Smartphone-Betrug explodiert im Weihnachtsgeschäft
26.11.2025 - 22:49:12Die Black Week wird zum Risiko: Polizei und Sicherheitsexperten schlagen Alarm. Täuschend echte iPhone-Fälschungen und ausgeklügelter Online-Betrug erreichen eine neue Dimension.
Die Jagd nach dem perfekten Weihnachtsgeschenk wird 2025 zum Spießrutenlauf. Polizeiinspektionen aus Deutschland und Österreich melden einen drastischen Anstieg an Betrugsfällen. Im Fokus: High-End-Smartphones, die auf Wunschzetteln ganz oben stehen. Die Warnungen betreffen den digitalen Raum und den Straßenverkauf gleichermaßen.
95 Prozent der befragten Online-Händler wurden 2025 mit Betrug konfrontiert. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Erhebung des Informationsdienstleisters CRIF. Die Studie basiert auf knapp 50 großen deutschen Online-Shops – eine überschaubare Stichprobe, die dennoch ein klares Bild zeichnet.
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Identitätsdiebstahl dominiert mit 76 Prozent der Fälle. Täter geben sich als unbescholtene Bürger aus, um Waren zu bestellen. In 74 Prozent der Fälle nutzen sie gefälschte Namen oder Adressen. Die Gefahr: Nicht nur direkter Geldverlust droht, sondern auch der Missbrauch der eigenen Identität für Straftaten.
Mannheim: 1.400 Euro für ein Fake-iPhone
Ein 67-Jähriger kaufte über ein Kleinanzeigen-Portal ein vermeintliches iPhone 17 Pro für 1.400 Euro bar. Erst zu Hause folgte die Ernüchterung: Das Gerät war eine billige Attrappe. Die Polizei Mannheim warnte heute vor der technischen Raffinesse dieser Fälschungen.
Die Täter setzen auf perfekte Details:
- Betriebssystem-Täuschung: Eine Android-Version imitiert iOS täuschend echt
- Originalverpackung: Professionelle Boxen mit gefälschten IMEI-Nummern
- Haptik: Deutlich leichter als das Original – ein verräterisches Detail
Dieser Fall zeigt: Selbst bei persönlicher Übergabe ist höchste Vorsicht geboten. Der Druck der Vorweihnachtszeit schaltet die Wachsamkeit aus.
Straßen-Abzocke kehrt zurück
Köln und Leverkusen melden seit Wochenbeginn vermehrt klassischen Straßenbetrug. Betrüger sprechen Passanten an und täuschen Notlagen vor – sie brauchen angeblich Bargeld für Benzin oder die Heimreise. Als Pfand bieten sie originalverpackte Smartphones an.
Die Polizei Köln warnt: „Die Geräte sind oft in Folie eingeschweißt und wirken absolut authentisch. Doch nach dem Kauf kommt die Ernüchterung – es sind schlechte Kopien oder funktionsunfähige Dummys.”
Fake-Shops kopieren echte Inserate
Die österreichische Watchlist Internet deckte gestern eine perfide Methode auf: Kriminelle kopieren systematisch echte Kleinanzeigen – inklusive Originalfotos und Beschreibungen. Diese Daten befüllen betrügerische Online-Shops.
Die doppelte Gefahr für Verbraucher:
- Seltene Modelle erscheinen gleichzeitig auf seriösen Plattformen und in Fake-Shops
- Kopierte „private” Fotos wirken glaubwürdiger als professionelle Bilder
Warum die Welle jetzt rollt
Drei Faktoren maximieren das Betrugsrisiko aktuell:
Der iPhone-17-Effekt: Die neue Generation treibt die Nachfrage. Lieferengpässe zwingen Käufer auf den Zweitmarkt – direkt in die Arme der Betrüger.
Technische Evolution: Fälschungen sind optisch kaum zu unterscheiden. Software-Skins imitieren iOS täuschend echt und erschweren Laien-Prüfungen massiv.
Wirtschaftlicher Druck: Hohe Lebenshaltungskosten machen anfällig für unrealistische Angebote. Ein Rabatt von 300 Euro schaltet die gesunde Skepsis aus.
Marktbeobachter warnen: Der Schaden geht über finanzielle Verluste hinaus. Das Vertrauen in den Privathandel wird nachhaltig beschädigt.
So schützen Sie sich
Sicherheitsbehörden erwarten bis Weihnachten einen weiteren Anstieg. Besonders die letzte Woche vor dem Fest wird kritisch, wenn der Zeitdruck maximal ist.
Gewichtsprüfung: Kennen Sie das offizielle Gewicht Ihres Wunschgeräts. Fakes sind oft deutlich leichter.
Software-Check: Öffnen Sie bei der Übergabe den App Store. Erscheint der Google Play Store, ist es ein Android-Fake.
Keine Notverkäufe: Ignorieren Sie Straßenangebote mit vorgetäuschten Notlagen komplett.
Sichere Zahlung: Nutzen Sie bei unbekannten Shops niemals Vorkasse. Bei Kleinanzeigen bietet nur der Käuferschutz (PayPal Waren & Dienstleistungen) echte Sicherheit.
Die Polizei rät: Opfer sollten unverzüglich Anzeige erstatten und bei Online-Betrug sofort die Bank kontaktieren, um Zahlungen zu stoppen.
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