Smovey: Vom Parkinson-Hilfsmittel zum Fitness-Trend
22.01.2026 - 01:41:12Ein österreichisches Trainingsgerät erobert Fitnessstudios und Therapiezentren. Die Smovey-Ringe, ursprünglich für Parkinson-Patienten entwickelt, setzen auf Vibrationstraining für Tiefenmuskulatur und Gelenkschonung.
Im Inneren des grünen Kunststoffschlauchs sorgen vier Stahlkugeln für den Effekt: Beim Schwingen erzeugen sie Vibrationen, die sich über die Hände im ganzen Körper ausbreiten. Erfinder Johann Salzwimmer entwickelte die Ringe einst, um seine eigene Mobilität zu erhalten. Heute schwören viele auf die vielseitigen Anwendungen.
So wirken die schwingenden Ringe
Das Geheimnis liegt in der Aktivierung der Tiefenmuskulatur. Diese stabilisierenden Muskeln sind mit normalem Training schwer zu erreichen. Die Vibrationen lösen reflexartige Kontraktionen aus – und das bis in die tiefen Schichten.
Rücken zwickt, Mobilität eingeschränkt oder das Gleichgewicht unsicher? Orthopäde Prof. Dr. med. Wessinghage stellt 17 einfache 3‑Minuten‑Übungen vor, die gezielt Tiefenmuskulatur und Haltung stärken, Verspannungen lösen und Beweglichkeit fördern. Die Übungen sind alltagstauglich, kommen ohne Geräte aus und eignen sich gut als Ergänzung zum Smovey‑Training oder in der Rehabilitation. Holen Sie sich den kostenlosen PDF‑Spezialreport und probieren Sie die Kurzsequenzen noch heute. Gratis-Report: 17 Wunderübungen jetzt anfordern
- Ein Ring wiegt nur etwa 500 Gramm.
- Durch die Fliehkraft beim Schwingen wirken jedoch Kräfte von bis zu 5 Kilogramm.
- Das Ergebnis: intensive, aber gelenkschonende Trainingsreize.
Für wen ist das Training geeignet?
Die fließenden Bewegungen schonen Gelenke und Wirbelsäule. Das macht Smovey attraktiv für ein breites Publikum:
- Fitness-Einsteiger und Senioren profitieren von der sanften Belastung.
- In der Rehabilitation helfen die Ringe, Beweglichkeit zurückzugewinnen.
- Selbst im Wasser oder im Sitzen sind Übungen möglich.
Nutzer berichten von besserer Beweglichkeit in Schultern und Rücken. Die Übungen reichen von einfachem Gehtraining bis zu komplexen Koordinationsabläufen.
Mehr als nur Muskeltraining
Die Vibrationen fordern den ganzen Körper heraus. Sie verbessern Koordination und Gleichgewicht, weil der Körper ständig die Schwingungen ausgleichen muss.
Zusätzlich regen die Bewegungen die Durchblutung an. Das kann Stoffwechsel und Fettverbrennung unterstützen. Viele empfinden die Vibrationen auch als wohltuende Massage, die Verspannungen löst.
Was sagt die Wissenschaft?
Umfassende Studien zu den spezifischen Smovey-Effekten stehen noch aus. Kleinere Untersuchungen zeigen jedoch positive Tendenzen, etwa bei Nackenschmerzen oder der Mobilität von Parkinson-Patienten.
Das Prinzip des Vibrationstrainings an sich ist wissenschaftlich anerkannt. Seine Wirkung auf Muskelaufbau und Knochendichte ist belegt. Der Trend zu schonenden, ganzheitlichen Methoden spielt den vielseitigen Ringen weiter in die Hände. Experten sehen großes Potenzial für präventive Gesundheitsprogramme.


