Smart City Summit Niederrhein setzt auf KI und grenzüberschreitende Praxis
20.01.2026 - 06:13:12Mönchengladbach wird im Februar zum Schaufenster für die digitale Stadt der Zukunft. Beim fünften Smart City Summit Niederrhein dreht sich alles um die konkrete Anwendung von Künstlicher Intelligenz in Verwaltungen und smarten Mobilitätskonzepten.
Der etablierte Fachkongress am 26. Februar 2026 in der NEW Box im Nordpark versammelt erneut Experten, kommunale Entscheider und Technologieanbieter. Der Fokus liegt diesmal klar auf der Überführung innovativer Strategien in die tägliche Praxis. Ein Schwerpunkt: die sinnvolle Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Verwaltungsabläufe. Zugleich stehen datengetriebene Entscheidungen in den Bereichen Mobilität und Sicherheit auf der Agenda.
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Niederlande als Partnerland bringt europäische Impulse
In einer bemerkenswerten Ausrichtung wird die Niederlande offizielles Partnerland des Gipfels. Die Kooperation, unterstützt vom niederländischen Generalkonsulat und der Deutsch-Niederländischen Handelskammer, soll wertvolle Impulse für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit liefern. Die Niederlande gelten in Europa als Vorreiter in puncto städtischer Innovation und digitaler Infrastruktur. Diese Expertise soll nun gezielt in die Region fließen.
Das Programm verbindet strategische Keynotes mit ganz konkreten Workshops. Ein besonderes Angebot: Teilnehmer können in einem Kurs ein grundlegendes KI-Zertifikat – scherzhaft „KI-Seepferdchen“ genannt – erwerben. Bei einem „Sensor Walk“ im Nordpark wird live demonstriert, wie Sensortechnik und Datenanalyse den Verkehrsfluss rund um Großveranstaltungen managen. Die Mischung aus Fachvorträgen, Networking und einer großen Ausstellungsfläche hat sich seit der Gründung 2021 zum Markenzeichen entwickelt.
Regionale Vernetzung: Von Hamm bis Aachen
Der Gipfel hat sich zur zentralen Plattform für kommunale Digitalisierer in der gesamten Region entwickelt. Zahlreiche Städte und Kreise sind als Aussteller oder Referenten dabei, darunter Hamm, Krefeld, Aachen und der Rhein-Kreis Neuss. Hamm wird etwa vorstellen, wie es Verwaltungsroutinen automatisiert. Dieser Austausch ermöglicht es den Teilnehmern, direkt von den Pilotprojekten und Erfahrungen der Nachbarn zu lernen.
Veranstaltet wird der Kongress von einem breiten Bündnis aus Stadt Mönchengladbach, der Wirtschaftsförderung (WFMG), dem Marketingverband (MGMG) sowie den Stadtwerken NEW AG und dem Entsorger mags. Der Eintritt für das Fachpublikum ist kostenfrei – eine bewusste Entscheidung, um Hürden abzubauen und den Wissensaustausch zu maximieren.
15 Millionen Euro für Mönchengladbachs Smart-City-Strategie
Der Gipfel ist ein zentraler Baustein der digitalen Ambitionen Mönchengladbachs. Seit 2021 ist die Stadt eines der bundesweiten „Modellprojekte Smart Cities“ und erhält über sieben Jahre Fördermittel in Höhe von 15 Millionen Euro. Damit wird eine integrierte Digitalstrategie umgesetzt.
Schon vor der Förderung identifizierte die Stadt drei Kernfelder mit hohem Entwicklungspotenzial: Umwelt, Mobilität und digitale Bildung. Gestützt werden diese Säulen durch eine leistungsfähige technische Infrastruktur, Datenhoheit und eine starke Bürgerbeteiligung. Veranstaltungen wie der Summit beschleunigen die Fortschritte, indem sie Kooperationen fördern und praxistaugliche Lösungen präsentieren.
Die Zusammenarbeit mit den Niederlanden und der Fokus auf anwendbare Lösungen markieren eine neue, reifere Phase der Smart-City-Entwicklung. Sie geht über theoretische Konzepte hinaus hin zur konkreten Umsetzung. Die in Mönchengladbach geknüpften Kontakte und gewonnenen Erkenntnisse werden die kommunalen Projekte in der gesamten Region im kommenden Jahr prägen.
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