Single-Tasking, Multitasking

Single-Tasking: Warum Multitasking die Produktivität killt

12.01.2026 - 21:01:12

Neurowissenschaftliche Studien belegen, dass häufiges Wechseln zwischen Aufgaben zu mentaler Erschöpfung führt. Unternehmen setzen daher zunehmend auf fokussierte Deep-Work-Kulturen.

Multitasking kostet bis zu 40 Prozent Produktivität. Das belegen neurowissenschaftliche Studien, die einen klaren Trend auslösen: Immer mehr Unternehmen und Wissensarbeiter setzen auf Single-Tasking. Der Grund ist einfach. Was wir als Multitasking wahrnehmen, ist in Wirklichkeit ein schnelles, anstrengendes Hin- und Herspringen zwischen Aufgaben – das sogenannte Task-Switching.

Jeder dieser Wechsel zwingt das Gehirn zur Neuorientierung, frisst Zeit und erhöht die Fehlerquote. Die Folge sind längere Bearbeitungszeiten und mentale Erschöpfung.

Die versteckten Kosten der Ablenkung

Die ständige Unterbrechung durch E-Mails, Chats und Meetings hat tiefgreifende Folgen. Sie führt zu kognitiver Überlastung, erhöht den Stresspegel und kann langfristig das Gedächtnis schwächen.

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  • Nach einer Störung braucht das Gehirn im Schnitt 23 Minuten, um wieder voll in die ursprüngliche Aufgabe zu finden.
  • Dieser fragmentierte Arbeitsfluss erstickt kreatives Denken und verhindert „Deep Work“ – also die tiefe, konzentrierte Arbeit an komplexen Problemen.

Fachleute sehen in der Multitasking-Kultur einen Haupttreiber für Burnout und verminderte Innovationskraft.

So klappt fokussiertes Arbeiten

Der Ausweg aus der Ablenkungsfalle sind konkrete Methoden. Erfolgreiche Strategien für mehr Fokus sind:

  • Die Pomodoro-Technik: Arbeit in 25-Minuten-Blöcke mit kurzen Pausen unterteilen.
  • Time-Blocking: Feste Zeitfenster im Kalender für bestimmte Aufgaben blocken.
  • Ablenkungen ausschalten: Benachrichtigungen stummschalten und E-Mails gebündelt in eigenen Zeitslots abarbeiten.

Das Ziel ist immer dasselbe: Die kostspieligen mentalen Sprünge zwischen Aufgaben minimieren.

Vom Hustle zur Deep-Work-Kultur

Die Rückbesinnung auf Konzentration markiert einen Paradigmenwechsel. Unternehmen erkennen zunehmend, dass eine Kultur der ständigen Erreichbarkeit die Produktivität untergräbt. Stattdessen gewinnt die bewusste Schaffung von Fokus-Zeiten an Bedeutung.

Konzepte wie „Deep Work“ rücken die Qualität der Arbeit und die psychische Gesundheit der Mitarbeiter in den Vordergrund. Das ist die bewusste Abkehr von der „Alles-gleichzeitig“-Mentalität der letzten Jahre.

Aufmerksamkeit wird zur neuen Superkraft

In Zukunft wird „Aufmerksamkeits-Management“ zur Schlüsselkompetenz. Unternehmen dürften verstärkt in Schulungen und Tools investieren, die fokussiertes Arbeiten fördern – von Ablenkungs-blockierender Software bis zu ruhigen Arbeitszonen.

Die Fähigkeit, sich tief auf eine Sache zu konzentrieren, wird zum entscheidenden Faktor für beruflichen Erfolg und Zufriedenheit. In einer reizüberfluteten Welt wird Single-Tasking zum neuen Produktivitäts-Boost.

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