Skild AI: Roboter-Gehirn erhält 1,4 Milliarden Euro
18.01.2026 - 01:02:12Ein universelles KI-Gehirn für alle Roboter – diese Vision zieht Investoren in Rekordhöhe an. Das US-Startup Skild AI hat fast 1,4 Milliarden Euro eingesammelt und ist nun über 14 Milliarden Euro wert. Hinter dem Mega-Deal stehen Tech-Giganten wie SoftBank und Nvidia.
Die Vision: Ein Gehirn für alle Robörper
Das Herzstück ist das „Skild Brain“, ein Grundlagenmodell, das nicht für eine spezifische Maschine programmiert ist. Stattdessen soll diese KI jeden Roboter steuern können – ob humanoider Arbeiter, vierbeiniger Laufroboter oder simpler Greifarm. Das Konzept nennt das Unternehmen „omni-bodied“ (allkörperlich).
Der radikale Ansatz: Die KI muss nicht für jede neue Hardware umtrainiert werden. Sie soll sich sogar in Echtzeit anpassen, wenn ein Roboter beschädigt wird – etwa bei einem blockierten Rad. Um den Mangel an Robotik-Trainingsdaten zu überwinden, nutzt Skild AI menschliche Videos aus dem Internet und Training in physikalischen Simulationen.
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Wer investiert das Milliarden-Vertrauen?
Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom japanischen Investor SoftBank. Mit von der Partie sind die Venture-Armen von Nvidia und Salesforce, Jeff Bezos’ Bezos Expeditions sowie die Konzerne Samsung und LG. Auch bestehende Investoren wie Sequoia Capital stockten ihre Anteile auf.
Diese breite Allianz aus Finanzinvestoren und strategischen Partnern aus Industrie, Elektronik und Gesundheit zeigt das enorme Anwendungspotenzial. Die Technologie soll Brücken schlagen – von der Fabrikhalle bis ins Eigenheim.
Vom Industrie-Einsatz in den Haushalt
Gegründet 2023, hat Skild AI bereits kommerziellen Fuß gefasst. Der Umsatz schnellte 2025 innerhalb weniger Monate auf rund 30 Millionen Euro. Aktuell kommt die Technologie in Sicherheitsdiensten, Lagerlogistik, Datencentern und auf Baustellen zum Einsatz.
Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen diese Geschäftsfelder ausbauen. Das langfristige Ziel ist jedoch ambitionierter: Roboter für den Haushalt, die Geschirr spülen, putzen oder kochen können. Die Büros in Pittsburgh, San Francisco und Bengaluru werden dafür kräftig ausgebaut.
Wendepunkt für die Robotik-Industrie?
Die Investition markiert einen Wendepunkt. Sie signalisiert einen Branchentrend weg von spezialisierten Einzweck-Robotern hin zu vielseitigen, intelligenten Plattformen. Ähnlich wie Sprach-KI die Softwarewelt revolutionierte, soll das „omni-bodied“-Gehirn die physische Welt erobern.
Die Strategie von Skild AI setzt auf einen „Daten-Schwungrad“-Effekt: Mit jedem ausgeführten Task auf jedem Roboter soll das Modell klüger werden. Ob sich dieser Ansatz als universelles Betriebssystem für die nächste KI-Generation durchsetzt, wird sich in den kommenden Jahren entscheiden. Der Milliarden-Einsatz der Investoren spricht eine klare Sprache: Sie glauben an den generalistischen Roboter.
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