpern und makellosen Lebensstilen erzeugen ein Zerrbild der Realität. Das führt bei vielen zu Gefühlen der Unzulänglichkeit und einem negativen Selbstbild. Die „Fear of Missing Out“ (FOMO) verstärkt den Druck, ständig online zu sein.
So gelingt die digitale Entgiftung
Experten empfehlen konkrete Strategien, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Ein zentraler Ansatz ist der „Digital Detox“ – eine bewusste Auszeit. Schon geplante Offline-Zeiten, etwa während Mahlzeiten oder vor dem Schlafengehen, können Schlafqualität und Wohlbefinden deutlich verbessern.
Wichtig ist auch die aktive Gestaltung des eigenen Feeds:
* Konten entfolgen, die negative Gefühle auslösen.
* Push-Benachrichtigungen deaktivieren, um Unterbrechungen zu reduzieren.
* Bildschirmzeit-Funktionen nutzen, um tägliche Limits festzulegen.
Wer trägt die Verantwortung?
Neben der Eigenverantwortung der Nutzer rücken Plattformbetreiber und Politik in den Fokus. Von Unternehmen wie Meta und TikTok wird erwartet, mehr für die psychische Gesundheit ihrer Nutzer zu tun. Einige investieren bereits in Tools für digitales Wohlbefinden, etwa zur Kontrolle der Bildschirmzeit.
Parallel wird die politische Debatte lauter. In mehreren Ländern, darunter Frankreich und auf EU‑Ebene, werden gesetzliche Mindestaltersgrenzen für Social‑Media‑Nutzung diskutiert. Befürworter vergleichen die Gefahren mit denen von Alkohol oder Tabak. Kritiker warnen vor pauschalen Regelungen, die die digitale Teilhabe einschränken könnten.
Eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft
Die Förderung eines gesunden Umgangs ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Es braucht eine Stärkung der kritischen Medienkompetenz in allen Altersgruppen. Dabei geht es nicht nur um das Erkennen von „Fake News“, sondern auch um das Verständnis für Algorithmen und Selbstdarstellung im Netz.
Studien aus Österreich zeigen besorgniserregende Tendenzen: Viele Jugendliche berichten von Niedergeschlagenheit im Zusammenhang mit intensiver Social‑Media‑Nutzung. Der ständige Vergleich mit idealisierten Online‑Darstellungen gilt als relevanter Faktor. Experten betonen: Die reine Nutzung erhöht nicht automatisch die digitale Kompetenz – oft dient sie nur der Zerstreuung.
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