Smart City Graz startet 2026 mit Infrastruktur-Offensive
08.01.2026 - 15:32:12Die Bauarbeiten im Grazer Westen laufen wieder an. Nach den Weihnachtsferien startet die Stadt eine umfassende Infrastruktur- und Mobilitätsoffensive für das Vorzeigeprojekt Smart City Nord und seine Erweiterung. Während die Straßenbahnlinie 6 wieder im Normalbetrieb fährt, bereitet sich die wichtige Peter-Tunner-Gasse auf intensive Bauwochen vor.
Linie 6: Die Lebensader im Normalbetrieb
Seit dieser Woche gilt bei den Graz Linien wieder der Normalfahrplan. Für die Bewohner der Smart City ist die Straßenbahnlinie 6 das Rückgrat des autofreien Konzepts. Sie verbindet das Viertel direkt mit dem Hauptplatz und St. Peter.
Die Verkehrsplaner setzen auf datenbasierte Optimierung. Wegen der hohen Auslastung durch die nun voll besiedelten Wohnblöcke und den Schulcampus behält die Linie 6 ihren dichten Takt. Auf anderen Linien gab es leichte Taktanpassungen in den Vormittagsstunden. Diese “smarte” Steuerung reagiert auf reale Fahrgastströme – ein Kernprinzip des gesamten Projekts.
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Peter-Tunner-Gasse: Nächste Bauphase startet
Ab dem 19. Januar beginnt die nächste kritische Phase an der Peter-Tunner-Gasse. Diese wichtige Ost-West-Verbindung wird zur Großbaustelle. Arbeiter verlegen dann Wasser- und Fernwärmeleitungen.
Diese Maßnahmen sind essenziell für die energieeffiziente Versorgung der neuen “Smart City Mitte”. Gleichzeitig ist es ein logistisches Meisterstück: Die Arbeiten müssen mit den laufenden ÖBB-Brückensanierungen koordiniert werden, ohne den Bahnbetrieb zu stören. Für Autofahrer bedeutet das weiter Geduld, für die Stadtentwicklung ist es ein notwendiger Schritt. Das gesamte Projekt zur Erneuerung der Eisenbahnunterführung soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.
Wissenschaft checkt die Lebensqualität
Hinter den Kulissen setzt eine wissenschaftliche Evaluierung neue Maßstäbe. Das Interdisziplinäre Forschungszentrum (IFZ) hat eine umfassende Bewertung der Smart City Graz abgeschlossen. Die Ergebnisse basieren auf Bewohnerbefragungen und Experteninterviews.
Die Studie liefert erstmals belastbare Daten: Wie funktioniert die soziale Durchmischung im Alltag? Wie werden geteilte Mobilitätsangebote wie Carsharing angenommen? Branchenbeobachter werten dies als wichtiges Signal. Graz prüft damit kritisch, ob die Versprechen von mehr Lebensqualität auch wirklich gehalten werden.
Immobilienmarkt: Grazer Westen als Wachstumsmotor
Der Grazer Immobilienmarkt zeigt sich zu Jahresbeginn stabilisiert. Die Nachfrage hat sich gefestigt, mit einer klaren Präferenz für energieeffiziente Neubauten.
Analysten sehen den Grazer Westen weiter als Wachstumsmotor. Projekte hier profitieren von der fertigen Anbindung und den niedrigen Betriebskosten der “Smart Homes”. Während anderswo Projekte stocken, treibt der hohe Vermietungsgrad in der Smart City Nord die Entwicklung der angrenzenden “Smart City Mitte” voran. Der Fokus verschiebt sich zunehmend von reinem Wohnen hin zu hybriden Nutzungen mit Büros und Laboren, um das Viertel auch tagsüber zu beleben.
Was kommt als nächstes?
Die kommenden Monate stehen im Zeichen der Finalisierung. Mit dem geplanten Abschluss der Arbeiten an der Peter-Tunner-Gasse im Sommer fällt eine der letzten großen Barrieren im Grazer Westen. Das verbessert nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Radwegverbindungen massiv.
Gleichzeitig fließen die Erkenntnisse der IFZ-Studie in die Planung der “Smart City Süd” ein. 2026 wird damit weniger ein Jahr der spektakulären Neubauten, sondern ein Jahr der Verdichtung und des feinjustierten Netzwerks.
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