Smartphone-Verkauf: Werksreset schützt Ihre Daten nicht mehr
25.01.2026 - 21:51:12Sicherheitsexperten warnen vor dem Verkauf gebrauchter Smartphones. Ein einfacher Werksreset löscht persönliche Daten oft nicht sicher – sie bleiben wiederherstellbar auf dem Speicherchip. Angesichts neuer Flaggschiffe wie dem erwarteten Galaxy S26 fordern Fachleute jetzt einen radikaleren Löschstandard namens „Purge“.
Die meisten Nutzer vertrauen blind auf die Funktion „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“. Doch dabei wird häufig nur das digitale Inhaltsverzeichnis gelöscht. Die eigentlichen Daten – Fotos, Nachrichten, Bankzugänge – bleiben physisch auf dem Speicher erhalten. Mit forensischen Tools lassen sie sich oft rekonstruieren.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt seit Langem vor diesem Risiko. Besonders auf dem boomenden Gebrauchtmarkt ist die Gefahr groß. Kriminelle könnten so an sensible Informationen früherer Besitzer gelangen.
Viele Android-Nutzer vertrauen auf einen einfachen Werksreset – doch oft bleiben Fotos, Nachrichten und Kontodaten wiederherstellbar. Das kostenlose Android-Startpaket erklärt Schritt für Schritt, wie Sie vor dem Verkauf die Verschlüsselung prüfen, Konten sicher abmelden und Zwei-Faktor-Apps übertragen, damit keine sensiblen Daten auf dem alten Gerät bleiben. Mit praktischen Anleitungen und einem gratis 5-teiligen E‑Mail-Grundkurs ist es ideal für Nutzer, die auf ein neues Galaxy S26 wechseln. Jetzt kostenloses Android-Starterpaket anfordern
„Purge“: Der digitale Schredder für Ihr Smartphone
Als Lösung fordern Datenschützer den „Purge“-Standard. Diese Methode zielt nicht darauf ab, jede Datei zu überschreiben. Stattdessen macht sie alle Daten durch einen einfachen Trick für immer unlesbar:
* Moderne Smartphones verschlüsseln Daten standardmäßig.
* Der Zugriff funktioniert nur mit einem einzigartigen digitalen Schlüssel.
* Der „Purge“-Befehl vernichtet genau diesen Schlüssel.
Die Folge: Auf dem Speicher bleibt nur noch nutzloses digitales Rauschen zurück. Dieser Vorgang ist schneller und sicherer als das mehrfache Überschreiben des gesamten Speichers.
Upgrade-Welle macht Problem akut
Die Debatte gewinnt jetzt an Dringlichkeit. Mit der Vorstellung des Samsung Galaxy S26 Ende Februar beginnt die alljährliche Upgrade-Welle. Millionen Nutzer werden ihre alten Geräte verkaufen oder in Zahlung geben – oft ohne sie ausreichend zu schützen.
Experten raten zu einer neuen Sicherheitsroutine vor dem Verkauf. Ein oft übersehener, aber kritischer Schritt: Bringen Sie das Gerät vor dem Löschen auf den neuesten Softwarestand. Aktuelle Patches, wie der Januar-Update 2026 von Samsung, schließen Sicherheitslücken. So verhindern Sie, dass Malware den Löschvorgang manipuliert.
Was Sie jetzt tun müssen
Bis der „Purge“-Standard in allen Betriebssystemen ankommt, müssen Verbraucher selbst aktiv werden. So schützen Sie Ihre Daten beim Verkauf am besten:
1. Verschlüsselung prüfen: Nur wenn sie aktiv ist, zerstört ein Werksreset den Schlüssel. Kontrollieren Sie dies in den Sicherheitseinstellungen.
2. Konten manuell entfernen: Melden Sie Ihre Google- oder Apple-ID vor dem Reset vom Gerät ab. Vergessen Sie nicht Dienste wie iMessage.
3. Authentifizierung übertragen: Richten Sie Zwei-Faktor-Apps und Passkeys auf Ihrem neuen Gerät ein, bevor Sie das alte verkaufen.
Die Forderung nach „Purge“ ist ein Appell an die Hersteller. In einer Zeit, in dem das Smartphone unser digitales Leben speichert, muss das Löschen von Daten endlich so einfach und sicher werden wie deren Erstellung.
PS: Wenn Sie jetzt auf Nummer sicher gehen wollen, hilft der kostenlose Einsteiger-Guide weiter: Er erklärt leicht verständlich, wie Sie Geräteverschlüsselung aktivieren, das korrekte Abmelden von Konten prüfen und das Löschen nachverifizieren. Dazu gibt es praktische Checklisten und einen kurzen E‑Mail-Grundkurs, damit der Datenumzug stressfrei und sicher klappt – ideal, wenn Sie Ihr altes Handy verkaufen oder in Zahlung geben möchten. Gratis Android-Sicherheits- und Umzugs-Guide sichern


